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Urteil Tauss – Prozess

28. Mai 2010

28. Mai Das Urteil befriedigt und enttäuscht mich gleichermaßen:

Es lautet auf 1 Jahr und 3 Monate auf Bewährung (2 Jahre). Selbstverständlich hätte ich mir einen Freispruch gewünscht.

Es enttäuscht mich dessen ungeachtet dahingehend, dass das Gericht die Anwendbarkeit des §184 b Abs. 5 StGB auf Abgeordnete ganz generell ausschließen will – und schon von daher auch kein Freispruch mehr möglich war: Mitglieder des Deutschen Bundestages sollen gegenüber den Informationen der Bundesregierung allein auf das parlamentarische Fragerecht beschränkt sein.Dies sehe ich unverändert nicht so, zumal die Bundesregierung und das BKA in dieser Frage (von Indien bis zu den Verbreitungswegen etc. etc.) Parlament und Öffentlichkeit leider belogen haben und unverändert belügen.

Es befriedigt mich jedoch dahingehend, als es mir  in der Folge dann zwar eine schon in rechtlicher Hinsicht lediglich privat und somit als strafbar zu wertende Neugier unterstellt, aber ausdrücklich eben kein irgendwie geartetes persönliches, sexuelles Interesse an der Verschaffung oder dem Besitz kinderpornographischen Materials festgestellt hat. Diesbezüglich anderslautende Meldungen sind falsch.

Enttäuschend sind wiederum die Ausführungen des Gerichtes, dass nach Meinung der Kammer ein Prominenter die verfehlte Öffentlichkeitsarbeit einer Staatsanwaltschaft hinzunehmen habe, selbst wenn sie zu seiner Vorverurteilung führt.

Insbesondere deswegen und wegen der schon in staatsrechtlicher Hinsicht bedenklichen Ausführungen des Gerichtes prüft meine Verteidigung, Rechtsmittel gegen das Urteil einzulegen.

Besonders wichtig war es mir aber, dass diese sexuelle Schmuddelei von Staatsanwaltschaft und Teilen der Medien vom Tisch ist. Hier musste nicht nur ich mir manches anhören, was ja auch den Kommentaren hier auf tauss-gezwitscher entnommen werden kann. Dennoch wird das Urteil sicher zum Anlass genommen werden, mich weiter in eine gewisse Ecke zu drängen, in der mich das Gericht auch nach den Zeugenvernehmungen ausdrücklich nicht sieht.

Dennoch nehme ich diese Karlsruher Justizposse und ihren Abschluss zum Anlass, bis auf Weiteres auf meine Rechte aus der Mitgliedschaft in der Piratenpartei zu verzichten.

Ob ich die Partei zu deren Schutz verlasse mache ich davon abhängig, wie die schriftliche Urteilsbegründung lautet, wie darauf aufbauend die Revisionschancen eingeschätzt werden und mit welcher Wirkung die mediale Hetze von SPIEGEL & Co weitergeht. Ich habe mich heute beispielsweise geweigert, dem SPIEGEL ein Interview zu geben. Es reicht.

Ungeachtet dessen bedanke ich mich bei allen Piraten, die sich bis hin zur „Kinderfickerpartei“ wegen mir angreifen lassen musste und die dies unter rechtsstaatlichen Erwägungen ausgehalten und Paroli geboten haben. Für sie freut mich diese Erkenntnis des Gerichts besonders.

27. Mai Am Freitag, 28. 5., will das Landgericht Karlsruhe sein Urteil fällen: Die Staatsanwaltschaft hat eine Gesamtstrafe von 1 Jahr und 3 Monaten auf Bewährung zuzüglich einer Geldstrafe von 6.000.– Euro beantragt. Meine Verteidigung Freispruch. Das Plädoyer  meines Anwalts Jan Mönikes steht bereits digital zur Verfügung. Das strafrechtliche Plädoyer von Michael Rosenthal nicht.

http://www.moenikes.de/ITC/2010/05/27/pladoyer-im-verfahren-gegen-jorg-tauss/

21. Mai Ich hatte darauf hingewiesen, dass ich selbst zum Prozess und zum Prozessverlauf nicht „zwitschern“ werde. An dieser Stelle will ich allerdings auf Blogs von Prozessbeobachtern verweisen. Auf diese Inhalte habe ich persönlich keinerlei Einfluss genommen.

Rainer Kaufmann und Rolf Schmitt von bruchsal.org haben an allen Verhandlungstagen teilgenommen:

http://www.bruchsal.org/taxonomy/term/111

Pirat Schrozberg war am 3. Tag anwesend:

http://schrozberg.blogspot.com/2010/05/fruhstuck-im-landgericht-3.html

Schrozberg hat auch etwas intensiver zur Staatsanwältin u. a. recherchiert. Auch nicht uninteressant:

http://schrozberg.blogspot.com/2010/05/staatsanwaltschaft-doch-politisch.html

191 Reaktionen zu “Urteil Tauss – Prozess”

  1. John von Unbekanntam 21. Mai 2010 um 21:28 Uhr

    Danke für die Links.
    Besser als TV und Co.!
    Sehr informativ.

  2. William 21. Mai 2010 um 22:52 Uhr

    Prozessbeobachtung aus erster Hand. Klasse!
    Wie „John“ schon bemerkte: Informativ
    und besser als jedes Fernsehen.

  3. Benam 23. Mai 2010 um 13:12 Uhr

    Herr Tauss,
    wie verändert sich das Leben eigentlich im beruflichen und vor allem auch privaten Kontext wenn man der Unschuldsvermutung beraubt wird und einem Dinge an den Kopf geworfen werden, die gesellschaftlich so diskreditiert sind wie Kinderpornographie?

    Erstatten Sie Anzeige gegen die Vorgehensweise der Staatsanwaltschaft?

    Egal ob Sie oder ein anderer schuldig sind. Sie haben doch das Recht als unschuldig zu gelten bis Sie ein Richter verurteilt.

    Wie kann man künftig Menschen davor schützen?

    Beispiel England, Hausdurchsuchungen auf unbegründeten Verdacht haben nicht nur eine Familie grundlos zerstört und mehr als einen NICHT pädophilen Vater in den Selbstmord getrieben.
    Meine Angst ist, dass es jeden Treffen kann und allein die Untersuchung ist eine Verurteilung mit der Höchststrafe des Kontaktabbruchs im Bekanntenkreis.

    Ich habe von Vätern gehört, die nicht mehr mit ihren Töchtern und Söhnen baden gehen wollen, weil sie Angst haben ein falsches Bild zu werfen. Das harmonische normale Zusammenleben der Familie wurde zerfressen durch die populistische fast schon demagogische Kampagne der ehemaligen Familienministerin van der Leyen.

    Mich selbst hat die Stoppschild-Kampagne auch verändert. Wenn ich am Strand ein nacktes Kind sehe, dann sehe ich nicht mehr wie früher „die Familie“ und das kleine Kind was fröhlich im Sand spielt, sondern wende meinen Blick möglichst schnell irgendwo anders hin, damit nur niemand auf den Gedaken kommt ich wäre pädophil. Ich habe mittlerweile ein schon fast gestörtes Verhältnis zu kleinen Kindern und frage mich ernsthaft wie ich später mit meinen eigenen Kindern umgehen soll, wenn ich überhaupt noch welche haben will.
    Ich befürchte, dass ich nicht alleine mit dieser Veränderung bin. Ich bin mir dessen nur mehr bewusst.

    Entschuldigen Sie bitte den kleinen Exkurs und meine politische Ohrfeige gegen die van der Leyen auf Kosten ihres Blogs.

    Anmerkung tauss: Mir kommt es im Wesentlichen darauf an, morgens in den Spiegel schauen zu können. Nur ich weiss, wie es tatsächlich war. Sehr wichtig war für mich, dass es viele gab, die ein klares Bekenntnis zur Unschuldsvermutung abgelegt haben. Dass diese Säule des Rechtsstaats, vor allem in den Medien, allerdings bedenklich wackelt, halte ich für das Unerfreulichste in der gesamten Angelegenheit. Ansonsten komme ich mit den Vorwürfen insoweit „gut“ zurecht, als dass gerade auch meine nähere Umgebung zu mir hält.

    Selbst junge Mütter, die ich selbst schon als Kind kannte, kommen zu mir und sagen, dass sie mir ihr Kind bedenkenlos anvertrauen würden. Auch das ist eine wichtige Seite der Angelegenheit.

    Ansonsten sehe ich wie Sie eine total amerikanisierte sexuelle Verklemmtheit mit fatalen Auswirkungen auf uns zu kommen. Schon der Besitz von Familienfotos ist strafbar, sobald kindliche Geschlechtsteile zu sehen sind. Wenn sich, um ein weiteres Beispiel zu nennen, ein 15- jähriges Mädchen und ein 17-jähriger Junge heute gegenseitig am Strand (nackt) fotografieren, ist dies heute (noch) straffrei. Sobald er 18 ist, besitzt er aber nach bereits geltendem Recht dann mindestens „jugendpornografisches“ Material und macht sich strafbar. Da rollt etwas auf uns zu, was schlicht katastrophal ist. Dies gilt erst recht dann, wenn sich Frau Malmström in der EU mit ihrem Ziel durchsetzt, alle unter 18-jährigen Menschen mit Kindern gleichzusetzen. Dann wird der Fall Marco zum Normalfall. Und zwar nicht „nur“ in der Türkei, sondern überall- auch in Deutschland.

  4. Dieter.Giesekingam 23. Mai 2010 um 14:01 Uhr

    Besser als jedes sogenannte Mainstream-Medium. Und: Eine wohl bisher beispiellose Offenheit eines Politikers, der mitten in einem Gerichtsverfahren steht…
    Vielen Dank !!!

  5. […] • bruchsal.org (via Jörg Tauss). […]

  6. Dieter.Giesekingam 24. Mai 2010 um 18:57 Uhr

    ie neue Richtlinie der Europäischen Kommission wird in seiner Gesamtheit hoffentlich in Deutschland und in möglichst allen Europäischen Staaten keine Mehrheiten finden. Es muss aber jetzt schon etwas getan werden, denn sonst läuft es wieder so, dass diese Richtline wie beim letzten Mal umgesetzt werden muss. Die FDP ist in der Regierung und kann und muss dies verhindern. Auf jeden Fall ist Schnarre von der FDP besser als Zypries von der SPD gewesen ist. Und langfristig sollten auch die Piraten ihr Parteiprogramm mal diesbezüglich erweitern, denn sonst haben sie keine große Chance, um mal wirklich an politischen Entscheidungsprozessen mitzuwirken.

  7. Johannesam 24. Mai 2010 um 20:55 Uhr

    Herr Tauss, ich habe den größten Respekt vor Ihnen!
    Wir bräuchten mehr Vorbilder Ihrer Klasse!
    Bitte lassen Sie sich nie unterkriegen!

  8. Heiko Fresemannam 25. Mai 2010 um 07:37 Uhr

    Wie kann denn ein Abgeordneter mit dem guten Gehalt nach so vielen Jahren hochverschuldet sein, wie in der Presse zu lesen ist. Oder stimmt das laut Herrn Tauss auch nur zu Recherchezwecken.
    Armes Deutschland.

    Anmerkung tauss: Es geht zwar Herrn Fresemann nichts an, aber ich erteile gerne Auskunft: Mein Haus wurde bei dessen Bau durch unerwartete Probleme doppelt so teuer als geplant. Das kann dann selbst den Etat eines gut verdienenden Abgeordneten über den Haufen werfen, zumal dann, wenn er nicht mehr Abgeordneter ist.

  9. warum Name?am 25. Mai 2010 um 13:37 Uhr

    Ich finde das ganze ist eindeutig ein Thema für Zapp und ich kann nur hoffen dazu in der nächsten Sendung etwas zu sehen.

  10. Heiko Fresemannam 25. Mai 2010 um 14:35 Uhr

    Mein Haus war mit 40 Lebensjahren abbezahlt. Bei unerwarteter Verdoppelung der Kosten (Wie dumm muss man sein) wäre ich mit 55 auch soweit gewesen. Nein, nein, Herr Tauss, bei Ihnen stimmt etwas nicht. Und ich hatte nur ein mittleres BAT Gehalt. Heute weiss ich mit 64 Jahren nicht mehr, was ich mit dem Guthaben anfangen soll. Genau deswegen glaube ich Ihnen auch in der Sache Recherche – Pädophilie kein Wort. Das sind auch die beiden Dinge, die ich bis aufs Äußerste verachte: Schulden und Pädophilie.

  11. Paulam 25. Mai 2010 um 17:37 Uhr

    Lieber Herr Fresemann,
    beim besten Willen kann ich mich des Eindrucks nicht erwehren, dass sie ein griesg-rämiger, verbitterter, einsamer und deshalb leider zu schnell alt gewordener Mann sind, der sich in seiner Vergesslichkeit nicht einmal mehr daran erinnern kann, was er mit seinem Guthaben anfangen soll…

    Sie tun mir von ganzem Herzen leid, denn verächtlich ist der Mann, der ohne Grund (!) verachten kann…

  12. Heiko Fresemannam 25. Mai 2010 um 17:55 Uhr

    Lieber Paul!
    Sie haben mich völlig missverstanden. Ich bin zwar 64 Jahre alt, aber trotzdem ein lebenslustiger, positiv denkender Mensch. Mit meiner Rente komme ich einfach gut zurecht. Ich wollte eigentlich nur klarmachen, dass
    ich Schuldenmachen und Pädophilie auf das äußerste missachte, mehr nicht.

  13. Johannesam 25. Mai 2010 um 18:15 Uhr

    Stimmt nicht! Der Herr Fresemann ist ein ganz, ganz böser Mensch.
    Ich wette er schreibt alle Falschparker auf und klagt gegen Kindergartenlärm!! 😉

  14. Headhunteram 25. Mai 2010 um 18:37 Uhr

    Kann es nicht sein, daß „Heiko Fresemann“ sauer darüber ist, daß Jörg Tauss im Pädophilen-Netz ermittelt hat? Wenn, warum wohl?

  15. Heiko Fresemannam 25. Mai 2010 um 19:59 Uhr

    Lieber Johannes!
    Der Kinderspielplatz neben meinem Haus kam auf meine Anregung als damaliger Bürgermeister zustande. Wohl voll daneben.
    Lieber Headhunter, Ermittlungen macht die Polizei und nicht irgendein wildgewordener Abgeordneter.

    Anmerkung tauss: Ich habe nicht den Eindruck, dass dem Fresemann- Spam viele neue Argumente zu entnehmen sind. Aus diesem Grund bitte ich um Verständnis, wenn ich diese Diskussion hier beende. Der Herr wird auch in hundert Jahren nicht begreifen, warum die Polizei die von ihm (zu Recht) verachtete Pornografie selbst dann am Netz lässt, wenn die Seiten gelöscht werden könnten.

  16. timam 25. Mai 2010 um 20:20 Uhr

    Moin!

    Bin eben über etwas Lektüre zum Thema gestolpert:

    „Die Wahrnehmung schlägt die Fakten: Der Fall Tauss und seine mediale Inszenierung“ (von Jan Mönikes und Gregor Wettberg)

    Hier der Link zur pdf-Datei:

    http://www.moenikes.de/ITC/wp-content/uploads/2010/05/Auszug-Die-Wahrnehmung-schl%C3%A4gt-die-Fakten.pdf

    Recht interessant, den Ablauf noch mal „am Stück“ nachzulesen. Eventuell kennt es der eine oder andere ja noch nicht … .

  17. xeseniusam 27. Mai 2010 um 04:22 Uhr

    Pädophile Menschen haben ja den steten inneren Wunsch, sich möglichst oft in der Nähe des Begehrten aufzuhalten, müssen jedoch immer fürchten „aufzufliegen“. Aufgrund dieses Spannungsfelds versuchen Sie daher immer, ihrem Handeln einen moralisch und rechtlich einwandfreien Rahmen zu geben und engagieren sich daher gern, lautstark und öffentlich für Kinder. Sie sind in der Regel auch die ersten, die – nicht selten völlig aus dem Kontext gerissen – lauthals den Zeigefinger in Richtung anderer ausstrecken, um von sich und dem eigenen Begehr abzulenken.

    Ihr Engagement für einen Kinderspielplatz (in Ihrer unmittelbaren Nachbarschaft) bekommt da schon ein gewisses „Geschmäckle“, Herr Fresenius. Und es paßt auch nicht wirklich zu Ihrer gespielten Empörung, daß Sie einerseits „Schuldenmachen“ verurteilen, im nächsten Satz aber selbst einräumen, Schulden gemacht zu haben. Oder haben Sie Ihr Haus nicht über einen Kredit finanziert? Nicht? Was genau war dann mit ihrem 40. Lebensjahr „abbezahlt“?

    Sie scheinen auch tatsächlich zu glauben, daß Sie selbst ein schlaueres Kerlchen sind, weil Sie Ihr Haus abbezahlen konnten, Herr Tauss jedoch (noch) nicht. Oder halten Sie als 64-jähriger Ex-Bürgermeister unkalkulierbare (sic!) Probleme beim Bau eines Hauses tatsächlich und generell für so unmöglich? Fragen Sie doch mal einen Archtekten, was trotz sorgfältigster Vorbereitung so alles schief gehen kann. Sie werden staunen! Und auch Ihre Rechnung, daß Sie selbst bei unerwarteter doppelter Belastung mit 55 Jahren „fertig“ gewesen wären, geht offensichtlich von der stillschweigenden Annahme aus, daß Ihnen kein nennenswerter Schicksalsschlag dazwischenfunkt hätte.

    Und jetzt mal Hand aufs Herz, Hr. Fresenius. Ihre Posts sind doch Käseimitat. Das wissen Sie. Das weiß ich. Das wissen wir alle hier. Sie dachten Sie können kurz vorbei kommen, aus sicherer Entfernung hier einen Haufen setzen und Applaus dafür ernten. Aber so läuft das nunmal nicht. Das hier ist Tauss-Area. Was erwarten Sie?

    Wenn Sie sich die hier verlinkten Texte mal wirklich durchlesen, werden Sie es für möglich halten, daß man Herrn Tauss übel mitgespielt hat. Argumente gibt es zuhauf und sie sind meiner bescheidenen Meinung nach in sich konsistenter, als die Ausscheidungen der Hetzpresse. Ein politsch unbequemer Gegner sollte mundtot gemacht und darauf aufbauend eine Wahl gewonnen werden.

    Armes Deutschland! In der Tat.

    mfg
    ein Pirat und Opfer

    PS. Meine konstruierten (sic!) Argumente, die Sie in eine schmuddelige Ecke setzen, sind bewußt in Ironie-Tags gesetz. Sie sind als Stilmittel ausschliesslich im Rahmen eines (sportlichen) Disputs zu verstehen. Abseits dieses Disputs bin ich überzeugt, daß Sie, Herr Fresenius, ein tadeloser und ehrbarer Bürger sind, der gleichmaßen wie wir alle hier ehrlich empört über tatsächliche Mißbrauchsfälle ist.

  18. xeseniusam 27. Mai 2010 um 04:27 Uhr

    Offenbar filtert die Blogsoftware automatisch die eckigen -Tag-Klammern aus den Posts raus. Den Text von „Pädophile Menschen haben stets …“ bis „dazwischengefunkt hätte.“ ist Ironietags eingerahmt und entsprechend zu lesen.

  19. Shadowam 27. Mai 2010 um 18:24 Uhr

    @Ben

    Hausdurchsuchungen mit unbegründetem Verdacht oder sogar ohne gibt es auch schon in Deutschland. Häufig vorverurteilen einen dann sogar die durchsuchenden Beamten.

  20. Peteram 27. Mai 2010 um 22:22 Uhr

    — Zitat (gekürzt) xeseniusam
    27. Mai 2010 um 04:22 Uhr —

    Pädophile Menschen haben ja den steten inneren Wunsch, […] ihrem Handeln einen moralisch und rechtlich einwandfreien Rahmen zu geben und engagieren sich daher gern, lautstark und öffentlich für Kinder. Sie sind in der Regel auch die ersten, die – nicht selten völlig aus dem Kontext gerissen – lauthals den Zeigefinger in Richtung anderer ausstrecken, um von sich und dem eigenen Begehr abzulenken.
    — Zitat Ende —

    Soll das heißen, uns Urselchen ist pädophil?

    *g*

  21. Kleine Linkparade | Orden des Leibowitzam 28. Mai 2010 um 08:57 Uhr

    […] Sein Verteidiger hat sein Plädoyer bereits veröffentlicht. Tauss selbst hat noch ein paar Hintergrundinfos […]

  22. Andiam 28. Mai 2010 um 11:51 Uhr

    Wenn Du einen Freispruch bekommst schwöre ich Dir das ich Dich holen komme Du perverses Schwein!

  23. Darkieam 28. Mai 2010 um 12:05 Uhr

    Herr Tauss,

    viel Erfolg, hoffen wir auf nen Freispruch, sie hätten es verdient. Und die Medien sollten an ihrer Stelle auf der Anklagebank sitzen, die sind die wahren Verbrecher.

    Darkie

  24. Franzam 28. Mai 2010 um 12:45 Uhr

    Sehr geehrter Herr Tauss,
    gerade habe ich von Ihrer Verurteilung erfahren. Nun gelten Sie als vorbestraft. Ebenso wie ich. Wegen sexuellem Mißbrauch in zwei Fällen (nach der Urteilsbegründung am unteren Ende der Strafbarkeit) erhielt ich ebenfalls eine Bewährungsstrafe. Ich möchte hier nicht über die Strafbarkeit von bestimmten Handlungen sprechen sondern über die Strafbarkeit von Absichten. Wie auch bei Ihnen wurde mir die Absicht „mich sexuell zu erregen“ von der Staatsanwaltschaft vorgeworfen.
    Bis heute habe ich nicht finden können, inwieweit diese Aussage strafrelevant ist, aber sie gibt vor aus „niederen“ Beweggründen gehandelt zu haben. Damit werden andere Beweggründe, wie etwa bei Ihnen, sich über derartiges Material und deren Verbreitungswege zu informieren oder bei mir zärtlich zu sein, hinweggewischt.
    In meinem Fall konnte die Staatsanwaltschaft auch keine Belege, wie etwa Zeugenaussagen oder Spermaspuren, nachweisen. Ich nehme an, dass dies auch in Ihrem Fall nicht erfolgt ist.
    Ein derartiges Vorgehen scheint mir schon systematisch zu sein und verhindert ein differenziertes!! Umgehen mit den Tätern, deren Schuld sowie der Verhinderung weiterer Taten.

    M.f.G.

    P.S. In meinem Fall habe ich durch eine Psychotherapie meine Pädophilie akzeptieren gelernt und die Konsequenz daraus gezogen: medikamentöse Kastration.

  25. peteram 28. Mai 2010 um 13:08 Uhr

    Hallo Herr Tauss.
    Ich bin sehr traurig über das gefällte Urteil. Ich glaube weiterhin an ihre Unschuld.

    Eine Frage habe ich jedoch bezüglich eines Hauptgrundes der Verurteilung:
    Beim Spiegel heißt es „Als die Ermittler etwa bei der Durchsuchung seiner Abgeordnetenwohnung in Berlin ein Handy mit Fotos sicherstellten, auf denen Dutzende Vergewaltigungsszenen mit Kindern und Jugendlichen zu sehen sind, hatte Tauss kurzerhand erzählt, er habe „das Zeug“ in einem Mietauto gefunden. “

    Was war da los? Würden Sie uns in eigenen Worten mitteilen was genau Sie damals gesagt haben?
    Und falls die Wiedergabe des Spiegels korrekt sein sollte, wieso haben Sie an dieser Stelle gelogen?

    Diese Information ist in meinen Augen sehr wichtig für alle die sich ein unabhängiges Bild machen wollen, da es in meinen Augen der einzige glaubhafte Punkt ist, der sie verdächtig machen würde.
    Ich würde mich sehr freuen wenn Sie dazu kurz Stellung nehmen könnten.

    Ansonsten wünsche ich Ihnen viel Glück und Erfolg auf Ihrem weiteren Weg.

    Mit freundlichen Grüßen,
    Peter D.

    Anmerkung tauss: Dies entspricht der typischen SPIEGEL- Berichterstattung in meinem Fall. Ich hatte in der Zeit nur Mietwagen. Und ich hatte lediglich den etwas ungeordneten Zustand meines Reisekoffers damit erklärt, dass ich in grosser Eile zum Flughafen musste und den Inhalt aus dem Auto wahllos hineingestopft hatte, um eben noch den Flieger zu erreichen. Zu keinem Zeitpunkt hatte ich gesagt, das Handy gefunden zu haben.

  26. Heiko Fresemannam 28. Mai 2010 um 13:53 Uhr

    Tja, Herr Tauss, jetzt können Sie ja dem Richter die Schuld geben

    Anmerkung taus: Lieber Herr Fresemann: Ausdrücklich für Sie nochmals das Zitat des LG Karlsruhe:
    Die Kammer hat allerdings nicht festgestellt, dass der Angeklagte die Taten aufgrund eines sexuellen Interesses begangen hat…..
    Wie wäre es demnächst mit einer kleinen Entschuldigung?

