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Tauss raus…..

27. Oktober 2011

… und die Stimme des Volkes:

plaetzchen Philip Brechler

@tauss DAS DIE PARTEI DICH NICHT WILL und du den Laden massiv störst und beschädigst. Es ist vorbei, geh Kegeln!

schmuffel

Ohne Worte. // RT @JanHemme@tauss raus‘, das bleibt meine Meinung. Als #Pirat und als Familienvater ein großes Danke!

coraxaroc corax

ach und nen kinderpornobildersammler der mit dreck schmeißt weil er nicht in den sandkasten mit den förmchen darf um mitzuspielen. m(

und noch ein Berliner Piraten-Abgeordneter, dem ich den Tag gerettet habe

alx42 Alex

tanzen freudentänze in der küche, jörg @tauss bleibt draussen, viel stresse mit bürgern und den kollegen erspart. #piraten

Da sich einige vor Begeisterung also beinahe überschlagen hier eine Dokumentation des Schriftwechsels zum Thema Beitritt:

Hallo Jörg,

uns liegt dein Mitgliedsantrag vor. Zwischen dir und der Partei wurde die Vereinbarung getroffen, dass du aus der Partei austrittst um Schaden von ihr abzuwenden. Es gibt gegenwärtig und offensichtlich beabsichtigt eine emotional geführte Diskussion um deine Person. Auch du selbst hast durch dein Verhalten dazu beigetragen.

Solltest du jetzt wieder Mitglied werden, schadet dies dem Frieden und der Geschlossenheit der Partei. Wir sehen daher nicht, dass sich an der ursprünglichen Vereinbarung etwas geändert haben sollte.

Wir haben in der Sitzung am 27.10.2011 beschlossen, deinen Antrag abzuweisen.

Dein Vorstands-Team, vertreten durch Uwe Lancier

Hier meine Antwort:

27.10.

Hallo Uwe, werte Piraten,

ich bedaure die Entscheidung sehr, zumal sie ohne jegliche Anhörung erfolgte. Dies scheint vor Ort die Fortsetzung einer Entwicklung zu sein, die ich insgesamt bedaure.

Die von Dir angesprochene Vereinbarung gibt es beispielsweise nicht. Zwischen wem wurde sie getroffen? Ich habe damals aufgrund einer aktuellen Situation aus freien Stücken meinen Austritt erklärt, weil Auswirkungen auf die Landtagswahl damals nicht absehbar waren. Es hat sich dann gezeigt, dass es keinerlei negative Auswirkungen gab. Ganz im Gegenteil konnte ich dazu beitragen, dass die Piraten in allen 70 Wahlkreisen antreten konnten. Und nach meiner Erinnerung hatte ich auf Deinem Gehöft bei der Abholung von Plakaten auch kein Hausverbot.

Insofern ist Eure Entscheidungsgrundlage falsch und ich halte den Antrag aufrecht. Die Unterstellung, „mit meinem Verhalten“ zu einer Debatte um meine Person beigetragen zu haben, ist eine derart groteske Verzerrung der Ereignisse der letzten Wochen, dass ich auch hierzu um Erläuterung bitte.

Mit freundlichen Grüßen Jörg Tauss

Und jetzt muss eben entschieden werden, ob man diesen aufgeblasenen Plätzchen und der dahinter stehenden Lauers nachgibt und ihnen die Partei und deren einstige Grundsätze überlässt. Das wird sehr spannend. Man kann es in der Tat auch so auf den Punkt bringen:

puz_le puzzle

Bei oberflächlicher Durchsicht der Nachrichten heute waren mind. 5 #Piraten-Themen dabei, aber die regen sich lieber über @tauss auf. #fail

