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Die Kinderporno – Lüge

26. September 2010

Von der Leyen, Malmström, Bosbach, Guttenberg….. Die Liste derer, die sich mit dem Thema Kinderpornografie „im Internet“ profilieren wollen, reisst nicht ab. Hier findet ein populistischer Missbrauch des Missbrauchs von Kindern statt. Es ist meines Erachtens an der Zeit, seriös dagegen zu halten. Von Bundesregierung, BKA und weiten Teilen der Medien ist dies nicht zu erwarten. Ich überlege aus diesem Grunde  ein Vortrags- und/ oder Buchprojekt mit dem Arbeitstitel „Die Kinderporno- Lüge“. Hierzu sammle ich seit geraumer Zeit Material wie Presseveröffentlichungen etc. und biete allen Interessierten, die zum Thema beisteuern können und wollen, die Mitwirkung an. Dies kann – bei Insiderinformationen – auch anonym geschehen.

Da meine guten Freunde bei der Staatsanwaltschaft Karlsruhe aber sicher gerne einen Widerruf meiner Strafaussetzung zur Bewährung beantragen wollen und dies bei unsererer Karlsruher Politjustiz auch zu deren größtem Vergnügen auf fruchtbaren Boden fiele, dürfen dies in keinem Falle Links mit und zu zu kinderpornografischem Material sein. Vielmehr geht es bei dem Projekt darum, die Lügen und Vertuschungen von Politik, Justiz, BKA und Teilen der Medien zum Thema Pornografie mit Kindern systematisch zu entlarven. Verbreitungswege und dargebotene Materialen sind mir aus der Zeit meiner Recherchen seit 2007 natürlich zur Genüge bekannt. Besten Dank!

60 Reaktionen zu “Die Kinderporno – Lüge”

  1. Benediktam 18. Oktober 2010 um 14:59 Uhr

    Ich habe hierzu etwas geschrieben – teils etwas gewollt polemisch/ironisch, aber die statistischen Erhebungen fand ich interessant:

    Die Fälle von Kindesmissbrauch fielen laut polizeilichen Zahlen seit 1999 um 8.000 – knapp 40%. Angestiegen sind dabei die Zahlen der Fälle, die innerhalb der Familie geschehen. Dunkelziffer natürlich nicht mit drin.

    http://sofaorange.blogspot.com/2010/10/tatort-studiocouch-oder-denk-doch-mal.html

    Vielleicht eher ne Show gegen die eigene Familie?

  2. […] das Buchprojekt von Jörg Tauss. Ich muss zu meiner Schande gestehen, dass ich auch gestern erst davon erfahren habe. Wie auch […]

  3. Schmunzleram 18. Oktober 2010 um 21:33 Uhr

    Ganz ehrlich, mutet schon etwas merkwürdig an, dass du hierüber ein Buch schreiben willst.

    Das Thema ist sicherlich wichtig, aber ob dein Name der richtige auf dem Buchtitel ist oder da nicht eher kontraproduktiv wirkt, ich weiß nicht so recht.

    Kann obk’s argumente da teilweise schon nachvollziehen

    Anmerkung tauss: Ich auch. Aber die Frage ist doch, warum die so hektisch auf mich reagieren, nachdem sie bis hin zur Verurteilung alles erreicht haben: Ich sehe nur eine Erklärung: Sie haben ein Problem damit, dass ich noch immer gehört werde. Und die noch interessantere Frage ist eben, ob ich dann just in dieser Sitaution freiwillig ins Exil gehe und sie gewähren lasse…Oder ob nicht

  4. […] Jörg Tauss          | Die Kinderporno-Lüge […]

  5. egoam 19. Oktober 2010 um 13:06 Uhr

    Ich wünsche auf jeden Fall viel Erfolg beim Schreiben und Veröffentlichen und hoffe, das Buch bald lesen zu können.
    Dass es schwierig werden wird, ist klar. Schließlich sind für die Guttenbergs dieser Welt alle, die ihr paranoides Weltbild hinterfragen, versteckte Kinderschänder. Aber glücklicherweise gibt es durch das Internet auch Menschen, die sich nicht nur durch die BILD-Zeitung informieren. Also viel Kraft und nochmals viel Erfolg.

    Anmerkung tauss: Vielen Dank. Aber es gibt auch kritische Stimmen, die mir von diesem Projekt abraten. Bin gespannt, wie diese Diskussion weitergeht.

  6. Matthias Hagenbäumeram 19. Oktober 2010 um 22:11 Uhr

    Lieber Ex-Pirat Jörg,

    mal ganz ehrlich: Laß bitte gerade Du die Finger von gerade diesem Thema !

    Deine Idee mag richtig sein, das Thema ist wichtig, aber wenn Du dieses Feld beackerst, tust Du der Sache einen schlechten Dienst.

    Du hast eine Menge Tiefschläge wegstecken müssen und selbstverständlich wird die geballte Journaille über Dich als Person herfallen, wenn Du was handfestes zusammenkriegst.