  27. Kirstenam 28. Mai 2010 um 14:43 Uhr

    Habe gerade das Urteil erfahren. Unglaublich. Ich bin immer noch von Herrn Tauss‘ Unschuld überzeugt und glaube, dass hier lediglich ein unangenehmer Zeitgenosse mundtot gemacht werden sollte. Und es hat tatsächlich funktioniert!
    Brennen muß Salem.

  28. Dr. Schwedeam 28. Mai 2010 um 15:05 Uhr

    Lieber Herr Tauss,

    lassen Sie die Ohren nicht hängen, auch wenn Ihnen das Gericht nicht geglaubt hat! Es gibt Menschen, die Ihnen glauben. Aber Sie wissen ja wohl: „vor Gericht und auf hoher See…“. Ich wünsche Ihnen, dass Sie noch vor einem anderen Gericht Gerechtigkeit finden können!

    Gerade habe ich wieder einen jener tendenziösen Artikel über das Urteil auf Spiegel Online gelesen – und rund 100 Kommentare dazu, von denen die meisten die 1 Jahr und 3 Monate auf Bewährung für eine viel zu niedrige Strafe halten. 3 Jahre oder gleich Kopf oder Sch… ab, das scheint „Volkes Stimme“ zu sein. Angeheizt durch die Medien und Politiker, die in Zeiten der Finanzkrise neue Sündenböcke suchen. Mal sind´s kriminelle Jugendlich, mal die Ausländer, dann die Organisierte Kriminalität, dann die Taliban, die Islamisten usw. Jetzt sind´s die Kinderschänder. Es wundert mich nicht, dass sich auch die NPD auf dieses Thema kapriziert.

    Dabei wäre die Frage: Was können wir tun, dass Pädophile nicht Kinder vergewaltigen? Gibt es nicht neben der Repression noch weitere Mittel und Maßnahmen? Wo können sich nicht vorbestrafte Pädophile helfen lassen? Können Kinderpornos vielleicht sogar Leid verhindern? Die Charité in Berlin hat eine Anlaufstelle für Pädophile. Wo gibt es die in München, Stuttgart oder Hamburg?

    Aber ich bin mir sicher: Wer allein solche Fragen stellt, der wird schon in die Nähe der pädophilen Straftäter gerückt.

    Das Gericht hat Ihnen jedenfalls nicht geglaubt. Und wie wir alle wissen ist Glauben mit Wissen nicht identisch. Es ist etwas Subjektives und selbst unvoreingenommene Menschen können durch die massive und vorverurteilende Berichterstattung extrem beeinflusst worden sein. Der Zweifel, der zugunsten des Angeklagten zu werten wäre, der wird gar nicht zugelassen. Der Gedanke „Ach, das könnte mir in der Situation auch passieren!“, der wird zugunsten der Selbstgerechtigkeit weggeschoben. Tauss erscheint dann unglaubwürdig. Und was er vorbringt erscheint unglaubhaft. Es kann nicht sein, was nicht sein darf. Es kann nicht sein, dass jemand Kinderpornos besitzt und kein privates Vergnügen darin sucht. Punkt.

    Ihre Strafe ist meiner Ansicht nach ganz schön happig. Sie liegt im „normalen Bereich“ für Kinderpornografie bei einem nicht vorbestraften Ersttäter. Sie ist hart genug, wenn man daran denkt, dass Sie nicht härter bestraft worden wären, wenn Sie fahrlässig jemanden getötet hätten.

    Das haben Sie meiner Ansicht nach nicht verdient, auch wenn ich nicht von einem Fehlurteil sprechen möchte. Denn der Glaube an Ihre Motive war entscheidend für das Urteil. Glauben Sie trotzdem weiter an sich!

  29. Donam 28. Mai 2010 um 15:08 Uhr

    ownd

  30. Vam 28. Mai 2010 um 15:31 Uhr

    Ein > für den angeblichen Herrn Fresemann. Troll Dich!

  31. Vam 28. Mai 2010 um 15:31 Uhr

    Ach Mann :(, das war ein Fisch.

  32. xeseniusam 28. Mai 2010 um 16:03 Uhr

    Macht nix V. Bei Herrn Fresemann denken wir uns doch ohnehin alle unseren Teil. Der Fisch ist angekommen und stinkt. ^^

  33. flipflopam 28. Mai 2010 um 17:18 Uhr

    Tja, ich saß da und wünschte mir, unter mir würde eine Falltür aufgehen. Sinngemäß: „Der Angeklagte ist selbst schuld am Medieninteresse, weil er sich von Anfang an selbst vor die Presse gestellt hat“

    Habe ich da heute mittag irgendwas falsch verstanden?

    Ich wünsche für die nächste Zukunft alles Gute und genug Kraft, dieses Urteil auszuhalten.

  34. Fleckyam 28. Mai 2010 um 17:22 Uhr

    Hallo Jörg,

    bezüglich deiner Mitgliedschaft in der Piratenpartei habe ich einen Appell an die Piraten gerichtet: http://www.fleckyhome.de/wordpress/?p=461

    Ich würde mich sehr freuen, wenn du der Piratenpartei weiterhin voll als engagiertes Mitglied zur Verfügung stehen würdest – Deine Mitarbeit war immer sehr hoch angesehen und geschätzt!

    Anmerkung tauss: Ich verweise auf meinen Kommentar. Egal wie es wird- SCHADEN will ich den Piraten in keinem Fall und lasse deshalb meine Rechte aus der Mitgliedschaft ruhen.

  35. right baseam 28. Mai 2010 um 17:22 Uhr

    Seit heute glaube ich wieder ein wenig an unsere Justiz, obwohl das Urteil noch nicht rechtskräftig ist!

  36. der Oszam 28. Mai 2010 um 17:24 Uhr

    WICHTIG! WICHTIG! WICHTIG!

    Unter den Kommentierenden befindet sich offenbar auch Herr Dieter Gieseking, zumindest wenn man der Echtheit des Namens Glauben schenken darf. Offenbar versucht sich diese Person hier unter zu mischen. Wer Dieter Gieseking ist, kann man ganz wunderbar nachgoogeln.

    Hier nur ein Hinweis: http://de.wikipedia.org/wiki/Krumme_13

    WICHTIG! WICHTIG! WICHTIG!

    Anmerkung tauss: Ich kenne Herrn Gieseking. So lange er sich an die Regeln hält werde ich ihn von dieser Seite nicht entfernen.

  37. Linksammlung zum Tauss-Urteil « Nerdinationam 28. Mai 2010 um 17:24 Uhr

    […] Jörg Tauss nimmt selbst Stellung: http://www.tauss-gezwitscher.de/?p=989 […]

  38. Wolfgang G. Wettacham 28. Mai 2010 um 17:26 Uhr

    Der wichtigste Satz in der Pressemitteilung zum Urteil ist der (von Kommentatoren und Medien gerne übersehene ober bewusst ignorierte) letzte: „Das Urteil ist nicht rechtskräftig.“

    Ob es berechtigt ist ist eine andere Frage.
    Meine Einschätzung war eine andere als die des Gerichts: Schuldig nach den Buchstaben aber nicht nach dem Sinn des Gesetzes. Und einfach in der Sache unglaublich naiv einerseits (Material) und berechtigt übervorsichtig andererseits (BKA).

    Auch in Zukunft kann Jörg Tauss meiner Überzeugung nach ein wertvoller Ratgeber der Piraten sein, auch wenn ein neues Mandat mit der Belastung einer Verurteilung wohl unerreichbar bleibt.

    Anmerkung tauss: Mandate strebe ich nicht an 😉 Für mich ist der wichtigste Satz aber dieser hier: Die Kammer hat allerdings NICHT festgestellt, dass der Angeklagte die Taten aufgrund eines sexuellen Interesses begangen hat….

  39. Thomasam 28. Mai 2010 um 17:43 Uhr

    Klasse. Ab sofort darf dann nur noch die Regierung und das BKA „die Wahrheit“ verbreiten, die von niemandem geprüft werden kann, weil niemand sie prüfen darf. Unglaubliches Urteil. Ein schwarzer Tag für die Demokratie.

  40. Zum Urteil über Jörg Tauss « Jan Schejbalam 28. Mai 2010 um 17:46 Uhr

    […] ich für unwahrscheinlich halte, dass die Medien das auch tatsächlich machen. UPDATE: In einer Stellungnahme von Tauss erläutert er diesen scheinbaren Widerspruch: Das Gericht sei davon ausgegangen, dass ein […]

  41. ruepelstimmchenam 28. Mai 2010 um 17:49 Uhr

    tja, die „staatsgewalt“ mal wieder. vernichtung um des vernichtungswillens auf ganzer
    linie. nach der medienberichjerstattun war das ja klar.

    kopf hoch jörg, und wehre dich. bist einer der wenigen politiker, denn ich noch respekt
    zolle.

    und an alle, die es immer noch nicht wahrhaben wollen:
    sachsensumpf
    mißbrauch durch jesuiten+katholiken
    verurteilung von richtigen kipo“genießern“, auch in der politik zu lächerlichen strafen.
    von der leyen mit ihren öffentlichen aufführungen über kipo. sie darf das, jörg nicht
    rechachieren?
    usw…….

  42. Andreasam 28. Mai 2010 um 17:52 Uhr

    Diese ganze Geschichte — mit allem drum und dran und möglichst vielen Hintergrundinformationen zu allen beteiligten würde ich glaube ich gerne einmal in Form eines Buches in Händen halten…

  43. Trutzblankehansam 28. Mai 2010 um 17:54 Uhr

    Sehr geehrter Herr Tauss,
    ich hoffe, dass Sie gegen dieses Urteil Revision einlegen werden. Ungeachtet der Tatsache, dass Sie sich meiner Meinung nach geradezu strafwürdig dumm* verhalten haben durch die Art, wie Sie die Aktion durchgeführt haben, sind durch den Fall und die Durchführung des Verfahrens zu viele Fragen aufgeworfen worden, die durch ein höchstrichterliches Urteil geklärt werden sollten. Die Frage ist natürlich, ob das Geld reicht.

    Mit freundlichen Grüßen
    Peter Henning

    *Aber da es keinen Paragraphen zu diesem Tatbestand gibt sind Sie in dem Punkt natürlich nicht zu verurteilen.

  44. Albusam 28. Mai 2010 um 17:55 Uhr

    „Es enttäuscht mich dahingehend, dass das Gericht die Anwendbarkeit des §184 b Abs. 5 StGB auf Abgeordnete ganz generell ausschließen will – und schon von daher auch kein Freispruch mehr möglich war: Mitglieder des Deutschen Bundestages sollen gegenüber den Informationen der Bundesregierung allein auf das parlamentarische Fragerecht beschränkt sein.Dies sehe ich unverändert nicht so, zumal die Bundesregierung in dieser Frage (von Indien bis zu den Verbreitungswegen etc. etc.) Parlament und Öffentlichkeit leider belogen hat.

    Es befriedigt mich jedoch dahingehend, als es mir in der Folge dann zwar eine schon in rechtlicher Hinsicht lediglich privat und somit als strafbar zu wertende Neugier unterstellt, aber ausdrücklich eben kein irgendwie geartetes persönliches, sexuelles Interesse an der Verschaffung oder dem Besitz kinderpornographischen Materials festgestellt hat. Diesbezüglich anderslautende Meldungen sind falsch.“

    An der Stelle kann, obwohl es eine Bewährungsstrafe gab, trotzdem, auch wenn sich das komisch anhören mag, von einem Teilsieg gesprochen werden. Es wird jetzt in einer Berufung auf die Frage ankommen, was man als gewählter Abgeordneter in spezialisierten Fachgebieten von Amts wegen darf und nicht darf, um sich z.B. eine Meinung über tatsächliche Verbreitungswege von kinderpornografischen Materialien bilden zu können.

    Nun gut! Aber selbst dann, wenn die Beschuldigungen entgegen der Auffassung des Gerichtes in allen Einzelheiten so zutreffen würden wie sie angeklagt waren. so wird demgegenüber in Deutschland zunehmend mit zweierlei Maß gemessen. Man kann sich deshalb aufgrund so manchen Konstellationen also schon fragen, ob eine öffentliche bzw. mediale Vorverurteilung Sache von Parteibuch und/oder verfassungskonformer politischer Meinung darstellt.

    Es drängen sich in solchen Fragen durchaus Vergleiche in Art und Weise medialer Berichterstattung auf, siehe dazu http://de.wikipedia.org/wiki/Bonusmeilen-Aff%C3%A4re

    Das wurde ähnlich auch auf über das Verfahren bezugnehmende Blogartikel vermerkt, es gibt aber weitere Quellen, die derzeit kaum bekannt sind, die ähnlices vermuten lassen.

    Jedenfalls, wenn eine konsequente Bekämpfung von Kindesmissbrauch in Deutschland umfassend angewandt würde, dann sollten gewisse Legenden wie (nur so als Beispiel) Gerüchte um einen sogenannten Sachsensumpf gar nicht erst aufkommen müssen. Also keine Anschuldigungen im Raum stehen, das möglicherweise zunehmend in Deutschland Täter ihre Opfer auch nach Jahren wegen Verleumdung belangen können und manche Staatsanwälte bzw. Richter (nicht nur) in Sachsen sich angeblich in gewissen Kreisen bewegen könnten.

    Ich empfehle an der Stelle weniger sanften Gemütern, sich auf http://www.mafialand.de/inhalt/zusammenfassung/schlagwoerter/sachsensumpf einzulesen.

    Ich finde es im Zusammenhang mit Fragen ob es einen Sachsensumpf gibt, auch ein Armutszeugnis, dass lediglich die sächsische Linkspartei sich mit dem Thema Sachsensumpf umfassend befasst hat, bzw. es sogar während einer Landtagswahl zum Wahlkampfthema gemacht hat, die Umstände umfassend aufarbeiten zu wollen. Hier kann und sollte man sagen, die eigenen Fehler, haben das Potential Erfolg anderer zu werden.

    Ausserdem gibt es doch wohl lebhafte Diskussionen im Zusammenhang mit Ereignissen im Bistum Regensburg, die für manche spezifische Spekulationen zugelassen haben. Diese Spekulationen wurden zwischenzeitlich vom Bistum Regensburg in Hamburg abgemahnt. Die zugrundeliegende Aussage kann also abmahnwürdig sein. Es bleibt damit zu rechnen, dass in der Frage von Abgemahnten noch Instanzen in Anspruch genommen werden.

    Ich denke, man sollte umfassend diese Punkte öffentlichwirksam angehen und Parallelen ziehen, wo es sich anbietet. Und natürlich sollte gerade hier wie ich finde ausser Frage stehen, in Berufung zu gehen.

  45. Man kann nicht in Menschen hineinschauenam 28. Mai 2010 um 17:55 Uhr

    […] 4: Jörg Tauss nimmt Stellung zum […]

  46. Jan Darkam 28. Mai 2010 um 17:56 Uhr

    Ich glaube nicht, dass sich es mit Art 38 GG vereinbaren lässt, dass ein Karlsruher Landrichter einem Bundestagsabgeordneten vorschreiben kann, wo er seine Arbeit macht, wie er seine Erkenntnisse dokumentieren muss, wem er seine Erkenntnisse mitteilen muss, dass er seine Erkenntnisse veröffentlichen muss, um sie zur Arbeit gehörig zu zählen und nicht zum Privaten. Dies Anmassung des Landrichters wird keinen Bestand haben.

    Auch glaube ich nicht, dass die Umkehrung der Beweislast (Tauss soll beweisen müssen, dass seine Tätigkeit durch §184b,5 gedeckt ist, statt Beweisführung, dass er privat Kinderpornografie besässe) Bestand haben wird.

    Es sieht eher so aus, als wenn die Schlamperei, die in Baden-Württembergs Justiz sich schon in Winnenden zeigte (zu blöd, die Vorankündigung als Fake zu erkennen) und bei der DNA fortstzete (Justiz sucht jahrelang Phantommörder, weil sie mit dreckigen DNA-Proben operiert), nun fortgesetzt wird, und der Richter einfach faul war: hohe Strafe, kurzer Prozess, dann geht das sowieso in die Reviesion und der Richter hat Ruhe vor der CDU-Staatsanwältin.

    Der Spiegel-Artikel hat mich in der Überzeugung gestärkt, dass es richtig war, dieses Schmierenblatt nach 30 Jahren abzubestellen (als ich ihn abbestellte, schickte man mir vom SPIEGEL einen billigen französichen Pornoroman, um mich als Abonnent zu halten :-)

    Durchhalten Herr Tauss!

  47. Der Larsam 28. Mai 2010 um 17:56 Uhr

    Hallo Herr Tauss, persönlich glaube ich auch, das Sie einen Fehler begangen haben, als sie sich mit Recherchen im Untergrund beschäftigt haben. Man kann der Argumentation des Richters folgen, wenn man sich eng ans Gesetz halten will. Die aufgedeckten Verquickungen der Staatsanwaltschaft und der Presse sind jedoch ein weiterer Grund, warum ich den Meinungsmachern dieser Republik immer weiter misstraue. Bitte bleiben Sie den Piraten als „Alter Hase“ erhalten, Sie sind wichtig für die Bewegung. Ich selbst bin ehemaliger Sozialdemokrat und mittlerweile Pirat. Ich schätze Ihre Beiträge zu den wichtigen Themen dieser Zeit und wünsche Ihnen die Kraft, so weiter zu machen, wie Sie es in den letzten Jahren getan haben. Klarmachen zum Ändern!

  48. Gerhard Boehmleram 28. Mai 2010 um 18:06 Uhr

    Kopf hoch Jörg. Es gibt noch mehr Instanzen. Ich halte Dich nach wie vor für einen anständigen Idioten ;-).

    Anmerkung tauss: Wegen der Formulierung „anständiger Idiot“ werde ich keine Beleidigungsklage anstrengen 😉

  49. flipflopam 28. Mai 2010 um 18:07 Uhr

    Zitat Albus: „Es wird jetzt in einer Berufung auf die Frage ankommen, was man als gewählter Abgeordneter in spezialisierten Fachgebieten von Amts wegen darf und nicht darf, um sich z.B. eine Meinung über tatsächliche Verbreitungswege von kinderpornografischen Materialien bilden zu können.“

    Ein Punkt in der Urteilsbegründung war, daß es keine Abgeordneten in spezialisierten Fachgebieten gibt. Alle Abgeordneten haben die gleichen Rechte und Pflichten. Wenn es Tauss erlaubt sei, müsse es jedem Abgeordneten erlaubt sein. Das heißt, es müßte als Forderung eine Maximalversion kommen: Jeder Abgeordnete muß in jedem Fachgebiet dürfen.

    Das Beispiel des Richters mit dem Waffenhandel leuchtet allerdings auch irgendwie ein. Eine schwierige Frage eben.

  50. […] können, z.B. aus Neugier. Jörg Tauss hat mittlerweile ebenfalls Stellung genommen. In einer Mitteilung auf Tauss-Gezwitscher.de schreibt er: Das Urteil befriedigt und enttäuscht mich gleichermaßen: Es lautet auf 1 Jahr und 3 […]

  51. Martinaam 28. Mai 2010 um 18:13 Uhr

    Widerlich! Die Strafe ist nicht angemessen und viel zu milde ausgefallen – wie auch leider in vielen anderen vergleichbaren Fällen.

  52. Frank Bertelsam 28. Mai 2010 um 18:13 Uhr

    Hallo Herr Tauss,

    mich wundert es, wie immer wieder behauptet wird, sie seien auf ihrem Gebiet ein
    absoluter Profi. Aber das Vorgehen bei Ihren angeblichen Recherchen wird auf der anderen Seite mit Naivität erklärt. Ich kann mir nicht vorstellen, dass ein Profi derart naiv vorgeht.

    Einmal heißt es von Ihnen, es ging Ihnen nicht in erster Linie darum, einen Täter aufzuspüren, sondern nur um Beweise. Und dann heißt es, Sie wollten einen Kinderpornoring „sprengen“.

    Das Gericht hat festgestellt, dass die Erkenntnisse, die Sie angeblich erst gewinnen wollte, bereits vorlagen und sie dies auch wussten, und auch nicht Gebrauch von Ihren Erkenntnissen gemacht haben obwohl es sich angeboten hätte. Wozu haben Sie dann überhaupt recherchiert und dazu noch über einen so langen Zeitraum?

    Natürlich sagen sie jetzt, dass Sie sich vorbehalten, in Revision zu gehen. Es soll ja so aussehen, als fühlen sie sich ungerecht behandelt. Sie kritisieren die Medien, dabei nutzen Sie die Medien genauso für Ihre Sache.
    Ich glaube, Sie wissen schon selbst, dass sie sowieso nicht in Revision gehen werden unabhängig von der schriftlichen Urteilsbegründung. Davon bin ich überzeugt und Sie werden schon sehen, dass ich Recht behalte.

    Anmerkung: Erlauben Sie, dass ich dem Gericht wie zuvor der Staatsanwaltschaft in exakt diesen Feststellungen widerspreche. Aber selbstverständlich respektiere ich auch Ihre obrigkeitsstaatlichen Überlegungen. Was die Revision anlangt, hängt die von der Urteilsbegründung und meiner Lust hat, den PARLAMENTSRECHTLICHEN Teil prüfen zu lassen. Mit dem sexuellen Teil kann ich sehr gut leben, wie ich in mehreren Anmerkungen zu Kommentaren bereits gesagt habe.

  53. […] des Urteils aus juristischer Perspektive verpasst. Im Blog von Jörg Tauss findet sich derweil eine persönliche Erklärung. Zum Verbleib in der Piratenpartei schreibt Tauss: Ob ich die Partei zu deren Schutz verlasse […]

  54. Blobam 28. Mai 2010 um 18:25 Uhr

    Tja, ich möchte mich nicht zu den Vorwürfen äußern .. aber bei der Medienverurteilung hätte man echt keine Strafe mehr gebraucht. Bei der Stigmatisierung ist eine Politische Betätigung ja ausgeschlossen- Zensursula auf der anderen Seite darf also aus persönlicher Neugier Bilder im großen Rahmen zeige, evtl hätten sie ja auch einfach unmotiviert hin und wieder eine DIA- Schau im Bundestag machen sollen .. Viel Glück bei der Revision und Kopf hoch ..

  55. Thomasam 28. Mai 2010 um 18:29 Uhr

    @martina:
    Nennen Sie bitte nur einen einzigen „vergleichbaren“ Fall. Es wäre mir neu, dass „viele“ Mitglieder des Bundetages verurteilt worden sind, weil sie kinderpornographisches Material zu Recherchezwecken besaßen.

    Es kann natürlich auch sein, dass Sie mit „vielen vergleichbaren Fällen“ jedweden Fall von Pädophilie meinen. Dann verkennen Sie allerdings die Besonderheiten dieses Falls und vor allem scheinen Sie das Urteil und dessen Begründung weder gelesen geschweige denn verstanden zu haben. In diesem Fall sind Sie hier falsch, schließen Sie sich doch lieber dem lustigem Spiegel Online Lynchmob in deren Forum an.

  56. Anonymam 28. Mai 2010 um 18:34 Uhr

    Warum hat § 184b V StGB nicht durchgegriffen?

    Bei vdL hiess es, es sei ein offener Tatbestand, der im Einzelfall auszufüllen sei und bei ihr greifen würde.

    Das bedeutet übersetzt: Wir legen willkürlich fest, wann er greift und wann nicht.

  57. Albusam 28. Mai 2010 um 18:39 Uhr

    Kurzes Off-Topic zu „Ich kann mir nicht vorstellen, dass ein Profi derart naiv vorgeht. “

    Da hat aber jemand Ahnung, gelle?^^ Gestatten Sie die Frage, was bedeutet für Sie naives vorgehen bzw. das Wort naiv?

    Sie würden sich jedenfalls wundern, wie sogar Vorstandsmitglieder namhafter Unternehmen in aller Öffentlichkeit naiv vorgehen bzw. handeln.

    Zum besseren Verständniss verweise ich an der Stelle (auch in der Hoffnung, das der ein oder andere dem Tag etwas positives abgewinnen kann) zu Demonstrationszwecken über öffentlich naives vorgehen auf die Öffentlichkeitsarbeit des aktuellen CEO des Softwareunternehmens Microsoft, Steve Baller. Dieser spielte mehrfach in Werbespots für dessen Produkt Windows selbst eine Rolle und ist im Zusammenhang mit seiner erfolgreichen beruflichen Tätigkeit auch für seine Vortragskunst berühmt wie berüchtigt.

    Sehen und geniessen kann ich da nur sagen:
    http://www.youtube.com/watch?v=wvsboPUjrGc
    http://www.youtube.com/watch?v=_-8IufkbuD0

    Jedenfalls, wenn man sich die Videos ansieht, ohne zu wissen. wer Steve Ballmer überhaupt ist und was er beruflich macht, würde man sich ohne Hintergrundinfos sehr speziell seinen Teil über Naivität denken…

    Dessen Firma Microsoft hat im letzten Jahr 58,44 Mrd. USD erwirtschaftet und mit Stand 30. Juni 2009 waren ca 93.000 Mitarbeiter beschäftigt.