68 Reaktionen zu “Tauss raus…..”

  1. Eine Stimme d. Volkesam 29. Oktober 2011 um 16:36 Uhr

    Hallo Herr Tauss,
    es sieht so aus als hätten sie nun eine „50 Cent Party“* gegen sich.
    Ich bin ein (anonymer) Pirat der ersten Stunde und habe die Thematik um ihre Person die dann zur Verurteilung führte interessiert verfolgt. Das einzige was ich ihnen vorwerfen kann ist dass sie damals in sehr „naiver“ Weise selbst recherchiert haben weil sie den „Fakten“ des BKA’s (Zierske) und den öffentlichen Verlautbarungen der v.d. Leyen u.a. um die sg. Millionen-Geschäfte des organisierten Verbrechens mit KP im Internet keinen rechten Glauben schenken wollten. Der damalige Skandal kam ihren „Gegnern“ in den politischen Ämtern sehr gelegen und Sie, ein engagierter Widersacher gegen weiter Einschränkungen von Bürgerrechten und gegen den zügigen Ausbau von „Sicherheit“ und Überwachung, wurde dadurch taktisch und faktisch aus dem Bundestag entfernt. Damals verfolgte ich dieses alles mit Ohmacht und Zorn, im Rückblick sehe ich dieses eher positiv, ich sehe die politische Lage und die Machtspiele nun mit anderen Augen. Ich verfolge ihren blog seither regelmässig und lerne. Besonders ihre Art „Dinge“ nicht auf sich beruhen zulassen und geschickt nachzuhaken und die RICHTIGEN Fragen zustellen überaschen mich immer wieder und geben mir auch Stärke in meinem eigenem Umfeld und helfen mir mit scheinbarer Ausweglosigkeit und Übermacht umzugehen und nicht gleich die Flinte ins Korn zuwerfen. Sie und Herr Gerhard Baum (ehemalig FDP) sind für mich wertvolle und unverzichtbare Lehrmeister in meiner demokratischen Entwicklung und denkweise. Lassen sie sich nicht entmutigen und helfen sie durch ihre Beharlichkeit anderen (echten) Piraten sich weiterzuentwickeln, so wie sie mir auf „die Sprünge“ geholfen haben. Decken sie weiterhin Missstände auf und verhindern sie die feindliche Übernahme der Piraten und deren (unserer) ursprünglichen Ziele. Rechte und Bürgerrechte beginnen nicht erst in Gesetzesniederschriften, sondern auch im kleinem, zb. beim betreten von Räumen und Räumlichkeiten und werden nicht an der Eingangstür abgegeben. Mobbing oder „zum Wohle der Partei“ sind ebenfalls keine Gründe auf seine eigene Meinung und andere Rechte zu verzichten. Mit Ihrem engagierten Eintreten Herr Tauss für diese Rechte (auch im scheinbar unwesendlichem und angeblichen falschen Moment) stärken sie die, die noch unscheinbar schwächlich und mit leiser Stimme an den Rändern stehen, helfen Sie ihnen die zu überwinden die nun laut schreiend die Plätze (und die Macht) verteilen wollen und die (echten) Piraten von innen heraus zerstören, sei es gewollt oder als Mitläufer oder als Fanbois dieser. Sie Herr Tauss haben die Erfahrung und das Wissen, teilen Sie es mit der kommenden Piraten-Generation! Ich gebe mein Stimme für die Piraten bis 2021, egal welche Kampagnen Contra dieser noch folgen werden (medial und politisch), tun Sie etwas damit diese Stimme bei den richtigen ankommt! Danke (auch f. d. was sie -piratenmässig- politisch geleistet haben als es noch keine Piraten gab und noch niemand sich für diese Themen interessierte ausser Ihnen.)!

    Eine Stimme des Volkes und (alter) Pirat

    *http://en.wikipedia.org/wiki/50_Cent_Party

  2. rick a.am 29. Oktober 2011 um 17:09 Uhr

    Hi Jörg,
    lass sie! Was willst Du denn in einer Partei, in der ein ex. CDUler Oberhäuptling ist?
    Eben! Nichts!

    Mach stattdessen das, was viele von uns tun: Blogge, twittere usw. Sag was Du zu sagen hast, aber eben ohne Parteibuch.

    Anmerkung tauss: Auch Ex-CDUler sind resozialisierbar !!