    Im Gegenteil: Je handfester Du die Verstrickungen aufdecken kannst , desto heftiger werden die persönlichen Angriffe gegen Dich laufen, um Dein Thema zu treffen und alle Ergebnisse unglaubwürdig zu machen.

    Es gibt tausende von Themenbereichen, die Du sehr sorgfältig und zweckdienlich beackern kannst, aber vom Thema „Kipo“ etc. lass besser die Finger, es bringt nichts gutes.

    Grüße aus dem Harz,

    Matthias hgb

    Anmerkung tauss: Nach dem ich mich nicht mehr geäußert hatte oder äußern konnte hatte sich medial auch nichts verbessert oder geändert. deMaiziére, BKA, Guttenberg und Co können ungehindert ihren Unfug verbreiten 😉

    Kurt Tucholsky finde ich einfach auch als Lebensmaxime gut, auch wenn ich Schwierigkeiten meiner Rolle durchaus sehe:

    „Nichts ist schwieriger und nichts erfordert mehr Charakter, als sich im offenen Gegensatz zu seiner Zeit zu befinden und laut zu sagen: Nein!“

  7. Fledermanam 20. Oktober 2010 um 14:29 Uhr

    Du (Jörg Tauss) bist und bleibt ein Blender: ein potentieller Kinderschänder, lg Fleder.

    Anmerkung tauss: Damit muss ich leben. Schluchz.

  8. Caroline Kaiseram 23. Oktober 2010 um 21:45 Uhr

    Der Titel „Kinderporno Lüge“ ist aber denkbar ungeeignet, denn es gibt ja KPs, der klingt
    zu sehr nach Relativierung. Besser wäre der Titel, den auch Prof. Lawrence A. Stanley verwendet
    hat. Den Artikel kann ich Ihnen auch sehr empfehlen:

    Lawrence A. Stanley, „The Child-pornography Myth,“ Playboy (September 1988)

    Man muß dazu allerdings sagen, daß er sehr US spezifisch ist. In der ersten Welle der Hysterie,
    von 1984-1989, gab es in der Tat kaum KP auf dem Markt, sondern 95% der Angebote kamen
    von verdeckten Ermittlern, weil alleine 7 Geheimdienste mit der Bekämpfung von KP befasst waren, die sich oft nicht absprachen. Da kam es dann dazu, daß z.B. ein Agent des FBI eine verdeckte Anzeige aufgab, in der er KPs anbot, zwei Beamte der US Zollbehörde nahmen ihn dann fest.

    Dies hat sich durch das Internet schon verändert, KP wird angeboten, fast immer kostenlos,
    ist für normale User aber kaum ohne weiteres auffindbar.

    Jetzt versucht man mit Zahlentricks und stänidgen Gesetzesverschärfungen dieses Problem noch größer zu machen als es ohnehin schon ist.

    Alles was von offizieller Seite ab etwa 2002 kommt ist manipuliert.
    Auf der Cyber Crime Convention wurde Ende Sept. 2001 (!) dieser Irrweg eingeschlagen.
    Hier liegt der Schlüssel zu vielem.

    Vielleicht führen Sie auch mal Interviews mit pensionierten Ermittlern, am besten aus Nordeuropa, die aus D werden nichts sagen. Der Druck ist allerdings in allen Ländern mittlerweile sehr groß.

    Mit der Strafbarkeit von Pornographie mit bis 18jährigen, haben die Justiz- und Polizeibehörden auch
    ein perfektes Instrument in der Hand, damit bei jeder HD etwas gefunden wird.

    Lieve groetjes,
    Caroline Kaiser

  9. karam 4. November 2010 um 19:24 Uhr

    Wie sieht es aus? Ist noch ein Kapitel über den aktuellen Bundesinnenminister de Zensiere und dessen Tätigkeit im Zusammenhang mit dem sogenannten Sachsensumpf geplant?

    Hier mal ein paar Denkanstöße:

    http://plutokraten.blogspot.com/2009/03/sachsensumpf.html
    http://www.l-iz.de/Politik/Sachsen/2010/04/Sachsensumpf-Aktenaffaere-100-Ermittlungsverfahren.html
    http://www.zeit.de/online/2007/47/sachsen-affaere

  10. karam 4. November 2010 um 19:29 Uhr

    Aber klar, der Sachsensumpf ist ja eh nur eine Erfindung von investigativen Journalisten wie Jürgen Roth, dem Verfassungsschutz und nicht wenigen Milieu-erfahrenen Ermittlern in Sachsen… Und im Detail sind Ähnlichkeiten mit gewissem Umgang mit pflichtgetreuen Staatsdienern wie nur so als Beispiel in Hessen auch nur zufällig…

    http://www.shortnews.de/id/804390/Psychiater-erklaerte-hessische-Finanzbeamte-illegal-fuer-verrueckt
    http://www.taz.de/1/politik/deutschland/artikel/1/untersuchungsausschuss-konstituiert/