    PS: natürlich ist mir klar, das dieses Beispiel nichts mit dem eigentlichen Thema zu tun hat. Es ist aber eine Antwort unter Berufung auf bekannte naive Handlungsweisen.

  58. Benjaminam 28. Mai 2010 um 18:40 Uhr

    Natürlich scheiden sich an einem solchen Urteil die Geister, da es viel Interpretationsspielraum zulässt. Der Argumentation des Gerichts kann man durchaus folgen, ein Freispruch ist ab dann nicht mehr zu erreichen wenn der §184 b Abs. 5 StGB keine Anwendungen finden kann.
    Rein moralisch kann ich Herrn Tauss keinen Vorwurf machen, weil ich ihm seine Motivation glaube. Die Strafe ist aber ok, wenn man der Argumentation des Gerichts folgt. Und Gerichte sind nunmal zum Glück dafür zuständig, die Gesetze möglichst korrekt auszulegen, nicht Blogger oder andere Schreiberlinge.

    Ich war aber ebenfalls zutiefst erschrocken darüber, wie unreflektiert es im Spiegel-Online-Forum zugeht. Dort wird noch nicht einmal zwischen Sexualstraftätern und den Konsumenten unterschieden, alle in einen Sack und hau drauf.
    In bestimmten Kreisen wurde SpOn ja in der Vergangenheit auch leicht scherzhaft als „ehemaliges Nachrichtenmagazin“ tituliert, dem Mob nach zu urteilen ist SpOn in der Tat bereits die (Internet-)Bild-Zeitung von heute.

  59. Schall und Raucham 28. Mai 2010 um 18:40 Uhr

    Wie schon einer der ersten Poster @Ben in diesem Thread stößt auch mir die ganze Problematik um das Verhältnis zu sog. „Kinderpornographie“ und Kindern im Allgemeinen übel auf.
    Was hier in der letzten Zeit „im medialen Interesse“ – Tauss, vdL und ZugErschwG – stattfindet hat schwerwiegende sozial-psychologische Folgen:

    Bei dieser anhaltenden gesellschaftlichen Drohkullisse geht es mir selbst auch so, dass ich mir ernsthaft Sorgen darum mache, welches Verhältnis ich in Zukunft irgendwann mal als Vater zu meinen, und allgemein zu Kindern haben kann. Wenn ich immer Gefahr laufe als Mann (noch dazu netz-affiner Informatiker) potentiell gefährlich und von vornherein schuldig angesehen zu werden, wenn ich Kinder nur ansatzweise anschaue.

    Wer traut sich als Vater dann noch, auf Schulausflüge zur Begleitung mitzugehen, wer traut sich als Mann im sozialen Bereich als Erzieher oder Lehrer tätig zu sein? Wer wird noch völlig sorgenfrei in Sportvereinen für das gesundheitliche und soziale Wohl von Kindern sorgen? Den Kindern fehlen jetzt schon seit Jahrzehnten in der Erziehung sehr häufig männliche Bezugspersonen, egal ob Mädchen oder Jungen.

    Welches Selbstverständnis und Selbstbewusstsein als Vaterfigur können heutige junge Männer dabei aufbauen? Und wie werden Väter und Mütter ihre Töchter und Söhne im Anbetracht dieser Angst erziehen? Und was werden aus den heutigen Kindern selbst einmal für Väter und Mütter?

    Je mehr darum „geredet“ oder gar „gehetzt“ wird – im Gegensatz zum dringenden konstruktiven Diskurs – desto mehr werden sich Männer weiterhin in Familien und im öffentlichen Leben aus der Erziehung der Kinder zurückziehen.

    Und das Schlimmste: Um die wahren Täter, Schicksale und Hintergründe und Opfer kümmert sich auch keiner, aus Angst schief angeschaut zu werden oder von Staatsanwälten, Richtern oder direkt vom hetzenden Volk und Volksvertretern verurteilt zu werden. Oder einfach aus Gleichgültigkeit und anderen Interessenlagen -> vdL. Die Stoppschild-Strategie wird seit Jahrzehnten in unserer Gesellschaft angewandt und akzeptiert. Schicksale von Opfern in Familien werden weggeredet, ignoriert oder hingenommen.

    Die heutigen Tage – nicht nur dieses Urteil – sind schlechte Tage – nicht nur für die Demokratie – sondern für die Zukunft unserer Gesellschaft, die nur mit gesunden Familien und Kindern weiter Bestand haben kann.

    Ich hoffe für mich und für alle jungen – und im Geiste jung gebliebenen – Männer und Frauen, dass wir es schaffen, dieses ernsthafte essentielle Problem zu lösen, darüber konstruktiv zu reden und zu debattieren, ohne andere Menschen vorzuverurteilen zu diskreditieren und die eigentlichen Leidtragenden darüber zu vergessen – unsere Kinder.

    Das sind wir ihnen schuldig. Schuldig nicht im Sinne der Anklage oder finanzieller Schuld. Sondern ganz persönlich, öffentlich und als verantwortungsbewusster Teil unserer Gesellschaft.

    Die heutigen Tage können uns aber auch wachrütteln und dafür sorgen, dass wir etwas dagegen tun und uns nicht scheu abwenden und zurückziehen.

    (CC) anonym. Ich bitte darum die oben geschilderten Gedanken in eigene Überlegungen zu übernehmen, auch und gerade im Umfeld der Piratenpartei. Macht was drauss!

  60. Falkam 28. Mai 2010 um 18:42 Uhr

    Hallo Herr Tauss,

    was ist eigentlich aus Ihren Recherchen geworden? Versacken diese jetzt irgendwo? Oder kümmert sich tatsächlich mal jemand darum, den „KiPo-Ring zu sprengen“?

    Anmerkung tauss: Ob es diese „Ringe“ gibt, bezweifle ich als ein Ergebnis meiner Recherchen. Zumindest die kommerzielle Verbreitung via Web hat sich als Erfindung der Bundesregierung erwiesen. Ansonsten bleibt, dass die Polizei sonstige Ergebnisse, über die ich berichtet habe, erstaunlicherweise nicht verwertet. Dieser erstaunliche Vorgang ist ja bereits bei der Löschung bekannter Seiten kinderpornografischen Inhalts bekannt.

  61. uliam 28. Mai 2010 um 19:02 Uhr

    Erstmal relaxen!

    Meine Antwort aus dem Bauch heraus:
    Da §184b Abs. 5 StGB bisher keine Anwendung fand und unter u. U. beim nächsten „Run“ nach vorne auch ignoriert wird, läuft es auf eines hinaus das woran wir alle glauben: Unser Grundgesetz – Artikel 20 (4)

    Man munkelt es soll für alle Instanzen Geld gesammelt werden, sollte es eine „Sammelstelle“ geben wird sich dort mein bescheidener Beitrag finden.

    Entspannendes Wochenende
    am besten nicht am PC

    LG
    Uli

    Was mich nochmals überzeugt hat was hier geschehen ist, ist das man über rechtskräftige Verurteilungen von anderen Politikern mit ähnlichen Vorwürfen kaum was zu lesen bekommt. ‚Schöne neue Welt, die solche Früchte trägt‘

  62. Privacyam 28. Mai 2010 um 19:04 Uhr

    Diesen Schritt – Ruhenlassen der Parteirechte bei den Piraten – rechne ich Ihnen hoch an.

    Der „Besserwisser“ (siehe Kommentar vom 22.5.)

    Privacy

  63. Anonymousam 28. Mai 2010 um 19:05 Uhr

    […] selbst bedankte sich bei allen Piraten, die sich wegen ihm "bis hin zur Kinderfickerpartei" angreifen lassen […]

  64. Christianam 28. Mai 2010 um 19:11 Uhr

    Respekt Herr Tauss,

    das sie trotz der ganzen Scheiße noch nicht das Handtuch geworfen haben.
    Aber für Politiker die ihrem Gewissen und nicht der Kohle folgen, ist in Deutschland scheinbar kein Platz mehr.
    Ist eigentlich bekannt, wie es zu den Ermittlungen überhaupt kahm?
    Finde das ja schon einen sehr großen Zufall, das man sich ausgerechnet den einzigen qualifizierten Politiker zu dem thema Netzsperren so direkt und organisiert ausschaltet.
    Da haben ja ausnahmsweise mal alle hand in hand gearbeitet.
    Naja genug der Verschwörungstheorien, alles gute und ich hoffe sie überstehen das, ohne noch weiteren Schaden zu nehmen.

  65. Anonam 28. Mai 2010 um 19:12 Uhr

    Wenn man – wie Sie berichten – schon festgestellt hat, daß da kein verwerfliches sexuelles Interesse vorlag, hätte man doch auch zu Ende denken und zu der Feststellung kommen müssen, daß in dem Fall für eine Strafverfolgung kein öffentliches Interesse besteht. Denn was das Gesetz unterbinden will, lag doch dann offensichtlich nicht vor, sondern im Gegenteil ging es doch um eine bessere Bekämpfung.
    Oder sehe ich hier etwas falsch?

    Das Verfahren hat nach meiner Ansicht in seiner einseitigen medialen Darstellung einige fatale Parallelen zur den öffentlichen Verurteilungen zwischen 33 und 45 bzw. den Schauprozessen in der frühen DDR.

    Lassen Sie sich nicht unterkriegen, Herr Tauss, und hoffentlich haben auch die Piraten Rückgrat und tun im Moment nichts Dummes.

  66. Jörg Ruppam 28. Mai 2010 um 19:31 Uhr

    Lieber Jörg Tauss, ich bin vor allem froh, dass die Sache mit dem sexuellen Interesse ausgeräumt ist. Ich vermute nach wie vor, Du wolltest in den Bundestagswahlkampf mit der Schlagzeile: „Tauss sprengt Kinderpornoring“ starten – und so das Direktmandat gewinnen. Egal, ich hab zu allem was gesagt und nicht nur die Unschuldsvermutung hochgehalten, sondern auch immer diese Unschuld auch gewusst. Das ist der zentrale Punkt in dieser ganzen unsäglichen Geschichte. Und diejenigen in der SPD, die dich so schmächlich hängen gelassen haben – und nun kein Wort der Entschuldigung finden – sollten sich was schämen. Die 184b 5.-Sache wird sich sicherlich nicht auf Landgerichtebene klären lassen und müsste wohl vors BVerfG. Wenn Du diesen Weg gehen willst, bin ich gerne dabei, dich wie auch immer ich kann zu unterstützen – ich verstehe den 184b nämlich an diesem Punkt genauso.
    Grüße
    Jörg Rupp
    Achso: den Herrn Gieseking würde ich nicht zu dieser Thematik in meinem Forum schreiben lassen – nur mal so am Rande

  67. Tauss wurde verurteilt « no0neam 28. Mai 2010 um 19:34 Uhr

    […] http://www.tauss-gezwitscher.de/?p=989 Share and […]

  68. Albusam 28. Mai 2010 um 20:22 Uhr

    Sehr geehrter Herr Rupp,

    ich erlaube mir betreffs des gesetzten Links auf eine gewisse Webseite an der Stelle, Sie auf technische Folgen einer Linksetzung hinzuweisen.

    An der Stelle möchte ich insbesonders anmerken, das jeder auf eine Seite Dritter führender Link ein Stück weit das Potential hat, das die verlinkte Seite als Folge bei x-beliebigen Anfragen innerhalb Websuchen als Ergebnis höher gewichtet und deshalb, umsomehr Leser nachziehen, solche Seiten viel zu leicht auch bei alltäglichen Anfragen in Top-Platzierungen gefnunden werden können.

    Eine gewisse Art von Angebot wie das von Ihnen verlinkte sollte man, wie ich finde nun wirklich nicht unterstützen! Aksi auch nicht passiv durch setzen eines suchmaschinenfreundlichen Links auf die Startseite!

    Wenn Sie trotzdem so unbedingt ein Link zu Anschauungszwecken für hoffentlich wenig Interessierte setzen müssen, setzen Sie diesen doch bitte als absolutes Minimum gemäß http://www.google.com/support/webmasters/bin/answer.py?hl=de&answer=96569 aks rel=“nofollow“-Link!

    Vielen Dank!

  69. anynomer Beobachteram 28. Mai 2010 um 20:32 Uhr

    Herr Tauss,
    wie können wir eine mögliche Revision unterstützen? Es wäre schade, wenn es am finanziellen Aufwand scheitern würde.
    Spendenkonto?

    Alles Gute und viel Erfolg!

    Anmerkung tauss: Vielen Dank 😉 Aber die Frage der Revision prüfen wir zunächst einmal juristisch und dann schau’n wir mal

  70. Nilam 28. Mai 2010 um 20:33 Uhr

    Hallo Herr Rupp,

    den Sinn davon diesen Link zu setzen kann ich nicht nachvollziehen.

    Auf den ersten Blick scheint es sehr bedenklich.

    Grüße

  71. Thorsten D.am 28. Mai 2010 um 20:50 Uhr

    Herr Tauss,

    das Gericht hat die Frage nach Ihrer Motivitation bewusst offen gelassen, da sie bei der strafrechtlichen Beurteilung des Falls auch schlicht keine Rolle spielt.

    Wenn Sie nun behaupten, das Gericht hätte Sie von dem Verdacht der Pädophilie reingewaschen, dann handelt es sich dabei aus meiner Sicht um eine eindeutige Falschdarstellung.

    Mit freundlichem Gruß

    Anmerkung tauss: Zitat: Die Kammer hat allerdings nicht festgestellt, dass der Angeklagte die Taten aufgrund eines sexuellen Interesses begangen hat… Sie können diesen Satz nun interpretieren wie sie wollen.

  72. Nochmal Tauss | zschach.net::blogam 28. Mai 2010 um 20:52 Uhr

    […] Beim Telemedicus gibt es eine Einschätzung des Urteils aus juristischer Sicht. Hier gibts Tauss’ persönliche Erklärung zum Urteil. Und hier gibts einen Vorort-Bereicht zur […]

  73. Stefanieam 28. Mai 2010 um 21:19 Uhr

    Ich (SPD Mitglied) wünsche Ihnen, Herr Tauss, Alles Gute. Für das verhalten der SPD als diese Sache anfing bekannt zu werden, habe ich mich geschämt, so lässt man niemanden hängen.

  74. Dieter.Giesekingam 28. Mai 2010 um 22:56 Uhr

    Ich wünsche Ihnen, Jörg Tauss, erstmal viel sportliche Erholung auf der Fahrradtour durch Ländle. Das haben Sie sich wirklich verdient. Egal ob Verurteilung in 1. Instanz oder Freispruch bei der hoffentlich kommenden Revision vor dem BGH.

    Übrigens: Ich kenne Herrn Tauss nicht persönlich, sondern lediglich virtuell und aus der Ferne. Ist es heutzutage schon verboten, einen Pädophilen zu kennen oder warum regen sich hier zwei Kommentatoren so wegen meiner reinen Anwesenheit auf. Eine solche Hysterie ist unerträglich. Und zu bestimmten Medien sage ich: STOPPT den Missbrauch der Pressefreiheit ! Ich befürworte das öffentliche Motto: Mein Freund ist pädophil – Na Und ?! Meine Freunde und Kontakte sind lange nicht alle pädophil, sondern auch homosexuell oder sogar heterosexuell – jawohl. In diesem Sinne…

  75. Nilam 28. Mai 2010 um 23:15 Uhr

    Mal eine Sachliche / Rechtliche / Wasauchimmer Auseinandersetzung dazu:

    http://www.internet-strafrecht.com/pflichten-nach-§184b-v-stgb-was-darf-ein-bundestagsabgeordneter/

  76. Janam 28. Mai 2010 um 23:33 Uhr

    Für mich wirkt das Ganze auch eher als eine voyeuristische Neugier an den Abgründen des Menschen, denn ein ernsthafter Versuch aktiv etwas gegen KIPO zu unternehmen.
    Oder sitzen die Leute, die ihnen das besagte Material beschafft haben mittlerweile im Knast?

    Anmerkung tauss: Ich wundere mich, dass Sie die bisherige Diskussion nicht verfolgt haben. Lesen Sie doch einfach mal den nachstehenden Artikel, warum ein Abgeordneter unter gewissen Voraussetzungen recherchieren muss.

  77. hooheadam 28. Mai 2010 um 23:41 Uhr

    Wenn in der Urteilsbegründung festgehalten wurde: „kein sexuelles Interesse“, dann sollten auch wir „Normalbürger“ dieses Urteil so akzeptieren – die ganze Mutmaßung zeugen meiner Meinung nach von mangelnder Intelligenz.
    Wenn Herr Tauss 1 Jahr und 3 Monate bekommen hat, weil er (aus welchem Grund auch immer) nicht erlaubtes Material auf seinem Rechner hat, dann muss er damit leider leben – auch wenn es „nur“ eine Bewährungsstrafe ist, diese Last wird er bis zum Rest seines Lebens mit sich tragen müssen.

    Anmerkung tauss: Ich hatte kein Material auf Rechnern.

  78. Frankfurteram 29. Mai 2010 um 00:13 Uhr

    Das war sehr dumm Herr Tauss.

    Das Gericht hat letztlich – im Gegensatz zur Staatsanwaltschaft vor der Verhandlung – gut gearbeitet und sie für das verurteilt, was sie von Anfang an auch nie bestritten hatten.

    Ich wünsche mir, dass sie daraus lernen und nicht erst etwas annehmen, sondern gleich Fachleute fragen, ob für sie dieser Paragraf (Nummer und Ort fallen mir jetzt nicht ein) auch gilt.

    Ich wünsche mir, dass die Medien und die Staatsanwaltschaft Karlsruhe mal in sich ruhen und schauen, ob sie alles wirklich richtig gemacht haben. Wenn beide zur Erkenntnis kommen, alles richtig getan zu haben, dann stimmt in unserem Land etwas nicht.

    Zum Glück steht die Blogosphäre bzgl. der Berichtertstattung in diesem Fall an Ihrer Seite. Aber nur was die Berichterstattung angeht. Was ihre Dummheit und die daraus folgende gerechte Strafe angeht, sind alleine sie schuld.

    Dass sie jetzt wahrscheinlich nie wieder eine Arbeit als Angestellter bekommen, daran sind große Teile der Medien und die Staatsanwaltschaft Karlsruhe schuld.

    Herr Tauss, Ihnen bleibt wohl nichts anderes übrig als zwei Bücher zuschreiben:
    1. die Ergebnisse Ihrer Recherchen, wenn sie das veröffentlichen dürfen
    2. Ihre Erlebnisse in der Zeit zwischen Wohnungsdurchsuchung bis nach dem Urteil

  79. Zettakilleram 29. Mai 2010 um 00:20 Uhr

    Ich Glaube fest daran das sie tatsächlich nur zu rechechezwecken dieses Material besorgt haben. Aber trotzdem treffen sie bitte in Bezug auf die Piratenpartei eine klare Entscheidung, der Imageschaden ist schon jetzt sehr groß und die junge Partei wird unter diesen Umständen kaum eine chance haben jemals die 1.5% zu überschreiten.
    Ich denke das ihre Persönlichen Interessen hinter den Politischen zurückstehen sollten um diese nicht zu blockieren, schließlich geht es um sehr große Ziele.

    Nehmen sie sich eine Auszeit, gehen sie doch auf Weltreise tun sie irgendwas um Abstand zu dem ganzen wiederwärtigen Spektakel zu gewinnen bevor es zu sehr von ihnen Besitz ergreift und sie in den Abgrund zieht. Nach ein par Jahren, wenn Gras über die Sache gewachsen ist wird es auch niemanden interessieren wenn sie der Piratenpartei zumindest als stilles Mitglied wieder beitreten oder sich woanders engagieren.

    Naja, wie auch immer ich wünsche viel Erfolg für den Fall das sie in Berufung gehen.

  80. Patriciaam 29. Mai 2010 um 00:45 Uhr

    Hallo!

    Also ich möchte niemanden verurteilen, aber ich glaube, dass diese Sache mit dem “sexuellen Interesse“ etwas missverständlich aufgefasst wird. Auf der Homepage vom Landgericht Karlsruhe heißt es:
    “Die Kammer hat allerdings nicht festgestellt, dass der Angeklagte die Taten aufgrund eines sexuellen Interesses begangen hat; dies war für die Tatbestandsverwirklichung auch nicht erforderlich.“

    Für mich ist dies so zu verstehen: Für die Tatbestandsverwirklichung war das “sexuelle Interesse“ nicht relevant, also musste über diese Frage nicht entschieden werden. Im Ergebnis wurde also das “sexuelle Interesse“ weder bejaht noch verneint, da eben diese Festellung nicht erforderlich war.

    Deshalb kann ich es nicht so recht nachvollziehen warum sich jetzt ‚alle‘ so darüber freuen, dass ein “sexuelles Interesse“ durch das Gericht ausgeschlossen worden ist, denn ich verstehe es nicht als einen Ausschluss!

    Gruß

  81. Rackhamam 29. Mai 2010 um 00:50 Uhr

    Ich habe den Fall ambivalent verfolgt und muss sagen, dass mir einerseits ein paar Punkte der Verteidigung nicht schlüssig erscheinen, andererseits das Verhalten der Staatsanwaltschaft mehr als stinkt. Insgesamt finde ich erstaunliche Parallelen zu Tom Wolfes „Fegefeuer der Eitelkeiten“. Was mich etwas stutzig macht, ist der Inhalt des ominösen Koffers. Ich weiß, dass es Ihre Privatangelegenheit ist und es Ihnen selbstverständlich frei steht, darauf zu antworten — aber was hat es damit eigentlich auf sich?

    Insgesamt: in dubio pro reo. Wenn ich die Kommentare auf BILD lese, bestätigt das alle meine Vorurteile zu deren Leserschaft.

  82. boelwerkram 29. Mai 2010 um 01:44 Uhr

    Zunächst einmal. Ich bin absolut dafür, dass ein MdB absolut unabhängig sein muss auch gegenüber der Justiz. Da nehme ich auch ein gewisses Maß an „Entgleisungen“ in kauf. Alles andere hätte zu weitreichende negative Konsequenzen. Ein MdB darf in keiner weise Beeinflussbar/Erpressbar sein, oder zumindest möglichst wenig. Eine Aufhebung der Immunität kommt einer Kapitulation aller anderen MdB gleich. Die Mitglieder des Bundestages zeigen damit, dass die nicht fähig waren ein Problem unter ihres gleichen zu lösen und auf die Mittel der Justiz zurückgreifen müssen.

    Man könnte die Aufhebung der Immunität als „Rausschmiss“ als Minister verstehen, das wäre dann ein aberkennen aller Rechte als MdB gleich. Aber genauso kann man das als Aufforderung an die Justiz sehen über die Immunität zu entscheiden. In dem einen Fall hat §184b keine Bedeutung im anderen sehr wohl, da gerade darüber entschieden werden muss.
    Alle bisherigen Betrachtungen gehen davon aus, dass die Aufhebung der Immunität auch das Berufen auf §184b verhindert.
    Das ist für mich nicht klar, denn auch nach der Aufhebung der Immunität bleibt man MdB. Die Person bleibt also weiterhin nur sich selber und dem Volk verpflichtet. Nur wird der Justiz gestattet sich ein Bild zu machen und dann zu Urteilen ob die Person nach ihrem Gewissen und im Sinne des Volkes gehandelt hat. Sollte diese Beurteilung negativ ausfallen so käme es zu einer Aberkennung der Rechte als MdB. Die Person würde dann wider dem Gesetz gehorchen müssen.
    Erst daraufhin wäre aus meiner Sicht eine Verurteilung möglich. Alles andere macht den einzelnen MdB Erpressbar gegenüber dem Bundestag. Nach dem Motto „Mach was wir wollen oder du fliegst raus.“

    Leider scheint das Gesetzgeberisch nicht so klar formuliert zu sein. Ich fürchte die erste Betrachtungsweise wird als gültig betrachtet und damit auch alle Konsequenzen.

  83. sternchen246am 29. Mai 2010 um 02:06 Uhr

    würde ich auch nur ein einziges foto von einem kind bei dir finden, dann würde ich dich dahin bringen, wo diese fotos gemacht werden….und all die leute die hier auf deiner seite stehen,würde ich mitnehmen…denn ihr seid der abschaum des universums!!!wahrscheinlich geht euch dann einer ab…ihr habt all die qualen verdient,ihr seid dreck…und rede dich nicht heraus…du kriegst deine gerechte strafe…warte ab

  84. Aleisteram 29. Mai 2010 um 02:08 Uhr

    todesstrafe für kinderschänder!
    mehr kann man zu dem thema nicht sagen als anständiger mensch. gott word dich richten!