  3. Dieter.Giesekingam 29. Oktober 2011 um 19:30 Uhr

    Die Süddeutsche Zeitung hat diese Sache schon in einem Artikel aufgegriffen hier:

    http://www.sueddeutsche.de/politik/piraten-lehnen-wiedereintritt-ab-tauss-muss-draussen-bleiben-1.1176417

    Schönen Abend noch…

  4. Ein Zuschaueram 29. Oktober 2011 um 20:44 Uhr

    Hallo Hr. Tauss,
    ich habe großen Respekt vor Ihrem Engagement was Freiheitsrechte angeht. Sie waren einer der wenigen Bundestagsabgeordneten, die sich nicht vom Parteidruck haben unterkriegen lassen. Für Ihren Rechtsverstoß wurden Sie bereits verurteilt, es spielt dabei keine Rolle welche Absichten Sie verfolgt hatten. Ich finde diese Hexenjagd absolut lächerlich und sie zeugt von der geistigen Unreife derjenigen, die in ihrem übersteigertem Gutmenschentum ihre eigenen Ziele vergessen und sich nicht auf seriöse Politik konzentrieren können. Bei der Landtagswahl stimmte ich für die Piraten, jedoch zeigt sich leider immer mehr, dass dieser Haufen nicht weit genug ist seine Offenheit auch zu leben. Ich wünsche Ihnen viel Erfolg und hoffe Sie setzen sich weiterhin für unsere Recht ein. Verzeihen Sie doch bitte den Chaoten, die sind einfach noch zu jung.

    Schönen Gruß!

  5. CICOSam 29. Oktober 2011 um 21:23 Uhr

    WER FREIHET FÜR SICHERHEIT AUFGIBT
    VERLIERT SCHLUSSENDLICH BEIDES!!

    hallo piraten, noch wer zu hause!?
    ihr piraten erscheint ziemlich charakterlos und farblos gleichermaßen, weichgespült und ihr werdet schon jetzt mainstream-ig….

    piraten, habt ihr schonmal ffs blog gelesen in letzter zeit,,, in sachen staatstrojaner und so….besetzt endlich EURE THEMEN sonst wars das gewesen, comprende.

  6. Hurzam 30. Oktober 2011 um 00:31 Uhr

    Also JT will in die Piraten eintreten, um Lauer Paroli zu bieten? Sosehr ich verstehen kann, dass Lauer einem auf den Geist geht, sowenig verstehe ich, dass man deshalb unbedingt eintreten muss. Welchen Vorteil hat die Mitgliedschaft zur Bekämpfung von Lauer & Co? Die Möglichkeit der Kampfkandidatur?

    Anmerkung tauss: Schon die Mitgliedschaft ist ein gutes Signal an Leute, die andere grundlos mit Stadt- und Hausverboten belegen.

  7. waveam 30. Oktober 2011 um 01:34 Uhr

    Sowohl das Verhalten der Berliner Piraten als auch das Sie Herr Tauss nun aus Trotz wieder in die Piraten Partei eintreten möchten erinnert mich eher an unseren Dorf Schützenvereien als an eine Partei die für ein neues Politikverständniss und für mehr Transparenz steht.

    Also bitte lasst von beiden Seiten diesen Kindergarten sein.

  8. Michaelam 30. Oktober 2011 um 10:06 Uhr

    Eine etwas irritierte Anmerkung: wenn es zwischen dem kleinen Schmutzfink und den Piraten keine Verbindung mehr gibt: warum strahlt dann im Hintergrund immer noch das Piraten-Logo ?

    Anmerkung tauss: Der kleine Schmutzfink könnte auch ohne formale Mitgliedschaft Pirat sein. Man kann auch Sozialist oder Christ sein ohne einer Partei anzugehören. Dessen ungeachtet bin ich Mitglied der Piraten ohne Grenzen (POG), die wiederum Teil der Piraten International ist.