  85. icham 29. Mai 2010 um 02:10 Uhr

    Für jeden, der sich mit Herrn Tauss und dessen Engagement in den letzten Jahren befasst, war es schon immer und auch ohne das gestrige Urteil vollkommen nachvollziehbar, dass hier KEIN privates Vergnügen der Grund für das belastende Material war als vielmehr ein gewisser Übereifer. Herr Tauss hat sich meines Erachtens mit großem Engagement für seine Ideale eingesetzt und war in der Politik mehr als einmal „unbequem“… Eigenschaften, die wir von unseren Politikern eigentlich immer fordern, in der Praxis ausgeführt jedoch meist bestrafen.
    Wäre Herrn Tauss das Ganze egal gewesen, hätte nett in die Kamera gelächelt und dabei versichert, dass die zuständigen Behörden alles nötige tun, um das Problem zu lösen, wäre dieser auch heute noch im Amt und hätte ein nettes, ruhiges Leben.
    Ich würde mir wünschen, dass wir mehr Politiker hätten, die sich für Ihre Ideale einsetzen als Ihre Aufgabe darin zu sehen, oberflächliche Politik mit Kameragrinsen zu kombinieren und sich dabei ohne eigene Fachkenntnis auf externe Berater zu verlassen.
    Vielleicht würde es der Presse auch gut zu Gesicht stehen, die ganze Angelegenheit einmal aus diesem Blickwinkel zu sehen.
    Herr Tauss, ich wünsche Ihnen alles Gute – insbesondere in den nächsten Tagen – und hoffe, dass Sie uns mit Ihrem politischen Engagement und Ihrer Fachkenntnis auch weiterhin erhalten bleiben.

  86. Albusam 29. Mai 2010 um 02:15 Uhr

    Sehr geehrter Herr Gieseking,

    es sollte durchaus die Möglichkeit geben, dass sich jemand aus der Pädo-Szene sachlich bzw. gesetzeskonform in Diskussionen über das Thema Pädophilie äußern kann. Das finde ich, sollte man nicht in Abrede stellen.

    Sie wiesen allgemein auf einem Missbrauch der Pressefreiheit hin. Missbräuche der Pressefreiheit mag es durchaus in gewissem Rahmen geben, das will sicher niemand abstreiten. Trotzdem finde ich diese Formulierung in dem Zusammenhang gänzlich unpassend. Ich nehme zur Kenntnis, dass Sie mehrjährig in gewissem Rahmen mit der krummen 13 eine Öffentlichkeitsarbeit durchführen konnten. Auch, weil es Ihnen um Straffreiheit für einvernehmliche sexuelle Kontakte geht.

    An der Stelle sollte es gerade, nachdem damals Fragen von um Kindeswohl besorgte Kritiker noch offen blieben, schon sein, zu fragen, wie stehen Sie zu den Vorwürfen gegen die damalige Krumme 13, sexuellen Missbrauch von Kindern zu verharmlosen und damit Straftaten an Kindern, die ohnehin häufig unangezeigt bleiben, zu begünstigen?

    Der Verein gegen Missbrauch e.V. stellte (siehe http://www.gegen-missbrauch.de) unter anderem zu sexuellem Missbrauch an Kindern fest „Welche Folgen und Schäden kann Sexueller Missbrauch haben?

    Die Antworten auf diese Frage sind so unzählig, wie die Opfer. Jedes Kind, ob Mädchen oder Junge, erlebt den Sexuellen Missbrauch auf seine eigene Weise, und jedes versucht auf seine eigene Weise damit umzugehen. Doch eines haben die Reaktionen alle gemein, sie sind Überlebensstrategien der Seele. Sie helfen dem Kind mit dem Erlebten zu leben. Die einen verdrängen, andere entwickeln mehrere Persönlichkeiten, um nur einige Strategien zu nennen.

    Irgendwann jedoch, werden diese Überlebensstrategien hinderlich und können wohl zu fast jeder Erkrankung führen, die die psychiatrische Palette der Diagnosen hergibt.

    Die seelischen und körperlichen Folgen schränken Überlebende sexuellen Missbrauchs in der Bewältigung des Alltags, dem Umgang mit anderen Menschen oder auch in ihrer Arbeitsfähigkeit in unterschiedlichem Maße ein. Nicht selten gibt es unter ihnen Menschen, die schon bevor sie im Berufsleben angekommen sind zum Rentner werden.

    Da jeder Mensch und seine Reaktionen individuell sind, kann man auch die Folgen nicht in Kategorien einteilen. Weder der Missbrauch kann gewertet werden, ob schlimm oder nicht so schlimm, noch kann gesagt werden welche Folgen welche Art von Missbrauch haben kann. Es kommt einzig auf das Erleben des Kindes an.“

    Quelle – http://www.gegen-missbrauch.de/moegliche-folgen

  87. Horstam 29. Mai 2010 um 02:27 Uhr

    Erstaunlich, wie Tauss versucht, trotz der eindeutigen Worte in der Urteilsbegründung, die Öffentlichkeit in die Irre zu führen. Ich zitiere aus der Pressemitteilung des LG Karlsruhe (http://www.bruchsal.org/story/ehemaliger-bundestagsabgeordneter-j%C3%B6rg-tauss-verurteilt):

    „Darüber hinaus war die Kammer nach einer Gesamtschau der maßgeblichen Umstände davon überzeugt, dass der Angeklagte nicht aus Gründen der ordnungsgemäßen Erfüllung seines Mandats „recherchiert“ hat, sondern aus privaten Gründen virtuell in der Kinderporno-Szene unterwegs war.“

    Das ist mehr als eindeutig. Herr Tauss verweisst hier gerne immer wieder auf folgenden Satz:

    „Die Kammer hat allerdings nicht festgestellt, dass der Angeklagte die Taten aufgrund eines sexuellen Interesses begangen hat;“

    verschweigt dabei aber den direkt nacholgenden Nachsatz: „dies war für die Tatbestandsverwirklichung auch nicht erforderlich.“

    Anmerkung: Eher erstaunlich, wie einige versuchen, die verquere Logik der Staatsanwaltschaft jetzt auch noch vollständig auf das Urteil zu übertragen. Nachdem das Gericht das „dienstliche Interesse“ verneint hat, musste es aufgrund des von mir nie bestrittenen Tatbestandes zu diesem Urteil kommen. Insofern ist der Satz bezüglich des nicht vorhandenen sexuellen Interesses natürlich von Bedeutung, weil er damit der medialen Schmuddellegende die Daseinsberechtigung entzieht. Jetzt kann man sich auf die formale Auslegung konzentrieren. Dass dies Ihnen und Teilen der Medien nicht gefällt, muss ich natürlich mit Bedauern hinnehmen.

  88. Headhunteram 29. Mai 2010 um 02:27 Uhr

    Ich hätte drauf gewettet, daß Jörg Tauss kein sexuelles Interesse an Kinder-pornographie hatte oder hat. Ich hatte vor ein paar Jahren das Vergnügen, mit ihm per Draht zu kommunizieren. So wie er rüberkam, war ich sehr angetan über seine Kenntnisse und seine sehr direkte und natürliche Offenheit. Ich habe in meinem Leben ein paar Hunderttausend Menschen per Draht oder vis-à-vis einschätzen gelernt, da ist die Menschenkenntnis und analytische Beurteilung garantiert nicht auf der Strecke geblieben. Dies ist bei Medienhuren ganz anders, da zählt nur die Schlagzeile, Geld und Ruhm. Professionelle Recherche ist ein Fremdwort für sie. Ich habe in den letzten 30 Jahren die Verrohung, Korruption und Volksverarschung in den Medien seit jeher als Grund angesehen, mich nicht in diese Abhängigkeit zu begeben. Geld macht nicht glücklich sondern respektvolle und glückliche Menschen im Nahbereich. Jörg Tauss, ich freue mich auf jeden Fall, daß durch diese skandalöse und verbrecherische Medienpolitik der Justiz wieder bewiesen ist, daß Juristen und Mitarbeiter im Justizbereich keinen Deut besser sind als die Medienhuren, die sie bezahlten.

  89. Manuel Deisam 29. Mai 2010 um 03:07 Uhr

    „Ich habe mich heute beispielsweise geweigert, dem SPIEGEL ein Interview zu geben. Es reicht.“

    Richtig, das ist die einzige Möglichkeit, mit denen umzugehen.

    Ich frage mich eh, wieso die inzwischen so völlig frei drehen. Nicht nur bei SPON, auch im Print-Spiegel habe ich in letzter Zeit auch so das eine oder andere Mal den Kopf schütteln müssen.

    Aber SPON schießt inzwischen wirklich jeden Vogel ab.

  90. Chrisiam 29. Mai 2010 um 04:29 Uhr

    Zitat:
    „…keine dienstliche Verknüpfung von Tauss Verhalten…“
    Sprecher der Staatsanwaltschaft Rainer Bogs

    Bogs, es heißt „Herr Tauss“, so viel Zeit sollten Sie sich doch nehmen. Unverschämt.

    http://www.spiegel.de/video/video-1067707.html

  91. Stefan Taubckeam 29. Mai 2010 um 07:48 Uhr

    Guten Tag Herr Tauss,
    wie erklären Sie sich, dass Ihr Interesse an den genannten Fotografien ausschliesslich auf das männlich Geschlecht bezogen war ? Inwiefern macht es aus Ihrer Sicht Sinn, die einschlägigen Materialien unter der Adresse einer Drittperson zu bestellen ? Obwohl grundsätzlich kein Straftatbestand, wurde bei Ihnen unter anderem der Besitz von homoerotischem Material festgestellt. In Verbindung mit den von Ihnen angeforderten Materialien bezogen auf Knaben, lässt dies ohne weiteres den Schluss zu, dass hier eben doch eine sexuelle Neigung vorhanden ist. Diese Neigung ist im Übrigen auch nicht besonders überraschend, ist sie doch bei allen Gesellschaftsschichten vorhanden. Im Grundsatz sind Sie deswegen auch noch nicht ein Kinderschänder, unterstützen jedoch durch Ihre Neigungen ebensolche.

    Jedenfalls ergibt das Gesamtbild aufgrund der Faktenlage ein eindeutiges Bild. Natürlich ist die Öffentlichkeit des Verfahrens ein Problem. Hingegen muss sich ein in der Öffentlichkeit stehender Politiker dessen auch bewusst sein, Verfehlungen werden von der Presse nicht toleriert. Das ist der Preis eines Politikers, den er zu zahlen bereit sein muss.

  92. Jürgen Hanseram 29. Mai 2010 um 08:12 Uhr

    Ein sehr guter Kommentar auf WELT.de, es scheint auch, dass der Richter Scholl ein vernünftiger Richter ist: http://www.welt.de/aktuell/article7826216/Abgeordneter-ist-kein-Polizist.html

    Anzumerken ist, dass viele Kinderporno Material – ohne sexuelles Interesse – sich beschaffen, einfach aus Neugierde – wie Herr Tauss. Nur, wenn das für andere strafbar ist, dann muss es auch für Tauss strafbar sein.

  93. Heiko Fresemannam 29. Mai 2010 um 08:33 Uhr

    Die Revision halte ich jetzt für angebracht, da das Urteil viel zu milde ausgefallen ist.

  94. Dominik Schneideram 29. Mai 2010 um 08:50 Uhr

    Wenn ein dienstliches Interesse verneint, dafür ein privates bejaht wird, aber gleichzeitig wiederum ein sexuelles Interesse verneint wird, schreit das für mich (als Laien) geradezu nach einer Revision (oder gar Berufung?)! Denn irgendwie widerspricht sich das Gericht selbst:

    Wie kann denn ein privates Interesse an KiPo überhaupt aussehen? Doch nur sexuell – kein Mensch recherchiert aus privatem Interesse nach KiPo. Somit erfolgte die Recherche meiner Meinung nach aus dienstlichem Interesse und somit geschützt durch §184b.

    Vielleicht hat der Richter hier (absichtlich? unabsichtlich?) eine Vorlage für Rechtsmittel geliefert. Mal die schriftliche Begründung abwarten.

  95. spoemahaam 29. Mai 2010 um 09:03 Uhr

    Sehr geehrter Herr Tauss

    akzeptieren Sie das Urteil und haken Sie die ganze Sache als Rohrkrepierer ab. Mit Ihrem Engagement konnten Sie keinen KiPo-Ring sprengen, im Gegenteil: durch Ihre monatelange Recherche quasi ins Leere beweisen Sie nur Ihre Unfähigkeit, mit diesem Thema in dem Maße kritisch umgehen zu können, wie Sie es aus lauteren Gründen immer nur vorgeben. Schade, dass so ein talentierter Politiker und vorher glaubwürdiger Volksvertreter so dementiert wird und sich selber weiter lächerlich macht.
    Schauen Sie nach vorne, es gibt noch wichtigere Themen, die auf eine Aufarbeitung auf Sie warten.

    Anmerkung tauss: Nach vorne kann nur schauen, wer die Geschichte kennt 😉 Die „Recherche ins Leere“, wie sie sie nennen, hat mir mehr Einblicke gegeben, als ich sie jemals von Polizei und Bundesregierung erfahren hätte. Insofern lebe ich sogar gerne mit dem Vorwurf, mich lächerlich zu machen. Und ich weiss, dass Parlament und Öffentlichkeit systematisch belogen werden. In den Medien habe ich das nicht gelesen.

  96. Ex-Piratam 29. Mai 2010 um 09:19 Uhr

    „Anmerkung tauss: Ich verweise auf meinen Kommentar. Egal wie es wird- SCHADEN will ich den Piraten in keinem Fall und lasse deshalb meine Rechte aus der Mitgliedschaft ruhen.“

    Lieber Herr Tauss: Den Schaden haben Sie mit Ihrem Eintritt schon erledigt. Als alter Politprofi müssen Sie gewusst haben, dass die Partei tot ist, wenn Sie jemand mit dieser Geschichte aufnehmen.

    Es tut mir leid für die ganzen hoch engagierten „Unschuldsvermutungbefürworter“. Ihr habt zwar Recht mit Euren Aussagen aber Euch fehlt das feine Gespür, wie die Medien ticken. So endet Ihr als 0.5 Prozent Partei.

    Kleiner Tip: Gewinnt einen gestandenen PR Profi für Euch, der mit der heutigen Medienberichterstattung umzugehen weiß. Und jammert nicht in irgendwelchen Kommentaren oder Foren rum. Das lesen die Leute nämlich nicht, die Ihr erreichen müsst, um mal an 5% zu schnuppern!

    Anmerkung tauss: Das ist die Haltung, die aus Angst vor den Medien in der SPD beispielsweise Zensursula ermöglicht hat. Insofern bin ich froh, dass Ex- Pirat offensichtlich wirklich ein Ex- Pirat ist. Ein Rechtsstaat ist mit solchen Leuten nicht zu machen. Leider haben sie aber die Mehrheit im Land. Diese Feststellung zumindest ist richtig.

  97. Michael "Dicker Dackel" Lamertzam 29. Mai 2010 um 09:23 Uhr

    Als Pendler war ich gestern, obwohl ich auf das Urteil wartete, medial unterversorgt und erfuhr erst abends in den Spaetnachrichten vom Ergebnis.

    Ich war zu tiefst entsetzt und erschuettert, und wenn ich nun noch Ihr Zitat des Richters zum Verhalten der Staatsanwaltschaft lese fuegt sich dort noch eine extreme Beunruhigung hinzu.

    Wenn die Gerichte sowas nun dulden, wird das kein Einzelfall bleiben und wir koennen uns alle warm anziehen. Die Unschuldsvermutung ist damit in diesem Land nun auch auf dem Papier hinfaellig. In der Presse und in den Koepfen der Zuschauer war sie das ja schon laenger.

    Weiterhin viel Kraft und Zuversicht fuer das hoffentlich sinnvolle und erfolgreiche Revisionsverfahren (wovon ich jetzt einfach einmal ausgehe).

  98. Jan Darkam 29. Mai 2010 um 09:29 Uhr

    @Nil

    Der Artikel des Herrn Ferner zu den Pflichten des Bundestagsabgeordneten ist grober, unsachlicher Unsinn. Ferner verneint jegliche Pflicht eines Abgeordneten, so dass der §184b,5 nicht zur Anwendung kommen könne.

    Ferner hat sich wie der Richter nicht sachkundig gemacht. Die Geschäftsordnung des Bundestages, die er sich auf Grundlage des Grundgesetzes gegeben hat, stellt die rechtlichen Dilettanten klar bloß (§13, Abstz 2 GO Bundestag):
    „Die Mitglieder des Bundestages sind verpflichtet, an den Arbeiten des Bundestages teilzunehmen.“
    http://www.bundestag.de/dokumente/rechtsgrundlagen/go_btg/go_pdf.pdf
    Zu den Arbeiten des Bundestages gehört nicht nur (wie der Richter unsachlich und rechtsirrtümlich annimmt), die Regierung zu kontrollieren, sondern auch Gesetze selbständig nach eigenem Ermessen zu erlassen. Um sich Sachkunde für die pflichtgemäßen Aufgaben der Gesetzgebung zu beschaffen beschäftigt der Bundestag z.B. zahlreiche wissenschaftliche Mitarbeiter, da ja auch die Regierung in eigenen Fragen befangen ist. Das dem BMI unterstellte BKA hat mehrfach unwahre Angaben gemacht, (nach eigenen Angaben) Recht gebrochen und ist zum Beispiel wegen der rechtswidrigen „privatrechtlichen“ Verträge mit Internetprovidern vom jetzigen BMI auf den Boden des Rechts zurückgeholt worden.

    Es gehört also zu den pflichtgemäßen Aufgaben eines Bundestagsabgeordneten an der Gesetzgebung mitzuwirken und somit ist auch eine Anwendung des §184b,5 außerhalb der Befragung der Regierung mit deutschem Recht vereinbart. Anders als der Richter rechtsirrtümlich behauptet.

    Die Zuweisung von Aufgaben an Bundestagsabgeordnete durch einen Landrichter daher in hohem Maße unsachlich und bringt sich nicht mit geltendem Recht in Deckung. Der Kern des Urteils ist daher Quatsch.

    Der Gesetzgeber ist daher dringend aufgerufen, den §184b,5 zu präzisieren, damit nicht unqualifizierte Richter damit weiter willkürliches, rechtsbeugendes Schindluder treiben, das hier in dem Fall bis zur sozialen Exekution von besonders geschützten Abgeordneten führt unter Verwendung besonders niederträchtiger, unbewiesener Unterstellung der sexuellen Motivation durch die Staatsanwältin. Diesem Missbrauch des Rechts und der Missachtung grundgesetzlicher Bepflichtung muss ein Riegel zum Schutze unserer Demokratie vorgeschoben werden.

  99. H. Schrozbergam 29. Mai 2010 um 10:14 Uhr

    Die Ruhrbarone entschärfen Ihren Tauss Artikel – LOL, wurde denen offenbar zu heiß das ganze bzw. späte Einsicht? http://bit.ly/brk4fG

  100. Tante Jayam 29. Mai 2010 um 10:17 Uhr

    @Heiko Fresemann:
    Das Urteil ist ein Skandal. Nicht mehr und nicht weniger. Es dient der Abschaffung der parlamentarischen Republik und vor allem gibt es Abgeordneten Pflichten auf, die im GG so nicht vorgesehen sind. Abgeordnete werden, wie Jan Dark richtig sagt, aus eigenem Ermessen tätig, und insbesondere, wenn sie mehrfach belogen werden, haben sie die Pflicht, sich aus Alternativquellen zu informieren.

    Das hat Herr Tauss richtig gemacht. Dass er das auch gut gemacht hat, hat man ja jetzt gesehen. Aber das ist definitiv nicht strafwürdig.

    Und bitte nehmen Sie zur Kenntnis, dass das Urteil definitiv festhält, dass Herr Tauss NICHT pädophil ist, dass er sich die Bilder NICHT geholt hat, weil er sie toll findet. Der Richter hat festgestellt, dass die Argumentation von Herrn Tauss der Wahrheit entspricht, allerdings nach Auffassung des Richters rechtsirrtümlich und strafbewehrt ist.

    Im übrigen, wären sie in der Tat Bürgermeister einer Stadt gewesen und wären sie in der Tat der Beamte, der sie vorzugeben sind, wüssten sie, dass eine Revision nicht die Strafe verschärft.

    D.h. in der Revision wird das Urteil bestätigt, zur Neuverhandlung in die vorherige Instanz übersandt oder gleich ganz aufgehoben. Aber es wird nicht verschärft. Also bitte die Trollereien hier lassen.

    Und der erhobene Zeigefinger tut hier auch nicht not.

    Mich würde es im übrigen überhaupt nicht wundern, wenn die Überlebenden von sexuellem Missbrauch (und bitte hört doch endlich auf, von Kinderpornografie zu sprechen, es ist keine Pornografie, es ist die Dokumentation von sexuellem Missbrauch) das Urteil genauso zum Kotzen finden wie ich auch.

    Denn um die Bilder oder die sexuelle Präferenz gings in dem Prozess nicht eine Minute. Es ging ausschließlich darum ob Herr Tauss sie haben durfte oder nicht. Und da wurde meines Erachtens eins der krassesten Fehlurteile der letzten Jahrzehnte gesprochen.

    Und über die Staatsanwältin, die persönliches mit dienstlichem frank und frei vermischt, rede ich mal lieber nicht, sonst werd ich noch ausfällig.

  101. timoam 29. Mai 2010 um 11:46 Uhr

    Was ich immer noch nicht verstehe – wie ein Politiker mit Ahnung von der Materie (ich selber bewege mich nur normal im Internet – nicht beruflich – und weiß schon wie Strafbar das sein sollte wenn die Polizei irgendwas in meinem Email Ordner findet…) so sorglos damit umgeht. Gerade bei einem Thema wo 90% der Bevölkerung jegliche Objektivität verliert. Der Artikel auf Spon weist auch nochmal auf ein privates Interesse hin. Gibts irgendwo das Urteil?

    Anmerkung tauss: Die 10% der Bevölkerung mit eigenem Hirn würden mir für die Piraten schon reichen 😉 Es gibt ansonsten das mündliche Urteil und eine PM des Landgerichts Karlsruhe. Die schriftliche Urteilsbegründung dürfte noch einige Wochen in Anspruch nehmen.

  102. Martin Weigeleam 29. Mai 2010 um 12:43 Uhr

    Auf meinem Blog habe ich nochmal die relevantesten Rechtsquellen zusammengestellt, http://www.t-blog.de/41902/zum-langerichtlichen-urteil-gegen-jorg-tauss/

    M.E. muss ein Abgeordneter selbst i.S.d. Art. 38 I S. 2 GG entscheiden können, was er recherchiert. Anders kann eine unabhängige Kontrolle von Regierung und Behörden niemals funktionieren. Die Crux an der Sache ist aber ein – wohl von Jörg Tauss selbst (!) mit gemachtes – Gesetz, das im § 384b StGB allein auf den Besitz, egal zu welchem Zweck, abstellt. Auch der für eine Bestrafung nach dem StGB notwendige Vorsatz bezieht sich damit automatisch allein auf den Besitz! Auch wenn mir die Argumente für eine solche Gesetzgebung grundsätzlich einleuchten, ist es andererseits doch verfassungsrechtlich auch im Hinblick auf die Informationsfreiheit – Art. 5 I GG – äußerst bedenklich, eine Strafbarkeit allein(!) am Besitz von Dokumenten anzuknüpfen, weil ein solcher Besitz anders als bei Drogen eben auch eine politische Informationsfunktion haben kann! Die wäre eigentlich auch durch Art. 5 I GG geschützt. Das gilt dann nicht nur für Abgeordnete! Deshalb ist auch die Argumentation falsch, dies mit dem illegalen Besitz von Drogen gleichzusetzen: Der Besitz von Drogen ist niemals von Art. 5 1 GG geschützt. Aber die Ausnahmeklausel des § 184b V StGB knüpft eben leider nicht an Art. 5 I GG, sondern an einer quasi-obrigkeitsstaatlichen Privilegierung vor allem behördlicher Tätigkeiten an. So bitter es ist, Jörg Tauss ist damit auch Opfer seiner eigenen, handwerklich schlechten Gesetzgebung geworden – „the way to hell is paved with good intentions“.

    Und deshalb sollte er jetzt vielleicht auch den Weg über den Bundesgerichtshof nötigenfalls bis hin zum Bundesverfassungsgericht gehen, um diese Fragen zu klären. Denn in der politischen Arena hat die Diskussion längst jede Sachlichkeit verloren.

    Anmerkung tauss: Ob ich Lust und vor allem Geld habe, für Rechtsliteratur zu sorgen, weiss ich nicht. Eine Revision wird in jedem Falle aber geprüft, weil mir das Urteil natürlich schlicht stinkt. Erfreulich daran ist lediglich, dass das sexuelle Geschmier der Frau Staatsanwältin ganz offensichtlich noch nicht einmal für das Landgericht nachvollziehbar war

  103. Thomas H.am 29. Mai 2010 um 12:48 Uhr

    Hallo Jörg,

    ich habe mich sehr über Deinen Dank gefreut, da ich selber an einem Infotisch mit zitierter Verunglimpfung von Alkoholisierten angegriffen wurde (nichts weiter passiert).
    Die Medienberichterstattung, die zu soetwas führte, war einfach katastrophal und als absolutes Negativbeispiel zu bezeichnen. Auch die Entscheidung zum 184b.5 finde ich grundfalsch. Ich finde, Abgeordnete sollten in ihren Fachgebieten frei recherchieren dürfen, wenngleich ich da eine vorherige Absicherung/Bekanntgabe (z.B. beim Bundestagspräsidenten) wichtig fände.

    Versuch, irgendwie den Kopf freizubekommen – fahr in Urlaub, lass den Medienmist hinter dir! Und lass dich nicht unterkriegen, auch wenn die Redaktionen es noch so sehr versuchen.

    Grüße,
    Thomas

    Anmerkung tauss: Dein Vertrauen in den Bundestagspräsidenten ehrt Dich 😉 Ich habe es nicht. Ansonsten besten Dank. Zum „unterkriegen lassen“ bin ich eher nicht der Typ.

  104. Christian Lam 29. Mai 2010 um 12:48 Uhr

    Warum haben Sie keine Notizen über Ihre „Recherchen“ gefertigt?

    Warum haben Sie speziell nach Material mit Jungen verlangt wenn Sie doch kein sexuelles Interesses haben?

    Warum haben Sie fälschlicherweise zu der Polizei gesagt, das Handy befände sich woanders?

    Warum haben Sie der Polizei nicht direkt über Ihre Recherchen informiert sondern erst knapp eine Woche bei Ihrer Pressekonferenz mit dieser Argumentation begonnen?

    Anmerkung tauss: 1.) weil ich mir merken kann, wie die Verteilungswege sind oder nicht sind und ich auch aus diesem Grunde auch ohne Notizen offensichtlich mehr wusste und weiss als die Bundesregierung, 2.) weil es sich in der Hauptsache um eine Line handelte, auf der „nur“ Jungs nachgefragt wurden und 3.) weil es das Recht des Beschuldigten ist zu schweigen, zumal dann, wenn wie in meinem Fall jegliche Äußerung gegenüber Polizei und Staatsanwaltschaft sofort bei den Medien landet. Zudem hatte ich zwei baugleiche Handys, die ich schlicht verwechselt hatte. Im übrigen hatte ich bereits am 5. März gegenüber Polizei und Medien auf den dienstlichen Bezug hingewiesen. Dafür habe ich Millionen Zeugen: Es wurde in der Tagesschau gesendet 😉 Vielleicht verhelfen Ihnen diese Auskünfte zu der Erkenntnis, dass man nicht jeden Schrott glauben muss, den Medien oder Staatsanwaltschaften verbreiten

  105. Dieter.Giesekingam 29. Mai 2010 um 13:13 Uhr

    @ Albus
    Vorab: Auf diesem Blog von Herrn Tauss geht es um seinen aktuellen Fall. Also nicht um das Thema sexueller Missbrauch oder K13online/meine Person. Ich will mich Ihrem obigen Kommentar aber nicht entziehen, und wir dürfen hoffen, dass Herr Tauss mit einer einmaligen Antwort einverstanden ist.

    NIEMAND – und ich erst Recht nicht, wo ich doch täglich alle Online verfügbaren Artikel über Google erhalte – bestreitet, dass es tatsächlichen sexuellen Missbrauch gibt. Die Folgen kann man im o.g. Link sicherlich nachlesen. Das ist jedoch nicht das Thema meiner Webseiten, zumal ich keine echten Opfer sexueller Gewalt kenne und auch keine Pädosexuellen, die solche Taten begehen. Meine Webseiten verharmlosen solche Taten nicht, sondern greift diese überhaupt nicht auf. Bei K13online geht es ausschließlich um einvernehmliche Beziehungen zwischen Kindern und Erwachsenen bzw. die gesellschaftliche, mediale, politische und wissenschaftliche Aktivität dazu. Es geht also um die Differenzierung zwischen sexueller Gewalt und Einvernehmlichkeit. Der Gesetzgeber und in Folge die Justiz differenziert nicht. Dadurch entsteht ein UNrecht auf allen oben genannten Ebenen. Die Missbrauchshysterie ist auch kontraproduktiv im Sinne eines echten Kinderschutzes vor tatsächlicher sexueller Gewalt.

    Damit möchte ich dieses Thema hier abschließen. Gerne können Sie meine Webseiten weiter besuchen und auch direkten Kontakt per eMail etc. mit mir aufnehmen. Zu einem sachlichen und vernünftigen Dialog bin ich immer bereit….

  106. Isabelle Sandowam 29. Mai 2010 um 13:21 Uhr

    Aktenzeichen 74 AR 23/09

    Das Verfahren gegen Frau von der Leyen wurde eingestellt.
    Irgendwo müssen diese Bilder allerdings auch her kommen.

    Allerdings ist es doch absurd, das eine weitere Veröffentlichung des Materials offenbar den Paragraphen §184 b Abs. 5 StGB bestätigt.

    Wenn nun kein sexuelles oder privates Interesse an dem Material besteht, bzw. auch nicht nachgewiesen werden kann, wie kann man dann begründen das Frau von der Leyen das Recht hat, bilder zu besitzen und sie sogar noch zu verbreiten und Herr Tauss nicht?

    Entweder müsste Frau von der Leyen ebenso verklagt werden oder Herr Tauss freigesprochen.

    Sehe ich das falsch?

    Anmerkung tauss: Das Verfahren gegen Frau von der Leyen wurde eingestellt.

  107. robotologistam 29. Mai 2010 um 13:40 Uhr

    Veehrter Herr Tauss,
    Ich habe nichts gegen die Piraten, schließlich habe ich selbige letztes Jahr gewählt.

    Nur leider muss ich sagen, dass sie uns als Abgeordneter bzw. Volksvertreter mehr genutzt haben als ein jetzt leider vorbestrafter Politiker. Hätten sie doch nur ein paar Steuern hinterzogen, ein paar Parteispenden beiseite geschafft oder ein bisserl in Waffengeschäfte investiert hätte ihre Reputation wohl nicht gelitten.

    So aber ist dem Parlament einer der wenigsten Vollblutpolitiker mit allen Ecken und Kanten abhanden gekommen, denn egal ob schuldig oder nicht, diese Vorwürfe werden sie nicht mehr los.

    Ich kann es mir leider nicht verkneifen: selber schuld (nix für ungut)

    Anmerkung tauss: Dem „selber schuld“ will ich nicht widersprechen 😉

  108. […] 2)http://www.tauss-gezwitscher.de/?p=989 […]

  109. Nilam 29. Mai 2010 um 15:11 Uhr

    @Jan Dark
    Es handelt sich wohl um eine unterschiedliche Definition von sachlich. Ich habe nie gesagt, dass sachlich richtig ist. Der von mir verknüpfte Beitrag ist in meinen Augen sachlich (obwohl ich mich mit dem Thema nicht auskenne), da er weder Beleidung noch Hetze oder andere unsachliche Informationen enthält. Es ist in meinen Augen lediglich eine Ausführung mit eigenen Gedanken zu diesem Thema, so wie der eigene Beitrag Großteils genauso eine Ausführung der eigenen Gedanken zu dem Thema ist.

  110. Tiberiusam 29. Mai 2010 um 16:40 Uhr

    Mit Verlaub, Herr Tauss, Ihre Argumentation nehme ich Ihnen nicht ab. U.a. „Ein fremdes Handy mit KiPo aus einem Mietwagen achtlos in den Akten-Koffer gesteckt.“ Nee …

    Anmerkung tauss: Tiberius ist ein klassischer Beweis dafür, wie mediale Darstellungen auf einfach gestrickte Leute wirken. Zu keinem Zeitpunkt hatte ich je behauptet, ein fremdes Handy eingesteckt zu haben.

  111. Jan Darkam 29. Mai 2010 um 17:00 Uhr

    @Nil

    Der Jens Ferner ist Rechtsanwalt. Die Pflicht des Bundestagsabegordneten, nach GG und GO an der Gesetzgebung mitzuwirken, einfach zu leugnen als Jurist ist einfach unsachlich. Der Mann muss sich sachkundig machen, bevor er solchen Unsinn schreibt.

  112. Bernd Ahrensam 29. Mai 2010 um 20:05 Uhr

    Herr Tauss,
    haben Sie gegenüber den jungen Menschen (nur Jungs?), dessen Mißbrauch sie in Bilder gesammelt haben, ein Schuldgefühl? Insbesondere auch gegenüber den Kinder, deren Bilder sie sogar an andere Personen verschickt haben. Wenn ja, wie gehen sie damit um?

    Anmerkung tauss: Ich verspüre keinerlei Schuldgefühl, weil ich unverändert zu meinen Motiven stehe. Über diese habe ich mich bereits vielfach ausgelassen. Aber vielleicht fragen Sie einmal jene Leute nach deren Schuldgefühl, die den Missbrauch von Kindern bewusst hinnehmen, um damit taktisch politische Ziele in Wahlkämpfen oder zur Durchsetzung von Interessen ihrer jeweiligen Behörden zu erreichen.

  113. Freiheitam 29. Mai 2010 um 20:57 Uhr

    An alle, die hier laut Kommentaren die Todesstrafe wieder einführen wollen: Jemand der SO denkt, ist mindestens genauso „Abschaum des Universums“ (Zitat sternchen246). Und dann kommt mir bloß nicht noch mit „gott w[i]rd dich richten“ (Zitat Aleister)… Ihr seid eine Beleidigung für jeden menschlich denkenden (Christen oder Nichtchristen).

    Anmerkung: Ich veröffentliche solche Kommentare „gerne“, weil sie das tatsächliche Niveau meiner Gegner trefflich dokumentieren

  114. Samuelam 29. Mai 2010 um 21:04 Uhr

    Naja, das „sexuelle Interesse“ wurde nicht ausgeschlossen, sondern es einfach nicht Aufgabe des Gerichts. Wie sollte das Gericht so etwas auch feststellen? Statt weiterhin den unschuldigen Ermittler zu spielen, sollten Sie lieber reinen Tisch machen. Nur dann können sie von dem Problem wegkommen.

    tauss: Irrtum. Die Staatsanwaltschaft hat sich auf mein „sexuelles Interesse“ bezogen und das Gericht ist dem an dieser Stelle ausdrücklich nicht gefolgt. Im übrigen hat dessen ungeachtet selbst die Staatsanwaltschaft festgestellt, dass mein Verhalten „szenenuntypisch“ sei. Was szenentypisch ist überlasse ich jetzt einfach Ihrer Phantasie. Ob 3 DVD und 48 KB gespeichertes Material in zwei Jahren obsessive Verhaltensweisen dokumentieren, kann aber sogar ein etwas voreingenommener Mensch bewerten.

  115. Darkieam 29. Mai 2010 um 22:07 Uhr

    Ich hoffe das einer der symphatischten Politiker durch den die Medienschlachtung und unfähiger Gerichte nicht aus der Welt verschwindet.
    Das genug Leute hinter ihnen stehen Herr Tauss, können sie ja an den vielen Kommentaren sehen.

    Neu Anfangen und durchstarten 😉

    Darkie

    Anmerkung tauss: Ich freue mich in der Tat sehr, dass es Leute gibt, die ihren Kopf nicht nur als Abdeckung des Halses betrachten, sondern ihn zu benutzen wissen 😉 Dem Wunsch anderer, „aus der Welt zu verschwinden“, werde ich mit Sicherheit nicht entsprechen.

  116. albusam 29. Mai 2010 um 23:50 Uhr

    Na Sie, sternchen246, haben vielleicht Nerven. Zudem Ihre Ausführungen etwas irritieren! Man fragt sich nämlich:

    1. Seit wann wissen Sie, wo „diese Fotos“ gemacht werden?

    2. Haben Sie staatliche Stellen über Ihr Wissen zeitnah in Kenntnis gesetzt?

    Ich frage mich an der Stelle darüber hinaus: Kann man Ihren Kommentar so interpretieren, dass Sie zu Gewalttätigkeiten neigen?

  117. jensam 30. Mai 2010 um 04:56 Uhr

    Ich möchte mich zu zwei Äußerungen auf diesen Block etwas anmerken.

    1. Zum Herrn der Schuldenmachen verabscheut: Sämtliche seiner „Argumente“ wurden eh schon von anderen widerlegt, da sich die Aussagen zigfach selbst widersprechen. Anzumerken ist zusätzliclh: Schulden machen ist, sofern hier einerseits ein gesunder Rahmen beibehalten wird und das Geld „sinnvoll“ investiert(!!) wird, Basis für unseren Wohlstand und unserer Wirtschaft,(das gilt durchaus auch für den Bau von immobilien jeglicher art.) Ich gründe z.Z. auch mein eigenes Unternehmen, auf Kredit. Wenn es gut geht schaffe ich damit sehr viele Arbeitsplätze und darf dafür als Dank Spitzensteuersätze zahlen, habe neben meiner 80 Stundenwoche zusätzlich den Neid der anderen. Wenn es floppt zahle ich mein ganzes Leben die Schulden ab und habe noch den Spott als Versager und Schuldenmacher. Das nenne ich ein gründerfreundliches Deutschland. Hätte Deutschland nciht menschen die Investieren und Mut haben etwas umzusetzen, würden die anderen sehr schnell ohne jegliches Geld dastehen. Nur so viel Intelligenz besitzen diese Menschen leider nicht die wirtschaftlichen Prinzipien zu verstehen

    2. Zu den zwei kommentaren, die Sinngemäß alle hinrichten würde bei denen irgendwelches „illegale Material“ gefunden wird: Hier im Blog verachtet und verurteilt jeder ganz klar jeglichen Missbrauch von Kindern: Aber dieser Vorwurf muss auch in einem ordentlichen und fairen Prozess nach rechtsstatlichen mittelen nachgewiesen werden. Jeder computer-versierte Schüler kann heute, sofern er es will, jeder anderen Person eine Falle stellen und hunderte oder tausende Bilder in den Cache des Computers laden. Im einfachsten Falle reicht dafür ein versteckts Iframe oder Image Tag. (Hier sind also keinerlei Expertenkenntnisse gefragt) Hier helfen keine Firewalls oder Filter. Eine derartige Falle läßt sich jedem Menschen der ein Computer (oder Handy mit Internetzugang hat) sehr eifnach stellen. Gerade deswegen ist es enorm wichtig, dass das Thema vor Gericht, in Gesetzen etc absolut objektiv und rechtsstaatlich behandelt wird. Sonst fallen wir in unserer Demokratie um tausende von Jahren zurück, in der jeder jeden anderen Problemlos denunzieren und auf die einfachste Art und Weise „ausschalten“ kann.

  118. boelwerkram 30. Mai 2010 um 06:45 Uhr

    Möglicher weise habe ich es überlesen, aber aus welcher Quelle kommt die Aussage, dass Herr Tauss explizit nach Jungen gesucht haben soll. Alles was sich finde ist die Aussage, dass man überwiegend Bilder mit Jungen gefunden hat. Wenn fast alle Darstellungen aus selben Quelle kamen, halte ich das nicht für einen Beweis. Nichtmal für einen Hinweis.
    Ich selber habe schon Bildersammlungen, zu anderen Themen, getauscht, und die mir zugesandten Sammlungen waren immer nach den Interessen des Senders oder seinen anderen Tauschpartnern ausgewählt und sortiert. Bei keinem meiner 20 Kontakte bekam ich eine völlig unsortierte oder unselektierte Sammlung. Nicht wenige Sammlungen waren exakt katalogisiert und mit umfangreichen Bemerkungen versehen.
    Ich denke auch zu anderen Themen dürfte das ähnlich sein, besonders wenn die Bilder schon lange Zirkulieren.
    Allein an der Verteilung der Motive, gerade bei einer so kleinen Datenbasis, eine Absicht ab zu leiten halte ich für unzulässig, wenn sie nicht anderweitig gestützt wird.

    Anmerkung tauss: Das war der Versuch der Staatsanwaltschaft, aus mir schwul = pädophil zum machen. Diese unappetitliche Vorgehensweise mit Unterstützung von Report Mainz hat mich besonders irritiert. Ich dachte, dass diese Debatte gesellschaftlich hinter uns liegt.

  119. Dobschat » Ei der Taussam 30. Mai 2010 um 08:21 Uhr

    […] ich jetzt so ein paar Reaktionen zum Urteil in Sachen Jörg Tauss und Reaktionen auf die Reaktionen und Reaktionen auf wilde Überarbeitungen von Reaktionen gelesen […]

  120. Thomasam 30. Mai 2010 um 09:39 Uhr

    Ist MdB Tauss tief gefallen – oder der Rechtsstaat ?
    Der häufigste Zwischenrufer in Bundestag, der sich innerparteilich durch selbstständiges Denken Feinde gemacht hatte wurde einstimmig vom Bundestag zum Abschuss freigegeben und dann wegen Besitzes von Dateien verurteilt; strafbar ist dies in Deutschland des Jahres 2010 auch für den, der die Bilder bloß aus Neugier hat (und nicht zur Befriedigung des Geschlechtstriebes – dieses für die heuchlerischen Hexenjäger unserer Zeit verabscheuungswürdige Motiv konnte nicht nachgewiesen werden). Mit dem Exempel, das hier statuiert wurde, werden nicht nur einfache Bürger, sondern auch Vertreter der eigentlich obersten Instanz eines demokratischen Gemeinwesens – Parlamentarier – „im Namen des Volkes“ darauf verwiesen, Auskünfte gefälligst von „Oben“ einzuholen (in Deutschland von der Regierung oder Polizei – im Russischen gibt es dafür den weniger euphemistischen Ausdruck von der „Macht“, „Wlast“).
    Der laut Grundgesetz nur seinem Gewissen unterworfene Abgeordnete soll nicht durch eigene Recherchen Sachverhalte ermitteln, um sich seine Meinung dazu zu bilden, ob und welche zusätzlichen Gesetze zum Schutz von Kindern geeignet und verhältnismäßig sind.
    Der Herrn Tauss verurteilende Richter hat offenbar gespürt, die von der hysterisch gemachten Meute geforderte Freiheitsstrafe nicht wirklich als Sanktion für eine Schädigung oder Gefährdung eines Rechtsguts rechtfertigen zu können. Er musste sich auf die absurde Analogie stützen, dass ja schließlich auch der Erwerb und das Nach-Hause-Bringen von Schusswaffen eine Gefährdung von Mitbürgern bedeutet. Das stimmt zwar, aber welche „Gefahr“ geht davon aus, dass sich jemand in seinen eigenen vier Wänden Bilder anschaut?
    Im Umfeld von Heuchelei und Hysterie – mit dem die Medien bares Geld verdienen – stellen sich solche Fragen nicht mehr. Wer das noch zu fragen wagt, „beweist“ gerät in die Nähe strafwürdigen Sympatisantentums. Rechtsstaats-typische Begründungserfordernisse für die Grenzziehung zwischen moralischer Missbilligung und Strafbarkeit werden entbehrlich, solange nur die Zweckrichtung stimmt.
    Gesetzgeberisches Tun in den Bereichen Kinderpornografie und europäischer Haftbefehl (vor Intervention des Bundesverfassungsgerichts) sind Belege für den aktuellen Trend zur Heiligsprechung der Intentionalität des Gesetzgebers, der vom Zwang zum sauberen juristischen Arbeiten dispensiert wird (wichtiger als gesetzliche Formulierungen war in der Strafpraxis des Dritten Reichs immer der mutmaßliche „Führerwille“).
    „Formalitäten“ – Schranken, die Repressionsmöglichkeiten begrenzen, wie Schutzsphären des privaten Bereichs („My Home is my castle“) werden abgebaut, solange es nur gegen „die Anderen“ geht; sobald man selbst betroffen sein könnte, z.B. als Steuerhinterzieher, gelten „natürlich“ andere Maßstäbe.
    Ich bin nicht pädophil und will meine Kinder schützen; ist dieses Ziel jedes Opfer wert ?
    Als man die Juden abholte, tat man nichts – man war ja kein Jude.
    Wenn man Leute bestraft, weil sie Bilder auf ihrem Computer haben, tut man nichts – man ist ja kein Kinderschänder.
    Unter Präsident Bush wurden Leute aller Verteidigungsrechte beraubt, gegen die nichts weiter als eine (durch hohe Belohnung ausgelöste) Denunziation vorlag.
    Europa ist bereit, Menschen außerhalb normaler Schutzmechanismen zu stellen, weil gleiche oder ähnliche Personendaten in irgendwelchen streng geheimen Datenbanken auftauchen.
    Man tut nichts, denn man hat keine arabisch klingenden Namen und wurde auch noch nie von Terrorverdächtigen angerufen.
    Vor lauter Angst vor dem politischen Vorwurf, „soft on terror“ zu sein, stimmen Volksvertreter ihrer Selbstentmachtung zu.
    Räumen wir der Exekutive bald das Recht ein, nach eigenem Ermessen über Leben und Tod zu entscheiden?
    Eine Äußerung des Bundespräsidenten beflügelt jetzt einen Diskussionsprozess, der die Bundeswehr aus den „Fesseln der Sinngebung“ nach dem 2. Weltkrieg befreit, ein Prozess, den unser Verteidigungsminister für überfällig erklärt.
    Quo vadis, schöner junger Rechtsstaat ?

  121. Bernd Ahrensam 30. Mai 2010 um 11:51 Uhr

    Herr Tauss, Sie meinten oben, dass Sie keine Schuldgefühle haben und verweisen als Grund auf ihre Motivation und zeigen im gleiche Zuge auf die Schuld anderer Personen (schlechter Stil). Unabhängig von Ihrer Motivation habe Sie die Rechte bestimmter Kinder mit Füßen getreten, indem Sie z.B. deren sexuellen Mißbrauch verbreitet haben. Verstehe ich Sie richtig, dass Sie hier sagen, dass der Zweck die Mittel heiligt?

    Sie pflegen moralische Ansprüche an andere, wenn es um die Einhaltung von Bürgerrechten geht. Selbst nehmen Sie sich aber frei von Schuldgefühlen das Recht heraus, die Rechte von Kindern mit Füßen zu treten. Erkennen Sie da nicht eine zynische Doppemoral?

    Sie unternehmen in keinster Weise einen Versuch, die unzähligen Widersprüche ihrer Aussagen aufzuklären. Sie bleiben im Raum stehen, ihre Anhänger wollen keine Erklärung (warum eigentlich nicht?) und die Ihnen mißtrauenden Menschen konnten Sie bislang auf ein laufendes Verfahren verweisen.

    Wenn der Zweck aber hier die Mittel heiligen soll, sind Sie aus moralischer Sicht zu hundertprozentigen Aufklärung verpflichtet. Sie haben Ihre „angebliche“ Recherche leider nicht dokumentiert. Warum dokumentieren Sie jetzt nicht im Anschluss, sofern es noch rekonstruierbar ist? Erklären Sie doch, wieso Sie z.B. am 31.12 um 23:xx ein Bild zugeschickt bekommen haben? Wo waren sie zu diesem Zeitpunkt? Natürlich will ein Privatmensch darauf nicht antworten. Aber ein Politiker, der sich auf der Basis seiner Amtes solche Rechte herausnimmt und den Zweck zur Heiligung der Mittel vorschiebt, ist nach meiner Meinung dazu verpflichtet.

    Anmerkung tauss: Wer sich bei MMS auskennt weiss, dass man auf den Zeitpunkt der Zustellung eines Bildes keinerlei Einfluss hat. Am 31. 12. war ich bei einer Silvesterfeier und ab 1.1. morgens bei einem Geburtstag zur Gratulation. Jetzt wissen Sie es ganz genau. Im übrigen scheinen sie schlicht nicht zuzuhören. Wo bei meinen Aussagen Widersprüche sein sollen, bleibt Ihr Geheimnis. Es gibt hier aber nur zwei Möglichkeiten: Man glaubt sie oder man glaubt sie nicht. Sie glauben der Staatsanwaltschaft und an die Exekutive, der sich ein Abgeordneter zu unterwerfen hat. Das muss ich als Ihre Auffassung eben akzeptieren. Aber es wird nicht meine Meinung werden.

  122. Isabelle Sandowam 30. Mai 2010 um 12:54 Uhr

    Herr Ahrens

    Mit Verlaub: ist es nicht sinnvoller, den Absender zu fragen, warum er am 31.12. die Bilder versandt hat?
    Sind dies die Fragen, die Sie als unbeantwortet sehen?

    Fühlen sie sich eigentlich schuldig, eine Mitschuld daran zu tragen, dass BKA und all die anderen wichtigen Instanzen zur Bekämpfung von Kinderpornografie, nachweislich, völlig unterinformiert sind, während der einzige, der sich darum bemüht hat das Problem zu lösen, und nicht als Argument für etwas anderes (ZugErschwG) zu missbrauchen, medial mutwillig exekutiert, und vom rechtsstaat endgültig dafür bestraft wird, das er überhaupt mal weiter gedacht hat als alle anderen?

    Nehmen sie diese Schuld auf sich, wenn sie Abgeordneten verbieten wollen sich darüber zu informieren, worüber sie Gesetze schreiben?

    Wie bereits gesagt, Frau von der Leyen hat sich desselben Verhaltens wie Herrn Tauss strafbar gemacht. Haben Sie ihr auch die selben Fragen gestellt?
    Wenn nicht, sollten sie sich mal bewusst machen, dass Sie hier mit zweierlei Maß messen und nicht Herr Tauss eine zynische Doppelmoral hat.