  9. Frank Schenkam 30. Oktober 2011 um 10:17 Uhr

    Der Artikel in der Süddeutschen ist echt gut – als wären die Piraten bis jetzt irgendwie aufgefallen durch irgendwelche politische Arbeit – haha.

    Anmerkung tauss: Also das würde selbst ich – bei aller berechtigten Kritik – in dieser Form nun doch zurückweisen

  10. chrispiam 30. Oktober 2011 um 11:25 Uhr

    Lieber Jörg,

    ich habe dich hier in NRW nur einmal persönlich getroffen und als engagierten und kompetenten Menschen kennen gelernt. Na klar, da ist diese Sache, deren Details mich nie interessiert haben und über die zu urteilen ich mir nicht anmaße. Das haben diejenigen, die vom Rechtsstaat dazu beauftragt sind, in recht eindeutiger Weise getan und darauf kann ich mich berufen.

    Ich habe mich damals gefreut über die klaren Aussagen vieler Piraten zur Unschuldsvermutung und das damit verbundene Bekenntnis zum Rechtsstaat. Das war mit ein Grund für meinen Parteieintritt. Doch für mich gehört dazu auch die Anerkennung eines Urteils als Chance zur Resozialisierung und nicht als lebenslange Stigmatisierung.

    Wenn man Ex-NPD-Funktionäre aufnimmt und diesen (laut BuVo) das Recht sich zu irren zugesteht, muss man doch auch Straftätern das Recht sich zu bessern zugestehen. Ist nicht die Bewährungszeit im Wortsinn dazu gedacht, sich zu bewähren, also zu beweisen, dass man das Unrecht seiner Tat verstanden hat und nicht wiederholen wird?

    Wer in der Mitgliedschaft einer Person ein Problem sieht, weil er am Infostand mit unangenehmen Fragen konfrontiert wird, ist jedenfalls komplett scheinheilig. Denn du, Jörg, standest und stehst ja gar nicht für ein Mandat zur Wahl. Da habe ich mit manchen Piraten, die tatsächlich kandidierten, mehr Rechtfertigungsprobleme. Und dass alle anderen tausenden Mitglieder einen einwandfreien Leumund haben, kann mir niemand erzählen.

    Vor allem schockiert mich (wieder einmal) der zwischenmenschliche Umgang miteinander, was in den von dir angeführten Zitaten zum Ausdruck kommt aber leider noch lange nicht das Ende der Fahnenstange ist.

    Jörg, lass dich nicht unterkriegen.

  11. Laberwurschdam 30. Oktober 2011 um 22:22 Uhr

    In den letzten Monaten hatte ich allen Ernstes mit dem Gedanken gespielt, in die Piratenpartei einzutreten. Aber das wird jetzt wohl nichts mehr. Zum einen stört mich maßlos die Unfähigkeit sich in aktuellen Themen politisch bemerkbar zu machen (in Sachen #0zapftis haben die etablierten Parteien den Piraten in deren Heimspiel gründlich etwas vorgemacht!), und zum anderen zeigt sich in der hier geführten Debatte, wo in der Bundesspitze der Piratenpartei die wahren Prioritäten liegen: Kinderkram und Verzettelungen in Unwichtigkeiten (Volkes Wille und was der Tauss bei den Piraten an diesem ändern könnte).

    Solange diese Partei nicht zu ihren eigenen Grundsätzen stehen kann, solange sie sich selbst nicht ernst nehmen kann, solange kann ich sie nicht (mehr) wählen, geschweige denn darin eintreten, da ich sie auch nicht ernst nehmen kann.

  12. Frank Schenkam 31. Oktober 2011 um 00:34 Uhr

    @Jörg: Es geht um das Bild nach Aussen. Das Bild, das die PP hier abliefert, ist katastrophal bis „unter der Wahrnehmungsschwelle“. Statt bei der Tagespolitik (Bundestrojaner, Bankenrettung etc.) auf die Kacke zu hauen, spielt man lieber im Spielkasten und hat sich dich als Sündenbock und gemeinsames Ziel ausgeguckt.