  123. Jörg Tauss tritt aus « Zivilscheinam 30. Mai 2010 um 14:54 Uhr

    […] die er im Bundestag saß, aus und wurde im gleichen Zuge Mitglied der Piratenpartei Deutschland. Nachdem Tauss nun in der fraglichen Angelegenheit für schuldig befunden und zu einer Freiheitsstraf…, verkündete der Netzpolitiker heute seinen Austritt aus der Piratenpartei, die er somit nicht ganz […]

  124. flipflopam 30. Mai 2010 um 15:11 Uhr

    Zitat: „Auch die Entscheidung zum 184b.5 finde ich grundfalsch. Ich finde, Abgeordnete sollten in ihren Fachgebieten frei recherchieren dürfen, wenngleich ich da eine vorherige Absicherung/Bekanntgabe (z.B. beim Bundestagspräsidenten) wichtig fände.“

    Hierzu nochmal ein Teil der Urteilsbegründung, den ich nachvollziehbar finde: Es gibt keine Abgeordneten mit Fachgebieten, die deswegen Sonderrechte haben, die andere Abgeordnete nicht haben.
    Das sollte auch so sein, weil alle Abgeordneten letztendlich zusammen entscheiden. Ein Abgeordneter, der sich mit dem Hinweis herausreden will, dieses und jenes sei nicht sein Fachgebiet, wäre ein Armutszeugnis, und sowas will ich nicht. Alle stimmen ab, alle müssen auch dieselben Informationsrechte haben, alle hängen mit drin, so müßte das sein. Egal, was vorher irgendein Ausschuß empfiehlt oder irgendeine Kommission zusammengeschmiert hat.

    Herr Tauss war ja hier auch auf dem richtigen Weg, er wollte ja nicht nur zu dem einen Thema selbst recherchieren und sich nicht belügen lassen, sondern er ist z.B. auch – Majestätsbeleidugung! – gegen „seinen“ (aus seiner Partei) Minister vorgegangen, um den Toll-Collect-Vertrag zu bekommen.
    Wollen wir ernsthaft, daß sich Abgeordnete jetzt rausreden mit „Verkehrspolitik ist nicht mein Fachgebiet, da konnte ich leider nichts machen“?

  125. Daniel78am 30. Mai 2010 um 16:45 Uhr

    Ich finde es unglaublich, wie Herr Tauss hier die nichtjuristischen Leser zu beeinflussen versucht. Da legt er nach seiner Verurteilung Wert auf die Feststellung, dass das Gericht „ausdrücklich“ kein sexuelles Interesse festgestellt habe. Zutreffend ist Folgendes: Das Gericht hat ausgeführt, dass es auf die Frage eines sexuellen Interesses überhaupt nicht ankam! Keinesfalls hat das Gericht festgestellt, dass ein sexuelles Interesse nicht vorlag. Insofern dürfte aber – dies ist indes lediglich meine persönliche Meinung – kaum zu erklären sein, warum fast nur Bilderchen/Filme von Jungen geordert (und wie die Zeitschriften für Homosexuelle versteckt) wurden, wenn die Recherchetätigkeit aus reiner Neugierde erfolgte.

    Insofern ist es sicher jedem Straftäter zuzugestehen, seine Meinung gegenüber der Öffentlichkeit kund zu tun. Er sollte aber nicht versuchen, sich durch irreführende Formulierungen vermeintlich rein zu waschen. Wobei es letztlich auch nicht besser wäre, wenn er die Filme nur aus Neugierde bestellt und verteilt hätte. Denjenigen, die die Filme aufnehmen (und die Kinder missbrauchen) ist es nämlich sicher egal, aus welchen Gründen diese geordert werden.

    Anmerkung tauss: Jeder kann sich die PM zum Urteil ansehen. Nachdem die Staatsanwaltschaft ihre Anklage in schmuddeligster Weise auf mein vermeintliches sexuelles Interesse abgehoben hat, tut diese Feststellung des LG meinen teilweise noch schmuddeligeren Gegnern natürlich weh.

  126. Jan Darkam 30. Mai 2010 um 18:11 Uhr

    @Daniel78

    Wenn Sie Herrn Tauss nicht mögen, ist Ihre Verunglimpfung glaubwürdiger, wenn Sie bei der Wahrheit bleiben. In der Pressemeldung des Landgerichtes heisst es vom Landrichter:

    „Die Kammer hat allerdings nicht festgestellt, dass der Angeklagte die Taten aufgrund eines sexuellen Interesses begangen hat;“
    http://www.landgericht-karlsruhe.de/servlet/PB/menu/1254838/index.html?ROOT=1160451

    Das kann weltweit jeder lesen und steht im krassen Widerspruch zu Ihrem Anflug.

    Im Gegensatz zum Richter hatte die „durchgeknallte“ Staatsanwaltschaft noch heftige sexuelle Fantasien. Zu denen, die der Richter nicht anschlussfähig fand, schreibt das linksradikale, feministische Blatt FAZ am 28.5.:

    „Die Staatsanwältin zog schon in Zweifel, dass Tauss neue Vertriebswege von Kinderpornographie belegen wollte. „Das ist kalter Kaffee, das wusste jeder.“ Tauss habe seine angebliche Recherche im Kinderpornomilieu mit völlig ungeeigneten Mitteln geführt, etwa keine „Vergleichsgruppe“ von Händlern untersucht, die ihr Material im Internet feilböten. Überdies habe sich Tauss‘ Ziel geändert: Ab Mitte 2008 habe er einen „Kinderpornoring“ sprengen wollen – er habe aber etwa H., dessen Namen und Adresse er kannte, nicht angezeigt. Alles deute auf eine „gezielte Suche“ nach pornographischem Material zu Knaben hin, „um sich daran sexuell zu erregen“.“
    http://www.faz.net/s/Rub594835B672714A1DB1A121534F010EE1/Doc~E359DCE8424A648C7B902D33120E8FCD5~ATpl~Ecommon~Scontent.html

    Die Staatsanwältin wusste offenbar nicht, was Ursula von der Leyen zu Vertriebswegen in Alterheimen predigte- ganz im Gegensatz zu dem vermuteten „kalten Kaffee“. Ich persönlich hätte es geschmackvoller gefunden, wenn die Staatsanwältin sich auf beweisbare Fakten beschränkt hätte, wie sorgfältige Juristinnen das tun. Aber offenbar wird die Sorgfalt der sexuellen Fantasie in der Karlsruher Staatsanwaltschaft untergeordnet. Bei Ursula von der Leyen ging im Altersheim auch die Fantasie durch, als sie davon halluzinierte, dass in Indien Kinderponografie nicht strafrechtlich verfolgt würde. Man muss sich schon fragen, was in Akteurinnen der Kinderpornografieszene so vor geht, dass sich ihre Fantasien so weit von der Realität entfernen. Es scheint, die sind völlig enthemmt in ihrer Realitätsflucht.

    Aber man sollte diesen Frauen nicht auf den Leim gehen und lieber bei der Wahrheit bleiben.

  127. Michaelam 30. Mai 2010 um 18:26 Uhr

    Als Geschädigter aus dem Familienrecht, möchte ich Ihnen Folgendes mitteilen:

    Sollte der Richter ein revisionsfestes Urteil erlassen, so muss er auf die klassischen, auf Savigny zurückgehenden, canones der Auslegung zurückzugreifen, die bis heute Gegenstand der Auslegung sind.

    Hierzu zählen
    a) der sich am Wortlaut orientierende grammatische canon,
    b) des weiteren der sich auf das logische Verhältnis der Teile eines Rechtsgedankens zueinander und
    c) auf die Stellung der Norm im Gesetz und auf das Verhältnis zu anderen Normen und Prinzipien beziehende logisch-systematische canon,
    d) weiterhin der die Geschichte einer Norm berücksichtigende historische canon und
    e) schließlich der sich am „Grund“, dem Sinn und Zweck einer Norm orientierende teleologische canon.

    Im Zivilprozess sind die Gerichte an diese im allgemeinen anerkannten Auslegungsregeln gebunden (BAG NZA 96, 1342 (1344)), denn deren Verletzung stellt eine Gesetzesverletzung im Sinne des § 550 ZPO dar und wäre somit revisibel.

    So etwas können Sie z. B. in „Kontaktverweigerung und Unterhaltsrecht“ con Michaela Schulte, Peter Lang Verlag, Europäischer Verlag der Wissenschaften nachlesen.

    Wenn mich nicht alles täuscht, dann haben wir es hier mit einer fehlenden Auslegung der für Sie in Frage kommenden Gesetze: Das Grundgesetz und §184 b Abs. 5 StGB. Daher ist eine Revisionsfähigkeit bereits aus einem über den Hindukush fliegenden AWACS zu sehen.

    Auf jeden Fall würde ich die gegen Sie erhobenen Vorwürfe erst dann als erfüllt betrachten können, wenn Sie nach einer Revision, einer Verfassungs- und einer Menschenrechtsbeschwerde rechtsfehlerfrei verurteilt worden wären. Davon sind wir alle noch weit entfernt.

    Es genügt einen Blick auf den Fall Zaunegger (Klage gegen §1626a, BGB, Sorgerecht unehelicher Väter) zu werfen, um sich über die Qualität der Rechtsprechung hierzulande eine klare Meinung zu verschaffen: Alle beteiligten Richter hierzulande, haben §1626a, BGB nicht als Diskriminierung der unehelichen Väter betrachtet!

    Diese Richter – BVerfG eingeschlossen – mussten durch das EMGR eines Besseren belehrt werden!

    Ich weiß nicht was die Kritiker hier im Forum so sicher macht, dass es nicht zu einer weiteren Schlappe der Richter hierzulande kommen kann, wenn sie das Berufungsurteil weiter bestätigen werden?

    Pädophilie wurde nicht festgestellt, Sie wurden nur wegen des Besitzes von KiPo-Material verurteilt, ohne die Würdigung Ihrer Position, also ohne Gesetzesauslegung.

    Solche Rechtsfehler, erkennen leider immer mehr Normalbürger – ich bin kein Jurist – weil immer mehr davon vom Irrenhaus Familienrecht durch die Scheidungsindustrie und weitere Rechtsgebiete betroffen sind.

    „Es ist leichter im Nahen Osten Frieden zu schaffen, als in Deutschland den Finger in das Schlangennest Kindschaftsrecht zu stecken.“ (O. Schily).

    Diese „Verrechtlichung der Gesellschaft“ wird noch soweit getrieben, dass demnächst ein Vater einen Antrag auf Windelwechseln beim Gericht einreichen muss, um nicht wegen pädophilen Neigungen angezeigt zu werden (wie es z. B. jetzt schon in GB zu laufen scheint und wir demnächst, in Folge weiterer Gesetzesänderungen nach §1666 BGB und FamFG auch bald soweit sein werden).

    Straftäter verfolgen und bestrafen ja, immer, aber wir dürfen nicht zulassen, dass wegen einiger Idioten das Vertrauen in der Gesellschaft restlos zerstört wird.

    Sollte sich am Ende aller Instanzen herausstellen, dass Sie unschuldig sind, dann gehören all diejenigen bestraft, die voreilig vorverurteilt haben.

    Ich wette einen Kasten Bier darauf, dass keiner derjenigen, die Ihnen geschadet haben sollten, jemals vors Gericht gestellt werden. Es passierte nichts in diesem Fall (http://www.solarresearch.org/unrechtimnamendesvolkes.htm), nicht beim Sachsensumpf, nicht bei Elf Aquitaine, nicht bei den Frankfurter Steuerfahnder, nicht bei …

    Auf dass die Wahrheit siegt, egal wie sie aussieht!

  128. […] aus erster Hand erfahren möchte, der informiert sich am Besten über tauss-gezwitscher.de [2] – die Informationen dort sind sauber und ungefiltert und beziehen sich nicht nur auf […]

  129. Daniel78am 30. Mai 2010 um 18:53 Uhr

    @Jan Dark

    Eben – dort steht: „Die Kammer hat allerdings nicht festgestellt, dass der Angeklagte die Taten aufgrund eines sexuellen Interesses begangen hat;“

    Im zweiten (von Ihnen wohl bewusst ausgesparten) Halbsatz steht dann aber „dies war für die Tatbestandsverwirklichung auch nicht erforderlich.“

    Ein Jurist weiß daher: dem Gericht war es völlig egal, ob Herr Tauss die bestellten Medien zu sexuellen Zwecken benutzte oder nicht. Das Gericht hat aber gerade NICHT festgestellt, dass Herr Tauss die Medien nicht für sexuelle Zwecke benutzte. Insoweit ließ es das Gericht offen, weil es (nach Meinung des Gerichts) für die Beurteilung des Sachverhalts irrelevant war.

    Dass die Staatsanwaltschaft die sexuellen Zwecke anführte, resultierte sicher daraus, dass Herr Tauss sich mit seiner Abgeordnetentätigkeit und einem Rechercheinteresse aus der Sache rausreden wollte (was vom Gericht aber gerade nicht akzeptiert wurde).

    Mich persönlich wundert es auch, dass das Gericht das sexuelle Interesse nicht weiter geprüft hat, da es mE im Rahmen der Strafzumessung doch relevant sein dürfte. Das Gericht sah dies aber halt anders.

    Meine Meinung hat daher nichts mit der Person von Herrn Tauss zu tun, sondern mit meiner als Jurist. Herr Tauss ist mir völlig egal. Ich kann es nur nicht haben, wenn jemand versucht, juristische Formulierungen bewusst falsch oder schwammig wiederzugeben, um den Sachverhalt bei juristische Laien abweichend darzustellen.

    Zu den Rechtsvertretern des Herrn Tauss wurde ja schon genug gesagt. Da erspare ich mir lieber einen Kommentar. Wenn die Verteidigungskette schon auf so Argumente herauslaufen muss, dass Herr Tauss einer Generation angehöre, die Probleme habe, über Sexualität zu reden, sagt das schon genug aus.

  130. Bernd Ahrensam 30. Mai 2010 um 19:16 Uhr

    Herr Tauss,
    keine Anwort zur Doppelmoral?

    Die Staatsanwaltschaft hat viele Fakten vorgelegt, die nicht zur Ihrer Recherche-Absicht passen. Sie verweigerten im Gericht diese Diskussion und auch danach.

    Im Grunde gibt es aber einen zentraler Widerspruch: Sie selbst sagen, dass es eine Dummheit war, niemand anderen in die Recherchen zu involvieren. Sicherlich war es auch dumm, die Recherche nicht zu dokumentieren, der Koffer zu vergessen, … Viele Punkte erklären Sie durch ihre Dummheit, aber offentlich sind Sie gar nicht so dumm. Und wenn Sie mir die Glaubsfrage aufzwingen und keine Fakten anbieten, muss ich gestehen, dass ich nicht an ihre Dummheit glaube.

  131. Jan Darkam 30. Mai 2010 um 19:27 Uhr

    Daniel78: Schwammige Formulierungen?

    Was reden Sie daher, die Wahrheit verdrehend? Die Staatsanwältin hat in ihrer sexuellen Fantasie „sexuelles Interesse“ halluziniert. Die Motivation für die sexuellen Fantasien bleibt unklar. Es gibt keinen Anfangsverdacht, es gibt kein Indiz, es gibt keinen Beweis, es gibt keinen Zeugen, es gibt nur die überbordende sexuelle Fantasie der Dame. Was soll der Richter denn da prüfen? Woher die Staatsanwältin ihre sexuelle Fantasien hat, für die das Belastungsmaterial kein Indiz liefert.

    Es mag ja sein, dass Ihnen das Spass macht, sexuellen Fantasien von Frauen nachzugehen, aber Ihre sexueller Antriebe haben im Strafprozess nichts zu suchen. Der Richter hat völlig zurecht festgestellt, dass anhand der entäusserte sexuellen Fantasien der Staatsanwältin kein sexuelles Interesse des Angeklagten festzustellen war. Somit beschränken sich die sexuellen Motive auf die Staatsanwältin und Daniel78. Wenn das krankhaft ist, sollte sich der eine oder die andere behandeln lassen.

    Es hört sich ja fast so an, als wenn die Staatsanwältin beim intensiven Betrachten der Beweise, die sie en Detail in epischer Länge erörtet hat, auf den Gedanken, gekommen ist, dass solch ein Dreck sexuell erregen können. Es ist schon erstaunlich, welche Fantasien Frauen als Staatsanwältinnen in Karlsruhe entäussern und dann auch noch meinen ohen jedes Indiz, dass die Aussenwelt so wäre wie die Vorstellungswelt der Staatsanwältin. Normal ist das nicht. Juristen sind sonst so cool wie der Richter und lassen sich nicht von sexuellen Fantasien leiten statt von Beweisen.

  132. […] „Falls“ war unter aller Sau. Von Fairness keine Spur. Einfach nur schäbig. Was das Urteil betrifft, so geht eindeutig daraus hervor, dass Herr Tauss in seiner Postition als Medienexperte […]

  133. Basam 30. Mai 2010 um 23:20 Uhr

    Hallo liebe Mitkommentatoren, lieber Herr Tauss,

    mir sind beim Lesen dieses Blogeintrages als auch beim Lesen der verlinkten Artikel (und die verlinkten Artikel der verlinkten Artikel und so weiter) mehrere Gedanken gekommen.

    1. Warum wurden zwei andere Politiker (Namen entfallen, waren in Artikeln zu finden) die Immunität nicht aufgehoben, obwohl bei ihnen Kinderpornographie gefunden wurde, bei Herrn Tauss jedoch schon? Inwieweit hätten diese denn einen Dienstauftrag gehabt, aber Herr Tauss nicht? Bin mir gerade unsicher, aber ich glaube eine dieser beiden Personen war Frau Ursula von der Leyen, festlegen möchte ich mich darauf lieber nicht…

    2. Es dürfte kaum bestreitbar sein, dass Herr Tauss vielen Politikern ein Dorn im Auge war. Sei es bei dem „Bundestrojaner“ oder den Internetzensuren: Er hatte viele Feinde. Könnte man also eine gezielte Rufschädigung, um seine Glaubwürdigkeit und soziale Akzeptanz herabzustufen, bezeichnen. Siehe diverse Presseartikel. War vielleicht auch nicht der erste Versuch, siehe die damaligen Ermittlungen wegen angeblicher Steuerhinterziehung.

    3. Natürlich ist auch die vorgebildete Meinung von der Staatsanwälting (und ich glaube auch mindestens einer Schöffin) nicht von unerheblicher Relevanz. Durch wen werden diese Personen eigentlich bestimmt? Ist es möglich, dass gezielt diese Personen für das Gerichtsverfahren ausgewählt wurden?

    @Daniel78:
    „Insofern ist es sicher jedem Straftäter zuzugestehen, seine Meinung gegenüber der Öffentlichkeit kund zu tun. Er sollte aber nicht versuchen, sich durch irreführende Formulierungen vermeintlich rein zu waschen. Wobei es letztlich auch nicht besser wäre, wenn er die Filme nur aus Neugierde bestellt und verteilt hätte. Denjenigen, die die Filme aufnehmen (und die Kinder missbrauchen) ist es nämlich sicher egal, aus welchen Gründen diese geordert werden.“

    Leider ist Wikileaks momentan nur noch auf halber Höhe (Nachtrag: hat sich mittlerweile zum Glück doch geändert), da gab es einen sehr interessanten Artikel, woher die KiPos wirklich kommen. Denn es steckt praktisch kein wirtschaftliches Motiv hinter dem Missbrauch. Hinter der Verbreitung der Medien ja, aber nicht beim Missbrauch. Der findet von schrecklichen Eltern statt, die sich untereinander daran aufgeilen, wer seinen Kindern mehr Schaden zufügt.
    Den Artikel gibt es übrigens hier:
    http://wikileaks.org/wiki/Einblicke_in_die_Kinderpornoszene

    4. Es ist auch nicht auszuschließen, dass jemand Tauss entweder aus der SPD „ekeln“ wollte oder sich seine Ämter an sich reißen wollte (oder ihn aus den Ämtern, weil es nicht zur Wunschpolitik passt)

    Später fällt mir sicher noch mehr ein.

    Gruß!

  134. […] Tauss verlässt die Piratenpartei Posted in Piraten, Politik by raidermxd on May 30, 2010 Wie aufgrund der intensiven Berichterstattung kaum jemandem entgangen sein dürfte, wurde der ehemalige Bundestagsabgeordnete Jörg Tauss wegen des Besitzes von Medien mit dokumentiertem Kindesmissbrauch zu einer Haftstrafe von 15 Monaten auf Bewährung verurteilt. Das Gericht ging offenbar davon aus, dass Herr Taus das Material nicht aus sexuellen Gründen beschafft hat, sprach jedoch Abgeordneten das Recht ab, unter Berufung auf §184 b Abs. 5 StGB auf eigene Faust Nachforschungen zu betreiben, so dass es letztlich zu besagtem Urteil kommen musste. Das Urteil ist gegenwärtig noch nicht rechtskräftig, da die Tauss’schen Anwälte das Einlegen von Rechtsmitteln gegen das Urteil prüfen. […]

  135. Daniel78am 31. Mai 2010 um 00:00 Uhr

    @Jan Dark

    Mit dem letzten Posting haben Sie sich endgültig lächerlich gemacht. Natürlich muss die Staatsanwältin von einem sexuellen Interesse ausgehen. Nach den ersten Einlassungen von Herrn Tauss glaubte ihm die Staatsanwaltschaft – wie auch später das Gericht – nicht, dass er die Medien für dienstliche Zwecke erwarb. Wenn aber eine Person zu privaten Zwecken harte Kinderpornografie (zumal nahezu rein homosexueller Natur) bestellt, dann dürfte das in der weit überwiegenden Anzahl sexuelle Gründe haben. Das Gericht ging auf diesen Punkt aber nicht ein, weil letztlich wohl nie sicher feststellbar sein wird, zu welchen Zwecken solches Material geordert wurde (sonst hätte man etwa auch Herrn Tauss wohl in flagranti beim Betrachten der Filme mit offener Hose erwischen müssen). Genau deshalb ist der Tatbestand ja auch so gefasst, dass das sexuelle Interesse nicht relevant ist. Nicht mal bei den bei Herrn Tauss gefundenen sonstigen Homo-Zeitschriften kann juristisch sicher nachgewiesen werden, dass er diese aus sexuellen Gründen hielt. Da kann sich nur jeder seine eigene Meinung zu bilden.

    Entscheidend aber ist, dass die Medien nach Feststellung des Gerichts zu privaten Zwecken (!!!) bestellt wurden. Das Gerede von einer Recherchetätigkeit als Abgeordneter wurde widerlegt. Und daher ging es auch nicht mehr um eine Anwendung der einschlägigen Normen zum Schutze der Berufsträger.

    Herr Tauss ist daher wie jeder andere Bezieher von Kinderpornografie verurteilt worden. Wenn er dies für ungerecht hält, muss er – dies ist sein gutes Recht – gegen das Urteil Rechtsmittel einlegen.

  136. Skunkiam 31. Mai 2010 um 00:00 Uhr

    „Das war der Versuch der Staatsanwaltschaft, aus mir schwul = pädophil zum machen.“

    Die oberen Gehaltsklassen der katholische Kirche versuchen leider international genau diese Kurve wieder zu kriegen. Man muß schon fast vom Glück sprechen, daß das Vertrauen der Bevölkerung in die Institution der kath. Kirche durch den Mißbrauchs- und Vertuschungsskandal bis in Einzelfällen zur Einschüchterung der Opfer, stark gesunken ist.
    Mir machen die religiösen Wirrköpfe Angst, die diesem Argument folgen. Vor allem in katholisch geprägten Ländern sind Gewalttaten gegen homosexuelle Menschen bis hin zu deren Tötung immer noch „Kavaliersdelikte“.

  137. Hopfiam 31. Mai 2010 um 08:52 Uhr

    Herr Tauss,

    ich darf zitieren „in dubio pro reo“… Warum nicht in Ihrem Fall?!

  138. Jan Darkam 31. Mai 2010 um 09:54 Uhr

    @Daniel78
    „Natürlich muss die Staatsanwältin von einem sexuellen Interesse ausgehen. “

    Sie sollten bei der Wahrheit bleiben. Ich habe von sexueller Fantasie gesprochen. Ohne Beweise, ohne Indizien, ohne Belege sind die Entäusserungen der Staatsanwältin dem Reiche der sexuellen Fantasie zuzuordnen. er Richter hat das auch strafrechtlich korrekt gesehen und die sexuellen Fantasien der Staatsanwältin nicht zur Feststellung von Tatsachen herangezogen.

    Sie sehen an dem Beispiel mit der heruntergelassenen Hose an sich selbst, wie die sexuelle Fantasie sich mit Halluzinationen selbständig macht. Es war Ihre eigene Gedankenwelt, die solche Vorstellungen produziert. Der Prozess hat dazu keinerlei Tatsache geliefert.