    Ich wüsste nicht, warum ich in Hessen oder 2013 die Piraten wählen sollte. Viel heiße Luft, mehr gabs von den Piraten bisher nicht.

    Dein Engagement dagegen schätze ich sehr und verfolge es auch seit Jahren. DU bist es, der die unangenehmen Fragen stellt. Vielleicht nicht zu allen Themen aber du bist ja auch alleine und die Piraten ~15000.

    gruß, Frank

  13. joblackam 31. Oktober 2011 um 12:11 Uhr

    Herr Tauss ist verurteilt. So lange das Urteil Bestand hat sehe ich als Pirat persönlich keinen Grund einem solchen Antrag zuzustimmen bzw. in gut heissen zu würden.

    Mein Vorschlag: Herr Tauss, entweder sie gehen in Revision und beweisen ihre Unschuld oder sie beschäftigen sich mit anderen Themen.

  14. Matthiasam 1. November 2011 um 12:54 Uhr

    Ich kann „Frank Schenk“ im aktuellen Fall nur zustimmen.

    Allgemein musste ich mir die letzten Wochen und Monaten immer öfter an den Kopf langen. Ich bin selbst Pirat der ersten Stunde und bin immer 100%ig hinter der Partei, hinter „meiner“ Partei gestanden.

    Anstatt sich mit den wirklich wichtigen, aktuellen Themen zu beschäftigen, führt man sich in letzter Zeit immer öfter wie ein Kindergarten mit Piratenflagge auf.

    Man demontiert sich gegenseitig, verliert sich im Kompetenzgerangel, passt sich schleichend immer mehr den Verhaltensmustern der großen Parteien an, etc.

    Meiner Meinung nach sollte Herr Tauss eine zweite Chance bekommen.
    Er hat sich in der Vergangenheit sehr für die Partei und ihre Ziele eingesetzt und mehr als engagiert gearbeitet.

    Vielmehr sollte man sich mal umfangreich Gedanken über das Thema „Ex-Nazis“ bei den Piraten machen. Denn da haben sich ja einige braune Köpfe festgesaugt. Aber das interessiert scheinbar niemanden großartig. Mir persönlich mehr als unverständlich.

    Ich wünsche mir, das die Kollegen und Kolleginnen das Ruder wieder herumreißen und das Piratenschiff auf den korrekten Kurs bringen. Sonst war’s das.

  15. Aufkläreram 3. November 2011 um 14:48 Uhr

    Hätten die Piraten geschwiegen und nicht feige versucht, Herrn Tauss zu entsorgen, hätten sie sich weniger Gedanken um ihr Außenbild machen müssen. Dabei können sie nach wie vor noch jemanden brauchen, der professionelle Erfahrungen im politischen Betrieb gesammelt hat und der sich als Abgeordneter schon mit Fragen des Internets beschäftigt hat, als viele Piraten noch nicht mal die Grundschule überstanden haben…

  16. Fabianam 4. November 2011 um 10:34 Uhr

    Bis zur Taussverbots-/Aufnahmeantrags-Geschichte fand ich das Verhalten von Tauss und der Piratenpartei perfekt: Mitgliedschaft während der Unschuldsvermutungsphase, unaufgeforderter Austritt nach der Verurteilung, um Schaden von der Partei abzuwenden.

    Aber die zur Durchsetzung erstrebenswerter politischer Ziele sehr hilfreiche Tauss’sche Dickschädeligkeit steht ihm auch immer wieder mal im Weg.

    Etwa wenn er meint, als MdB nicht ganz besonders vorsichtig mit KiPo sein zu müssen oder Harmonieschwankungen mit einigen berliner Piraten in eine testosterongesteuerte Schlammschlacht ausarten lässt und sich so ohne Not für die absehbare Zukunft jede Chance auf eine Resozialisierung in der Piratenpartei verbaut hat.

    Fortgesetzte Kohlhaas’sche Rechthaberei in Abwesenheit jeglichen Fingerspitzengefühls nach so langer professioneller Aktivität in der Politik, das ist angesichts der zweifelsfrei vorhandenen Sachkompetenz schon sehr schade.