    Das der Landrichter die Verfassung und die Geschäftordnung des Bundestages missachtet, in der Pflichten des Abgeordenten beschrieben sind, ist einfach nur rechtsfehlerhaft, hat aber mit Wahrheit nichts zu tun. Filbinger hat auch ungehemmt töten können und sich dabei auf Nazi-Recht berufen. Richter sind keine Heiligen. Filbinger als Volljurist konnte auich nicht erkennen, dass sein direkter Vorgesetzter ein Kriegsverbrechen begang (10 Jahre Haft nach dem Krieg) als er mitwirkte 20 Mio Russen zu töten. Filbinger konnte nur Recht finden, um kleine Würstchen zu töten, die den Angriffskrieg nicht mitmachen wollten.

    Also entspannen Sie sich, beschäftigen Sie sich mal mit was anderem als den Gedanken, was Sie mit Kinderpornografie zwangsweise machen zu müssen glauben statt dem Gesetzgeber zu helfen, dass dieser Dreck aus der Umwelt verschwindet. Meiden Sie dabnei den Umgang mit dieser Staatsanwältin in Karlsruhe, die bringt sie sonst wieder auf dumme Gedanken.

    Die Katholiken wollten auch Jahrzehnte nicht zu ihren Kinderschändungen stehen und vertuschten sie. Damit ist jetzt Schluss.

  139. Thorsten D.am 31. Mai 2010 um 12:19 Uhr

    „Ob 3 DVD und 48 KB gespeichertes Material“

    KB = KiloByte?

  140. Franzam 31. Mai 2010 um 13:04 Uhr

    Hallo Herr Tauss, hallo Blogger und Leser,
    als Pädophiler möchte ich hier noch einmal die Gelegenheit nutzen und um sachliche Differenzierung bitten. Die sexuelle Neigung „Pädophilie“, deren Ursachen ebenso ungeklärt sind, wie die der sexuellen Präferenz „Homosexualität“, ist nicht Gegenstand irgendeines Paragraphen des Strafrechtes! Dem steht die sexuelle Handlung vor bzw. an Kindern und Jugendlichen gegenüber bzw. deren Abbildung, welche mehr oder weniger klar definiert strafbare Handlungen darstellen. Welche Neigung oder Präferenz der Handelnde hat, ist rechtlich nicht relevant, ebenso wie die von der Staatsanwältin (auch bei mir im Verfahren) angesprochene aber eben nicht belegte Absicht, sich sexuell zu befriedigen. Relevant ist was getan, nicht das was gedacht wurde.

    Im Unterschied zu Personen, die Kinder aus Geldgier, Machtperversion oder sonstigen primär nicht sexuellen Motiven missbrauchen, steckt der Pädophile in einer Zwickmühle. Es ist ihm nicht gestattet einen wesentlichen Teil seines Lebens, nämlich seine Sexualität auszuleben. Diesen Anspruch hat jeder Schwerverbrecher, wenn ihn seine Freundin oder Frau besucht. Sogar für Schwerbehinderte oder Sozialhilfeempfänger wurden schon Stimmen laut, deren Sexualleben mit Hilfe staatlich finanzierter Prostitutierter zu gewährlisten (OK, ich glaube nicht, dass das irgendwo Praxis wird, aber wer weiß). Pädophile müssen, wenn sie nicht strafrechtlich belangt und öffentlich geächtet werden wollen, ihre Sexualität unterdrücken. Wie lange gelingt es Ihnen, den Lesern dieser Zeilen, auf jede Sex-Praxis zu verzichten und jeden Gedanken möglichst bereits beim Aufkeimen zu ersticken? Eine Woche, einen Monat, ein Jahr? Und in den Jahrzehnten danach?
    Es gibt eine zweite Gruppe, die in der gleichen, allerdings selbst gewählten Situation stecken: katholische Geistliche. Wie gut es denen auf Dauer gelingt, davon zeugen nicht nur die Übergriffe, die in letzter Zeit in die Medien gelangten, sondern auch zahlreiche Haushälterinnen im Quasi-Ehefrauen-Status und umfangreiche (leider wohl kaum dokumentierte) Alimentezahlungen der Kirche.

    Also lasst den Menschen bitte ihre Feiheit der Gedanken und Gefühle und beurteilt sie nach ihren Taten. Auch ich habe keine Problem mit dem Neonazi, der mir sagt, er würde alle Kinderficker am liebsten aufhängen, so lange er es nicht tut./b>

    Einen schönen Tag Euch allen!

  141. Patriciaam 31. Mai 2010 um 16:04 Uhr

    @Daniel78: Ich habe Ihre Kommentare gelesen und bin ganz Ihrer Meinung! Die Behauptung das Gericht hätte kein “sexuelles Interesse“ festgestellt ist falsch! Das Gericht hat darüber nicht entschieden! Ich bin froh, dass es doch noch Menschen gibt die sich nicht von Selbstdarstellern manipulieren lassen, sondern die Augen offen haben und auch mitdenken!

    Weiterhin möchte ich noch etwas zum viel genannten “Ermessen“ schreiben, was bedeutet das? Bedeutet es ein Abgeordneter kann sich über das StGB hinwegsetzen, wie es ihm gerade passt? Dürfte er beispielsweise ungestraft einen Mord begehen, weil er ja nach eigenem Ermessen handeln darf? Klare Antwort: NEIN! Ermessen muss durch Gesetz eingeräumt, werden und zwar die Norm, die es betrifft und der §184 b gibt niemandem ein Ermessen! Und die Priviligierung des §184 b V ist für einen bestimmten Personenkreis anwendbar, das ist in jedem Kommentar zum StGB (z.b. Fischer) nachzulesen.

    Demokratie bedeutet für mich, dass jeder vor dem Gesetz gleich ist und ich weiß, dass dies oft genug nicht so ist, aber im vorliegenden Fall empfinde ich das Urteil nach dem was das Gesetz hergibt für gerecht.

    Gruß!

    Anmerkung tauss: Jetzt warten Sie einfach mal in Ruhe die Urteilsbegründung ab. Interessant ist, wie aber alle, die sich vorher nur aus der Schmuddelkiste gegen mich bedient haben, plötzlich finden, dass es darauf doch eigentlich gar nicht ankommt.

  142. Jan Darkam 31. Mai 2010 um 17:29 Uhr

    @patricia

    „Die Behauptung das Gericht hätte kein ‘’sexuelles Interesse” festgestellt ist falsch! Das Gericht hat darüber nicht entschieden!“

    Sie lügen. Wie jeder auf den Pressemitteilungen des Landgerichtes Karlsruhe nachlesen kann, hat die Kammer das Gegenteil von ihrer Lüge ausgesagt:

    „Die Kammer hat allerdings nicht festgestellt, dass der Angeklagte die Taten aufgrund eines sexuellen Interesses begangen hat“

    Warum belügen Sie uns? Wer bezahlt Sie dafür?

  143. Basam 31. Mai 2010 um 18:02 Uhr

    Mir ist übrigens einer der beiden Personen (soweit die andere nicht Ursula von der Leyen ist) eingefallen, gegen die ebenfalls auf Verdacht des Besitzes von KiPos ermittelt wurde: Matthias Sehling. Dessen Wikipedia-Artikel wird allerdings immer wieder gerne überarbeitet, um diese Tatsache zu verbergen:
    http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Diskussion%3AMatthias_Sehling&action=historysubmit&diff=74893998&oldid=74827205

    Gruß!

  144. Patriciaam 31. Mai 2010 um 18:35 Uhr

    @Jan Dark

    Also ich lüge nicht! Gehirn einschalten und mitdenken! Und ich werde von niemandem bezahlt, besonders nicht fürs lügen. Ich bin keine Politikerin!

    Sie müssen den Satz schon zu Ende lesen:
    “Die Kammer hat allerdings nicht festgestellt, dass der Angeklagte die Taten aufgrund eines sexuellen Interesses begangen hat; dies war für die Tatbestandsverwirklichung auch nicht erforderlich.“

    Das Gericht hat die Frage des sexuellen Interesses weder bejaht noch verneint! Genauer in meinem Kommentar vom 29.05. um 00:45 nachzulesen.

    Gruß!

  145. Jan Darkam 31. Mai 2010 um 19:50 Uhr

    @Patricia

    Die Staatsanwältin hat behauptet, dass Herr Tauss aus sexuellem Interesse gehandelt hätte. Die Staatanwältin hat ihre sexuellen Fantasien nicht weiter erläutert. Sie hat keine Beweise, keine Indizien vorgelegt, keine Zeugen vorgeführt. Also bleibt das sexuelle Interesse in der sexuellen Fantasie der Staatsanwältin stecken.

    Das Gericht hat zu den sexuellen Fantasien der Staatsanwältin ganz klar gesagt, dass ein sexuelles Interesse entgegen den Behauptungen der Staatsanwältin nicht feststellbar war. Man kann entweder sagen, die Staatsanwältin hätte gelogen, oder die Staatsanwältin hatte sexuelle Fantasien, die in der Realität nicht feststellbar waren oder die Staatsanwältin hat nicht die Wahrheit gesagt.

    Für mich sieht es so aus, als wenn die Staatsanwältin mangels Sachkunde sich keinen anderen Grund für den Besitz von Kinderpornografie als sexuelle Erregung vorstellen kann, was Ursula von der Leyen, die sich als Abgeordnete des Deutschen Bundestages bei Strafanzeige auch durch den §184b,5 StGB wegen Besitz und gar Vorführung decken ließ (Staatsanwaltschaft Berlin) , auch zu recht weit von sich weisen würde.

    Aber der Richter hat kein sexuelles Interesse feststellen können. Wer dem Richter gegenteiliges unterstellen will, ist ein bösartiger Lügner. Der Rest ist dummes Zeug.

  146. Patriciaam 31. Mai 2010 um 20:21 Uhr

    @Jan Dark

    Nur eine Frage, wissen Sie was der 2te Satz nach dem Semikolon bedeutet? “(…)dies war für die Tatbestandsverwirklichung auch nicht erforderlich.“
    Sie können das wohl nicht richtig verstehen und mit dem ersten Satz “Die Kammer hat allerdings nicht festgestellt, dass der Angeklagte die Taten aufgrund eines sexuellen Interesses begangen hat;(…)“ nicht richtig in Zusammenhang setzen.

    Nein ich lüge nicht, ich versuche lediglich nur ein Missverständnis zu klären!

    Anmerkung tauss: Ich habe das in meinem Text zur Urteilsbegründung erläutert. Wenn das Gericht (für mich unverändert fälschlicherweise) dienstliche Gründe vermeint, muss es mich wegen des Besitzes logischerweise verurteilen.

  147. Jan Darkam 31. Mai 2010 um 20:34 Uhr

    @patricia

    Wenn das stünde: Tauss ist kein Dieb; das Tat auch nichts zur Sache. Dann ist es eine Lüge, das Gericht hätte gesagt, Tauss sei ein Dieb.

    Waruim belügen Sie uns so unverschämt, obwohl jeder das Gegenteil in der Presseerklärung des Landgerichts Karlsruge nachlesen kann.

    Der Richter hat klar gesagt, das kein sexuelles Interesse vorliegt. Er hat unrichtige Behauptungen zu Pflichten von Bundestagsabgeordneten aufstellt, offenabr in Unkenntnis der Geschäftsordnung es Bundestages, die sich der Bundestag auf der Rechtsgrundlage der Verfassung gegeben hat. Aus dieser Unkenntnis der Pflichten heraus, konnte der Richter die dienstliche Beschäftigung nicht erkennen, aber er sah auch kein sexuelles Interese, das die Staaatanwältin in ihrer starken sexuellen Fantasie irgendwo mystisch (ohne Bewiese, Indizien, Zeugen) erkannt geglaubt hatte. Der Richter hat dasnn gesagt, er kan ndas dienstliche Interesse nicht erkennen, also muss es privat gewesen sein. Dann ist es strafbar.

    Das Urteil ist rechtsfehlerhaft aufgrund mangelnder Sachkunde des Landrichters. Die Behauptung, der Richter hätte sexuelles Interesse festgestellt ist ein dreiste Lüge und interessant wäre, wer solche Lügen finanziert. Seinen Sie mutig: Lassen Sie uns ihre Geldgeber wissen. Tauss hat auch alle karten auf den Tisch gelegt.

  148. Pierrotam 31. Mai 2010 um 21:01 Uhr

    Sexuelles Interesse oder nicht, das war auch im Prozess nicht die Frage, weil sie nicht durch objektive Spuren beantwortet werden könnte. Daher hat das Gericht auch keine Feststellungen dazu getroffen.
    Daraus nun eine Verneinung von sexuellem Interesse abzuleiten, ist so unangebracht, wie ein sexuelles Interesse zu bejahen.

    Das Gericht hat aber eindeutig festgestellt, daß ein Ermittlungshintergrund nicht vorgelegen hat. Jeder „Ermittelnde“, der auch nur einen IQ im wenigstens zweistelligen Bereich aufzuweisen hat (ich unterstelle Herrn Tauss sogar einen dreistelligen IQ), sichert sich für den Notfall dahingehend ab, daß er seine Ermittlungstätigkeit belegen oder wenigstens glaubhaft machen kann.
    Unser unschuldig verfolgter hat nichts dergleichen vorzuweisen: Keine Protokolle und Aufzeichnungen, keinen Eingeweihten, keinen Ermittlungszeugen! Statt dessen überall verstecktes Material von überwiegend ähnlichem Genre.
    Und noch bei der Durchsuchung schweigt er und hofft, daß die thumben Beamten das Zeugs nicht finden! Tage hat´s gedauert, bis er sich die Story von der Sprengung eines Kinderpornoringes zusammengebastelt hat!

    Und jetzt würde ich sogar eine Wette anbieten: Herr Tauss geht nicht in Revision! Es bestünde sonst das erhebliche Risiko, zum zweiten Mal bescheinigt zu bekommen, verbotenen Schmuddelkram gesammelt zu haben.
    So aber kann er sich weiterhin als Opfer einer Kampagne darstellen, die von medienhörigen Richtern, einer verfolgungsbesessenen Staatsanwaltschaft, einem voreingenommenen Immunitätsausschuss und speziell Tauss-feindlichen Medien durchgeführt wird.
    Und wenn Herr Tauss seine zusammengesponnenen Rechtfertigungen nur noch lange und immer wieder selbst liest, werden sie zur eigenen Wirklichkeit und es lebt sich mit der Schande ein wenig leichter…

    Anmerkung tauss: Habe es an anderer Stelle schon gesagt: Jetzt warten Sie einfach mal in Ruhe die Urteilsbegründung ab. Interessant ist, wie aber alle, die sich vorher nur aus der Schmuddelkiste gegen mich bedient haben, plötzlich finden, dass es darauf doch eigentlich gar nicht ankommt 😉

  149. Patriciaam 31. Mai 2010 um 23:12 Uhr

    @Jan Dark
    Ich behaupte doch auch gar nicht, der Richter hätte irgendwas gesagt…. für mich ist die Frage nach dem sexuellen Interesse eben nicht entschieden worden… Ich habe niemals geschrieben, dass ein sexuelles Interesse bestand! “weder bejaht noch verneint vom Gericht“.

    Aber ich habe auch Verständnis dafür, wenn Sie das ganze anders auslegen.

    Wofür ich aber kein Verständnis habe, ist dass sich mich hier als böswilligen oder dreisten Lügner betiteln! Ich mach das nicht mit Ihnen und daher sollten Sie, dass auch Unterlassen. Ich habe mich bemüht meine Meinung zu begründen! Wenn Sie daran was auszusetzen haben, kein Problem. Aber ein Lügner bin ich deshalb nicht!

  150. Claudiaam 1. Juni 2010 um 11:12 Uhr

    Ich nahm mir die Zeit und war an den Prozeßtagen im Landgericht im Saal. So konnte ich mir ein Bild unabhängig von der Darstellung der Medien machen.
    Und darauf kam es mir an.

    Richter Scholl meinte auch, dass die Gesamtschau dazu geführt habe, dass Herr Tauss nicht aus politischen Gründen, sondern aus privaten Gründen recherchiert hat.
    Und in dem Zusammenhang wurde dann erwähnt, dass nicht festgestellt werden könne:
    „…..ob er handelte, um sich sexuell zu erregen oder beispielsweise nur aus Neugier.“

    Und sein Berliner Anwalt bat um Verständnis, dass er aus einer Generation stammt, deren Menschen Probleme haben, so offen über derartige Dinge sprechen zu können. Und er deshalb dies auch nicht gleich ausbreitete.(??!)

    Also, lieber Herr Tauss, wenn ich mir vorstelle, dass ich mir haufenweise Bilder von Kindern ab drei Jahren (jaja, ich weiss, es waren meist Jungs zwischen 8-12 Jahren, möglichst unbehaart) anschaue, die OV,GV und AV ertragen mussten, dann wird mir speiübel.

    Und da ist es auch unerheblich, aus welcher Generation ich stamme, was meinen gesellschaftlichen Umgang mit Sexualität anbelangt.

    Das schreit geradezu nach Strafanzeige. Bei jedem anständigen Menschen jeglichen Alters.

    Und schon gar nicht glaubhaft kommt dies rüber, wenn ich dieses Material dann mehr als zwei Jahre sammle und „zur Seite“ lege.

    Lieber Jörg Rupp, Du bist doch mehrfacher Familienvater, ich hätte Dir gewünscht, dass Du den Prozeß ebenfalls im Gerichtssaal verfolgt hättest, dann wüsstest Du, dass Herrn Tauss das sexuelle Interesse nicht ausgeräumt worden ist, sondern es nur für die eigentliche Verurteilung nicht von Interesse war, weil die Tat an sich, der Besitz und die Beschaffung dieser widerlichen Bilder war, für die Herr Tauss verurteilt wurde.

    Und Du hättest Dir selbst ein Bild machen können, wie die jeweiligen Zeugen ihn geschildert haben und hören müssen, dass Herr Tauss bei seinem Tun (ich sage bewusst nicht recherchieren, denn Recherche ist anders) mindestens einen 7 jährigen Jungen vor Vergewaltigung durch Georg M. hätte schützen können, aber er tat dies nicht, weil er ihn nicht angezeigt hatte.

    Warum wohl nicht?

    Nach diesen 5 Tagen, die ich im Saal verbracht habe, habe ich am Urteil nichts auszusetzen.

    Anmerkung tauss: Da wird aber nun schön aus dem Zusammenhang gerissen. Die Behauptung, ich hätte eine Jungen vor der Vergewaltigung retten können, ist schon durch die Zeitabläufe widerlegt. Dies gehörte zur Stimmungsmache der Staatsanwaltschaft. Dass dies die beabsichtigte Wirkung auf die Zuhörer hatte, kann ich aber leider nicht abstreiten. Im übrigen ist ihr Zitat bezüglich der „sexuellen Erregung“ schlicht falsch. Aber da es Ihnen auf solche „Kleinigkeiten“ gar nicht ankommt, beweist die sonstige Diktion Ihres Textes.

  151. Jan Darkam 1. Juni 2010 um 11:16 Uhr

    @Patricia

    Sie lügen fortwährend. Sie haben hier geschrieben:

    „Patricia am 31. Mai 2010 um 16:04 Uhr
    @Daniel78: Ich habe Ihre Kommentare gelesen und bin ganz Ihrer Meinung! Die Behauptung das Gericht hätte kein ‘’sexuelles Interesse” festgestellt ist falsch!“

    Das Gericht schreibt:
    „Die Kammer hat allerdings nicht festgestellt, dass der Angeklagte die Taten aufgrund eines sexuellen Interesses begangen hat“

    Machen Sie es kurz: wer bezahlt Sie für die hartnäckigen Lügen? Die Staatsanwältin, der Spiegel?

  152. Thorsten D.am 1. Juni 2010 um 13:10 Uhr

    @ Jan Dark:

    „Die Kammer hat allerdings festgestellt, dass der Angeklagte die Taten nicht aufgrund eines sexuellen Interesses begangen hat“

    und

    „Die Kammer hat allerdings nicht festgestellt, dass der Angeklagte die Taten aufgrund eines sexuellen Interesses begangen hat“

    sind zwei grundverschiedene Aussagen.

  153. Jan Darkam 1. Juni 2010 um 13:53 Uhr

    @Thorsten D.
    Sie erzählen groben Unsinn.

    Die Staatsanwältin hat öffentlich unter Zeugen behauptet, dass der Erwerb der Kinderpornografie aus „sexuellem Interesse“ erfolgt wäre. Sie hat weder Zeugen, Beweise, Indizien, Spuren vorgelegt. Es ist daher zu vermuten gewesen, dass die Behauptung der sexuellen Fantasie der Staatsanwältin entsprungen ist. Auf dem flachen Land sagt man, dass die „gesponnnen“ hat.

    Der Richter ist der Spinnerei nicht nachgegangen, weil die nicht an einem CDU-Stammtisch zusammengekommen sind, sondern als Tatsache nur das in den Strafprozess einfliesst, was beweisbar ist.

    Da dem so war, hat das Gericht festgestellt, dass sexuelles Interesse nicht vorlag, also dem Gericht nicht als Tatsache zu erkennen war.

    Wer dennoch weiter ohne Spuren, Beweise, Indizien, Zeugen das weiter behauptet, hat also eine abartige sexuelle Fantasie oder lügt fortwährend, wie der vielleicht dafür bezahlt wird. Strafrechtlich kann man auch übele Nachrede oder Verleumdung vermuten.

    Für mich sind die, die ständig von sexuellem Interesse reden, ohne Beweise vorzulegen, übele Spinner, die im Schutz der Anonymität anderen Leuten Dinge nachsagen, die sie ihnen nicht ins Gesicht sagen würde. Hassprediger übelster Sorte.

    Ein so ein Amok laufender Hassprediger verwirrtester Art schäumt ind er Rheinischen Post: Linkswähler nennt er sich und schadet damit den LINKEN :-)

    http://www.rp-online.de/public/comments/index/aktuelles/politik/deutschland/860287

    Und mit solchen ekelerregenden Spinner mach sich die Leute gemein, die ständig von „sexuellem Interesse“ halluziniert.

    Bitte kann man machen, sich mit dem Mob gemein machen. Aber man darf sich nicht wundern, wenn man dann auch so behandelt wird: als Lügner und Spinner.

  154. Claudiaam 1. Juni 2010 um 14:22 Uhr

    @ Jan Dark

    Ich hatte Herrn Tauss, bevor er nach dem Urteil den Gerichtssaal verlassen hatte, direkt angesprochen und ich hatte auch kein Problem damit ihm eine Frage zu stellen. Ich scheue mich nicht, ihm ins Gesicht zu schauen.

    Herr Tauss widerum umging die vor dem Gerichtsgebäude wartenden Medien und liess lieber seinen Berliner Anwalt die Fragen beantworten.
    Er selbst verschwand lieber ins Café Rih um die Ecke. Sein Medieninteresse hielt sich, nach der plakativen und medienwirksamen Beschimpfung der Staatsanwaltschaft noch im Gerichtssaal nach dem Ende des Prozesses, in Grenzen.

    Ich unterstreiche weiterhin, dass es nicht glaubwürdig war, was Herr Tauss und seine Anwälte im Prozeß vorbrachten. Im Gegenteil, wenn mein Mann mir diese Tatsachen so verkauft hätte, hätte ich mich doppelt verarxxxt gefühlt.

    Beim anwesenden Publikum hat Herr Tauss einen bleibenden Eindruck hinterlassen.

  155. Jan Darkam 1. Juni 2010 um 14:41 Uhr

    @Claudia
    „ich hatte auch kein Problem damit ihm eine Frage zu stellen“

    Was haben Sie ihn den gefragt? Den ganzen anderen Kram weiss ja jeder. Kommen Sie zu Potte.

    Ansonsten ist nun mal jeder anders. Da ich seit über 15 Jahren die Tätigkeiten von Herrn Tauss kenne und er mir auch auf Fragen antwortet, halte ich ihn für glaubhaft. Wenn man aber was anderes glaubt, dann muss man das beweisen. Sonst wird man dem verleumdenden Mob zugeordnet.

    An Ihrem Mann und ihrem doppelten Po habe ich kein Interesse. Ihre Ehe müssen Sie schon alleine führen und brauchen Sie hier nicht auszubreiten. Dafür gibt die Boulevardpresse udn Reality-Shows. Da können Sie alles sagen, zeigen, Ihr häusliches Leben ausbreiten.

    In Karlruhe aber ging es um einen Strafprozess, nicht aber um einen CDU-Stammtisch mit durchgeknallten Staatanwältinnnen oder echauffierten Ehegattinen. Sie sollten nicht alles durcheinander schmeissen. Oder echauffieren Sie sich ind er Rheinischen Post. Die haben da einen virteullen Stammtisch:
    http://www.rp-online.de/public/comments/index/aktuelles/politik/deutschland/860287

    Der „Linkswähler“ redet auch wie Sie. Da passen Sie sicher gut zusammen.

  156. Jan Darkam 1. Juni 2010 um 15:07 Uhr

    Für die bigotten Täterschützer hier noch ein Fall asu dem richtigen Leben anstatt aus der sexuellen Fantasie einer durchgeknallten Staatsanwältin:

    In Mayen gab es einen perversen Kinderschänder. Intensivtäter, als wenn er katholischer Priester wäre. Der missbrauchte zwei Kleinkinder. Die Mutter zeigte in an. Die Kriminalpolizei ermittelte und begutachtete, dass die missbrauchten Kinder unglaubwürdig seien.