    Sich mal zurückzulehnen und darüber nachzudenken, was daraus zu lernen ist, würde ich für deutlich produktiver halten, als sich in der Opferrolle zu suhlen.

    Anmerkung tauss: Sage immer wieder, dass ich für die Opferrolle nicht tauge 😉 Dessen ungeachtet bin ich über das Ergebnis meines Widerstands gegen eine intransparente und willkürliche Maßnahme froh und sehe die Angelegenheit mit der Rücknahme des unsäglichen Hausverbots als erledigt an. Zu lernen ist daraus, dass die Piraten ein Konfliktmanagement für die Politik 2.0 entwickeln müssen. Der Konflikt hätte NIE so eskalieren DÜRFEN

  17. Jenam 4. November 2011 um 22:53 Uhr

    Unaufgeregte, faktenreiche und detaillierte Betrachtung des Vorgangs aus Sicht der BaWü-Piraten:

    https://andremartens.wordpress.com/2011/10/30/zur-causa-joerg-tauss-reloaded

  18. Heinzam 26. Dezember 2011 um 15:33 Uhr

    Ich finde es schlimm, dass der PP-Vorstand Sie (Dich)
    OHNE DISKUSSION
    einfach (ohne guten Grund) einfach abweist.

    obwohl es in der PP-Basis eindeutig einen (sogar heftige) Diskurs gibt…

    ,,Die Frage „Tauss“ ist wichtiger als ihr denkt. Wird das Thema jetzt nach dem politischen Vorteil für die Partei entschieden – dann ist das Image als andere, transparentere Partei erst einmal über den Jordan. Die Grünen haben dafür länger gebraucht…so siehts aus!“

    karam 28. Oktober 2011 um 1:50 Uhr:

    ,,Es ist einfach nur noch ein unwürdiges Schauspiel, was die Piratenpartei abzieht. Hier sollte eigtl. jedes Mitglied der Piratenpartei nachdenken, ob das überhaupt noch seine Partei sein kann, solange ein beispiellos kleinkariertes Niveau im täglichen Miteinander gepflegt wird, das jeder Beschreibung spottet! Und mal ganz nebenbei erwähnt, wenn die Vorwürfe in allen Einzelheiten zutreffend wären, so hat doch jeder eine zweite Chance verdient. Oder gibt es für die Piratenpartei ernsthafte Gründe, Dinge wie Resozialisierung gleich ganz abzuschaffen? Im übrigen, dem gegenüber zusätzlich sogar noch eine Diskussion zu führen, das Personen ausgeschlossen werden sollen, die mal Mitglied in einer beispielsweise rechten Partei waren, ist genauso ein Beispiel v. Dummheit u. Ignoranz der Realität. Gibt es etwa keine Aussteigerprogramme für Mitglieder rechter Parteien/Gruppen wie beispielsweise den Kameradschaften? Was macht die Piratenpartei? Man will allen Ernstes die an der Mitgliedschaft interessierten ausleuchten auf deren Aktivitäten auf Facebook & co, zurückliegende Mitgliedschaften in Parteien/Gruppen. Und was kommt als nächstes? Blutproben (zur Feststellung v. Alkohol- u. Drogengenuß)/Gentests, ärztliche Attests usw. für Mitglieder? Ein ehemaliger Innenmister sagte hierzu gut passend mal “Nur Idioten ändern sich nicht.”. Die Piratenpartei jedenfalls sollte hier wirklich aufpassen, dass sie nicht auf kurz oder lang zu dem wird, dem sie sich eigtl. mal inhaltlich entgegen stellen wollte. Ich frage mich an der Stelle, was wäre wohl los, wenn das andere Parteien/Institutionen öffentlich genauso darstellen, ihre Mitglieder etc. regelrecht auszuspionieren/unter Generalverdacht für alles Mögliche/Unmögliche zu stellen. Kann auf dieser Basis überhaupt noch ansatzweise so etwas wie Vertrauen möglich sein?“