    Der Kinderschänder konnte dank der schlampigen Behörden zwei weitere Jahre die Kinder missbrauchen. Dabei filmte er sich. Die Filme steckte er in geschlossen Benutzergruppen über Norwegen ins Internet. Ohne kommerzielles Interesse. Aus purer abartiger Lüsternheit.

    Dort recherchierte nicht etwa die Kriminalpolizei oder das BKA,d as alles im Griff hat. Nein, ein Reporter drang da rechtswidrig ein. Nahm die Flime, landete einen Scoop und brachte die Filme zu AktenzeichenXY.

    Einen Tag später sass der Täter im Knast, wurde zu 10 Jahren Knast verurteil mit anschliessender Sicherheitsverwahrung.
    http://www.focus.de/panorama/welt/sex-videos-kinderschaender-gesteht-vor-gericht_aid_467838.html

    So sieht es aus, wenn man hinter den Täter her ist. Da gefährdet man sich auch als Journalist, weil der §184b,5 StGB keine Katalogberufe enthält wie die Täterschützer oft behaupten.

    Und was erzählt uns die CDU? UvdL sagt, dass man mit blöden DNS-Sperren, für die man leider alle HTTP-Zugriffe alle Internetnutzer verdachtsunabhänig überwachen müsste, die Reisenmräkte der perversen Bildchen idn en Griff bekäme. Und die Kriminalpolizei (das rechtlich nicht zuständige BKA) würde die passenden Bilder schon finden. Alles im Griff. Eine Organisation, die kurz vorher in Mayen zwei Jahre aktiven Täterschutz betreiben hat. Und UvdL will den Dreck nicht lsöchen sondern nur sperren, damit es leicht erreichbar bleibt.

    Und dann kommt der Mob und eine durchgeknallte Staatsanwältin und richtet den öffentlich hin, der hinter deisen Schweinen seit 15 Jahren her ist. Mich kotzt das an und ich werde dafür sorgen, dass meine Kinder nicht mit katholischen Priestern und bigotten Täterschützern in Berührung kommen. Und ich hab auch für die Petition gestimmt damit der Dreck aus dem Netz kommt und nicht mit den wüsten Lügen wie der Inderbeschimpfung von UvdL im Netz bleibt, damit die katholischen Priester einfacher dran kommen.

    Und wenn ich die Schweinereien des vorbestraften Kanther, die der 1997/8 nach Zandvoort als Täterschutz veranstaltet hat („Bringt bloß keine Beweismittel wegen des Besitzverbotes zur Polizei“) als Quelle im Internet finden würde, würde ich sie auch noch posten.

    Und während wir hier uns die Ohren wegen des CDU-Täterschutzes warm reden, können draussen im Land die Täter ungehindert weiter Kinderschänden, weil die CDU uns die richtigen Nebelbomben gelfiert hat. Nicht mal das missratene, aber rechtskräftige Gesetz der UvdL will die CDU anwenden. Sie tun einfach gar nichts gegen Kinderschänder.

  157. Basam 1. Juni 2010 um 15:26 Uhr

    „Und noch bei der Durchsuchung schweigt er und hofft, daß die thumben Beamten das Zeugs nicht finden! Tage hat´s gedauert, bis er sich die Story von der Sprengung eines Kinderpornoringes zusammengebastelt hat!“
    Vielleicht hat er auch einfach nur a) von seinem Recht zu schweigen gebraucht gemacht und b) sich erst einmal mit seinen Anwälten beraten. Durch das Schweigen jedoch auf die Schuld von Herrn Tauss zu schließen, halte ich für höchstbedenklich.

    @Patrician & Jan: Kommt mal runter. Das geht an euch beide, nur weil jemand eine andere Meinung hat oder vielleicht etwas anderes aus einem Artikel liest oder etwas aus einem Artikel nicht verstehen möchte, ist er doch bei weitem kein Lügner? Es gibt etwas, dass nennt sich „menschliches Missverständnis“. Man muss nicht immer sofort seinem Gegenüber böse Absichten unterstellen.

    Außerdem sollte man Menschen als unschuldig erachten, wenn nicht alle Fakten bekannt sind. Im würde Sexualität als Motivation nicht nachgewiesen, also muss man ihn auch entsprechend unschuldig behandeln.

  158. Icham 1. Juni 2010 um 16:28 Uhr

    Hallo HerrTauss,

    nachdem ich sie beim BPT erlebt habe und die Berichte über sie las bin ich zu der Überzeugung gelangt das sie ein kompetenter und unbequemer Politiker sein können.Klar sehen das viele ihrer ex-Kollegen nicht gern und ich denke auch die Art und Weise wie sie medial vorverurteilt wurden und wie die Ermittlungen in die Öffentlichkeit getragen wurden skandalös sind.
    Nur:das ist die eine Seite.
    Sie vermischen die Fakten (das Material wurde bei ihnen gefunden!Nur sie wissen wie es wirklich war!) mit der Kampange der Medien gegen sie.
    Aber das sind ganz klar 2 völlig unterschiedliche Ebenen.
    Durch die Vermischung machen sie sich zum Opfer, was aber IMHO nur auf einer, der Medialenebene, den Tatsachen entspricht…
    Warum klagen sie nicht gegen die Ermittlungsbehörde und nehmen das Urteil an?
    Überlegen sie doch mal was passiert wenn die freigesprochen würden? ALLE Abgeordneten hätten Narrenfreit und könnten sich auf das Urteil stützen. Sie wollen (zurecht) das der § 108e ratifiziert wird und gleichzeitig für sich (und alle Abgeordnete) das Sonderrecht das Kinderpornos besitzen dürfen…
    Sorry, aber das passt für mich nicht zusammen. Ihre Petition zum § 108e finde ich gut und unterstütze sie.

    Sie haben einen Fehler gemacht (aus welchen Gründen auch immer) Also stehen sie dazu, das muß jeder normale Bürger auch.Selbst wenn sie dachten sie handeln rechtmäßig: dem war nicht so! Aus und fertig. Sie sagten selber mal es war dumm von ihnen sich sich nicht rechtlich abzusichern: ja das war es, also tragen sie jetzt auch bitte die Folgen ihrer Dummheit.
    Die Medien stehen da auf einem andern Blatt und ich würde es begrüßen wenn die Ermittlungsmethoden der Staatsanwaltschaft auf den Prüfstand gestellt würden.Aber sie müßten in diesem Fall Kläger sein und aus der „medialenoferrolle“ herauskommen. Wollen sie das wirklich? Klar ist es ein Risiko: Recht haben und Recht bekommen sind hier leider Zweierlei…
    Wem wäre geholfen wenn sie in Revision gehen?
    Die Schulden bleiben (privatinsolvenz anmelden und in 7 Jahren sind sie schuldenfrei), die Zweifel bleiben, aber sie hätten Ruhe vor dem „Mediengehetze“. Oder kann ein Politiker nicht ohne Medienrummel und Aufmerksamkeit sein? Ist bestimmt schwer, aber eine Chance.
    In der Piratenpartei kann jeder mitarbeiten und auch als Nichtmitglied wird ihr fachlicher Rat sicher geschätzt.Das sie ausgetreten sind finde ich gut und richtig, hatte es gehofft. Einzutreten war nie nötig gewesen um mitzuwirken, zumal sie kein Amt inne hatten und haben wollten. Sie haben viel verloren, sind daran aber nicht unschuldig.Was die Medien angeht stimme ich ihnen voll zu, alles andere sehe ich getrennt davon und nur sie wissen wie es wirklich war.
    Wagen sie einen Neuanfang, in 7 Jahren können sie Schuldenfrei sein. Tragen sie die Verantwortung für ihr Handeln. Die Medien werden sie vielleicht irgendwann von allein in Ruhe lassen, wenn sie es wollen….

    Anmerkung tauss: Es geht nicht um „Narrenfreiheit“ für Abgeordnete. Aber die Frage muss schon erlaubt sein, ob sich der Bundestag tatsächlich auf ein Fragerecht bei der Exekutive reduzieren lassen darf. Ich glaube dessen ungeachtet nicht, dass ich die Fakten mische. Der Vorgang als solcher kann nicht losgelöst von der Kampagne betrachtet werden.

  159. Basam 1. Juni 2010 um 16:37 Uhr

    Michael: Was willst du uns damit sagen? Dass Herr Tauss hinter dieser ITP-Organisation steckt? Und wenn ja, was wäre daran falsch, Pädophilen aufzuzeigen, wie sich verhalten sollen, damit sie keine Kinder missbrauchen oder jemanden schaden? Oder ist es dir lieber, wenn dieselben Personen Kindern etwas antun, weil niemand mit ihnen rechtzeitig vorher gesprochen hat?

    @Jan Dark: Leider wird die Kinderpornographie ja gerne als Mittel zum Zweck genutzt, sei es für die Online-Überwachungen oder zum Wahlkampf. Eigentlich sollten sich diese Politiker etwas schämen, denn in gewisser Weise „missbrauchen“ – zweckentfremden – sie die Kinder ja auch. Sie nutzen nämlich deren Probleme, um ihre eigenen Ziele zu erreichen. Übrigens: Auch viele Geschändigte sind gegen die Internetsperre, sie fühlen sich von Politikern wie von der Leyen verraten und als Mittel missbraucht – Auch, weil die nette Frau angibt, dass sie ja alles nur für die Kinder möchte.

  160. Basam 1. Juni 2010 um 16:48 Uhr

    Nachtrag: Hier ist Beispiel von den Leuten, die selbst missbraucht wurden/stark gegen Missbrauch sind, aber dennoch nichts von den Internetsperren halten:
    http://www.trotzallem.de/aktuellespresse.html

  161. Michaelam 1. Juni 2010 um 18:35 Uhr

    Sehr geehrter Herr Tauss,

    laut Presse fand die Polizei ausschliesslich illegale Jungenbilder. Könnte man daraus Rückschlüsse ziehen, dass Sie Jungen (eventuell auch Männer) lieben, verehren, sehr mögen oder einfach anziehend finden?

    Dass Sie vehement jegliches Interesse an dem Besitz abwehren sagt ja letztendlich immer noch nichts aus (für mich). Beispiel: wer Gaypornos ablehnt kann ja trotzdem homosexuell sein. ^^

    Tipp.: Anstatt morgens in den Spiegel schauen können Sie mal an einem Samstag Vormittag / Nachmittag im ECE Center Kalrsruhe wandeln. Beobachten Sie mal die „Konstellationen“ (Paare) – könnte der Mann + Junge optisch der Vater sein oder eher nicht? Sind auch viele (junge) Schwule zu sehen (erkennt man an Farben und weiblichen Hüftschwung). 😛

    Mal alle erfassten Straftaten ab Gründung der BRD ausrechnen; hab mal irgendwo gelesen ohne Pädophile wäre Disneyland Paris längst pleite. Rofl

    Alfred Charles Kinsey hat rießige Jungenprostitution entdeckt mit einen Umfang von TAUSENDEN Jugendlichen. Er hat zudem bewiesen, dass es kein einziges Land ohne Jungenprostitution gibt.

    Einige wollen mir in typischer Pädo-Bashingmanier öfters nahelegen Pädophile verfügen über einen niedrigen Grad an Intelligenz und verweisen desöfteren auf eine, kürzlich veröffentliche, Studie aus Australien. Ich geb dann immer gerne folgende Namen an.: Johann Wolfgang von Goethe, Beethoven, Leonardo da Vinci, Michael Jackson, Sokrates, Roman Polanski, William Shakespeare, Oscar Wilde, Alexander der Grosse, Friedrich Alfred Krupp, Wolfgang Amadeus Mozart usw. usw. Ich kann übrigens auch belegen wie „gesund“ Nicht-Pädophile sind: Hitler, Stalin, Bush … ^^

    Goethe hat noch mit 70 Jahren ein 17 jähriges Mädchen geliebt – noch 3 Tage vor seinem Tod war es sein grösster Wunsch noch einmal ein Mädchen … blubb.

    Will hier jemand eine wahre Geschichte über (echte) britische Piraten aus dem 17. Jahrhundert hören, welche davon handelt, dass es sehr lang üblich war schwer erziehbare Londoner Jungen nachts mit dem Knüppel bewusstlos zu schlagen, aufs Piratenschiff zu verschleppen und allesamt gewisse „Dienste“ bei etlichen Matrosen leisten (für Goldgulden) mussten? Dass es sogar Abkommen mit dem Königreich gab und diese Entführungen heimatloser Londoner Jungen erwünscht war? Wer will heute hören, dass der Schiffsjunge begehrter war als die Piratenbraut??? ^^

    Von den nachgewiesenen über 600 Jungenbordelle im alten ROM an der sich die gesamte Obrigkeit … ich lass es. Der Lustknabe war in Griechenland vom Alter her um die 18,19 – erst viel später in ROM dann definitv um die 12.

    Warum nicht Tacheles reden um eine Sache, die seit ewigen Zeiten offen oder versteckt dauerhaft präsent ist? Jemand meinte mal freudestrahlend.: „Die Schutzaltersgrenze in Holland wurde auf 16 angehoben!“ Meine Antwort.: „Verstehe – Pädophile sind damit quasi nicht mehr existent; alle halten sich daran.“

    Wie? Was war da noch zu hören? Mohammed der Gründer des Islam soll mit einer 9 Jährigen geschlafen haben? Peng, Peng – prompt kam die Retourkutsche mit katholischen Kinderheime weltweit und nem in Pädophilie verwickelten Papst. :)

    Lief kürzlich nicht im Kino ‚Alice im Wunderland‘? Haben wir nicht alle begeistert gestaunt? Bitte die Biografie von Lewis Carroll genauer (!) studieren. Hi Hi

    Faszinierend! Mit welch einer Kraft Menschen etwas ausklammern wollen, dass täglich um sie herum ist.

    :)

    In einem Forum hat mal jemand sinngemäß zusammengefasst: „Liebe zu Kindern ist gar kein Problem und erlaubt nur eine Frage: wie weit darf sie gehen; wo liegt ihre Grenze und wer bestimmt sie?“

    Einen typischer Rufmord an Pädophile habe ich diese Woche auf YouTube gehört. Da „erklärte“ ein britischer Sender die 60 000 obdachlose Kinder in St. Petersburg als sehr stark bedroht durch Pädophile. Aha – nicht die russsiche Regierung und Eltern sind an den heimatlosen, verwahrlosten, zerstörten Jungen Schuld – Nö – Pädohpile (Sündenbock) müssen erneut herhalten damit eigenes Versagen nicht zu offentsichtlich wird. 60 000 Pädophile haben also die Kids auf die Strasse geworfen, nicht die Eltern – right?

    Es spielt keine Rolle was wir über Pädophilie denken, fühlen – sie war immer da, sie bleibt auf ewig und ändern können wir lediglich unsere Urteilskraft (Differenzierung). Es löst sich erst dann auf, wenn wir das Thema Berührung und Kind aus allen erdenklichen Blickwinkel ansehen können. Was Pädophile dabei fühlen ist genauso von Bedeutung wie deren Gegner und die Kinder selbst. Hier jemand allein lassen führt wieder in die Irre. Die Fanatics versuchen uns ständig auf eine Seite umzustimmen. Sei Pro oder Kontra mit allen Androhungen von Nachteile.

    Kinder wollen keine Wut, sie lieben die sanfte Klarheit. Kinder hassen Wut, es macht sie krank wenn sie an uns keine wohlwollende Harmonie fühlen. Kinder lieben es, wenn wir Erwachsene unsere Themen aushandeln, zwar unterschiedlich bleiben aber alles tun damit verletzungsfrei eine Partnerschaft bleibt.

    Ich spreche hiermit alle Menschen schuldig die sich selbst für absolut halten und meinen sie allein hätten die „Wahrheit“ über dieses sehr grosse Thema. Loyalität in diesem Fall in alle Richtungen ohne Ausnahme.

    Im Moment sieht man wieder wie sich Macht entwickelt ausserhalb jeglicher Kontrolle und grenzenlos ohne Widerspruch Definitionen beliebig verändert, erweitert, vergrössert und unverhältnissmässig agieren kann.

    Anmerkung tauss: Petersburg ist ein gutes Beispiel, weil da um 2000 herum mit Jungen (auch von deren Eltern) durch eine ganz gut organisierte Szene gute „Geschäfte“ gemacht wurden. Ich habe nicht das Mindeste dagegen, wenn man diesen Betroffenen hilft. Im Gegenteil! Das gilt auch beispielsweise für Strassenkinder in aller Welt. Ich hätte aber erheblich etwas dagegen, wenn man deren prekäre Situation seitens Erwachsener sexuell ausnutzt. Das ist der kleine aber feine Unterschied. Ansonsten habe ich das Thema „Knabenbilder“ an unterschiedlichen Stellen und auch vor Gericht kommentiert: Meinen ersten Hinweis erhielt ich auf eine kommerzielle Telefonline, auf der sich eben auch homosexuelle „Liebhaber“ kleiner Jungen tummelten. Daraus leite ich keinerlei Schlüsse ab, so dass auch die Formulierung „ausschliesslich Jungenbilder“ eher der Stimmungsmache denn der Wahrheit entsprach. Im übrigen habe und hätte ich mit Homosexualität keinerlei Problem: Weder mit einer eigenen noch mit der einer fremden Person.

  162. Jan Darkam 1. Juni 2010 um 20:52 Uhr

    @ich

    „Sie wollen (zurecht) das der § 108e ratifiziert wird und gleichzeitig für sich (und alle Abgeordnete) das Sonderrecht das Kinderpornos besitzen dürfen…“

    Herr Tauss hat nie gesagt, dass alle Abgeordneten Sonderechte bekommen sollen. Der Richter hat aber unsinnigerweise so getan, als gäbe es Katalogberufe, die Kinderpornografie besitzen dürften. Das ist grober Unsinn. Eine krasse Rechtsbeugung des §184b,5 StGB:

    „(5) Die Absätze 2 und 4 gelten nicht für Handlungen, die ausschließlich der Erfüllung rechtmäßiger dienstlicher oder beruflicher Pflichten dienen.“

    Jeder Deutsche darf straflos Kinderpornografie besitzen, wenn das „ausschließlich der Erfüllung rechtmäßiger dienstlicher oder beruflicher Pflichten dient“. Unabhägig davon, welchen Beruf er ausübt. Auch gibt ein bestimmter Beruf nicht das Recht den Dreck zu besitzen. Nicht jeder Polizist darf einfach Kinderpornografie besitzen. Aber jeder Pförtner einer Polzeibehörde darf die in Empfang nehmen, um die z.B. Ermittlungsbehörden zu übergeben.

    Der Richter hätte in die Geschäftsordnung des Bundestages sehen sollen, wo 1.) erklärt wird, dass auch Ursula von der Leyen hauptberuflich Abgeordnete ist und nur nebenberuflich Ministerin und 2) dass es die Pflicht der Abgeordneten ist, bei Schaffung von Gesetzen mitzuwirken und nicht nur die Regierung zu kontrollieren, wie der Landrichter rechtsirrrtümlich vermutet. Diese Pflicht hatten sowohl UvdL als auch Tauss.

    Von daher ist der §184b,5 StGB abenteuerlich und rechtsirrtümlich vom Landrichter ausgelegt worden. Was bei Landgerichten ja öfter vorkommt, sonst bräcuhten wir den BGH ja nicht, der beim WLAN auch eine andere rechtsauslegung an den Tag legt als Landrichter in der Provinz.

  163. Heiko Fresemannam 2. Juni 2010 um 08:48 Uhr

    Ich würde mich nicht wundern, dass jetzt einer auf die
    Wahnsinnsidee kommt, und Herrn Tauss zum neuen Bundespräsidenten vorschlägt

  164. Paulam 2. Juni 2010 um 10:36 Uhr

    @ Heiko Fresemann und die Offenbarung eines entbehrungsreichen Lebens
    @ Jochen Kissly*
    .
    GEISTIGE UNBEFANGENHEIT IN GRENZEN- LOSER SELBSTÜBERSCHÄTZUNG
    Einige Markierungen des Heiko Fresemann hatten mich in diesem Blog aufgrund ihrer anrüchigen Art tief bewegt. Selten schlug mir in Kommentaren so viel „gelebte“ Tristesse, Nutzlosigkeit und Leere entgegen. Ein wahrhaft interessantes Studienobjekt!
    .
    Mit einer gehörigen Spur Mitleid attestierte ich ihm ein hohes Maß an Griesgrämigkeit, Verbitterung, Einsamkeit und letztendlich dieses von Alzheimer gezeichnete, fortgeschrittene Lebensalter, (# Paul am 25. Mai 2010 um 17:37 Uhr) welches er mir in einem Anflug von Vertrauen dankbar bestätigte.
    .
    MANGELNDE ZUNEIGUNG / LIEBE
    Wissenschaftlich ist es für den psychisch Besorgnis erregenden Zustand des H.F. bezeichnend, dass bei völlig versagter Zuneigung die Gier nach Anerkennung extreme Reaktionen provoziert.
    .
    Welche Auswüchse im vorliegenden Musterfall abartige Geltungssucht hervorrufen kann, zeigt unser provinzieller Musterheld. Als bereits auffälliger Proband brüstete sich
    .
    # Heiko Fresemann am 25. Mai 2010 um 19:59 Uhr
    .
    in diesem Blog mit dem schlichten Satz:
    “ Der Kinderspielplatz neben meinem Haus kam auf meine Anregung als damaliger Bürgermeister zustande“… Allerdings entpuppte sich der
    .
    „DAMALIGE BÜRGERMEISTER FRESEMANN“ bei näherer Betrachtung als profilneu- rosige Phantasie eines außerordentlich unbeliebten Dorfbewohners, der sich in pathologischer Geltungssucht nach mehr Schein als Sein sehnlichst den Job eines Bürgermeisters erträumte.
    .
    Seine Chance bei den Bürgermeister-wahlen im Bezirk Weser-Ems 2006 / Gemeinde Westoverledingen zerplatzte für den Kandidaten Fresemann wie eine feuchte Knallerbse, nachdem die Ergebnisse der Kandidaten bekannt gegeben wurden:
    .
    Der gewählte Bürgermeister Eberhard Lüpkes erhielt 4.137 Stimmen = 64.9%,
    während der 7. Kandidat Heiko Fresemann vergleichsweise 97 Stimmen = 1,3% erhielt. (Anm.: „armes Hascherl“)
    .
    http://www.spd-weser-ems.de/imperia/md/content/bezirkweser-ems/wahlergebnisse/buegermeisterwahlen06_gemeinden.pdf
    .
    Alle hier Anwesenden sollten nun für den bedauernswerten Heiko Fresemann einen Hauch Sammelbereitschaft zeigen. Wenn auch völlig ausweglos, so kostet die Behandlung des hier wehleidig klagenden Patienten schließlich und letztendlich Geld.
    Parole: Armer Wicht in geistiger Gicht!

    *@ Jochen Kissly: JEDES Wort zu dieser generell „plock“-endenden Person wäre Perlen vor einer Rotte von Säuen…

  165. Jochen Kisslyam 2. Juni 2010 um 23:38 Uhr

    Ja, ich verstehe schon dass ein Abgeordneter selbst recherchieren muss,
    ZB wie es sich abfühlt wenn man jemanden umbringt (dann kann man besser bei Mord mitreden), zB wie sich anfühlt wenn man auf Droge/Alk Auto fährt (dann kann man bei Trunkenheitsfahrt mitreden) zb wenn man Kibdervergewaltigungsbilder sammelt und und und.

    Die Chuzpe mit der Tauss sein kriminelles Verhalten zu entschuldigen versucht ist unglaublich.

    Naja, von einem ExMitglied der Spezialdemokraten kan nix anderes kommen, Kriegspartei, Hartz der kriminelle als Berater, ein Euro Jobs und und und.
    Nicht nur Tauss hat seine moralische Niederlage erlitten!
    Das so jemand nicht weiss was Sitte und Anstand sind verwundert nicht!
    JK

  166. Jan Darkam 3. Juni 2010 um 00:03 Uhr

    @Jochen Kissly

    „Die Chuzpe mit der Tauss sein kriminelles Verhalten zu entschuldigen versucht ist unglaublich.“

    Mach Dich einfach mal mit unseren Gesetzen vertraut. Nur beim strafbaren Besitz von Kinderpornografie gibt es die Ausnahme bei dienstlichem Besitz §184b,5 StGB.

    Bei Mord und Trunkenheitsfahrten gibt es diese dienstliche Ausnahme nicht. Dein Beispiele sind also an den Haaren herbeigezogen. Zumindest bei der Trunkenheitsfahrt. Bei Tötungsdelikten gibt es da Spielräume (siehe Kunduz und die weisungsgebundene Bundesanwaltschaft).

    Aber schön wäre, wenn Du Dich mit unseren Gesetzen vertraut machen würdest. Fänd ich ganz toll!

  167. Daniel78am 4. Juni 2010 um 13:12 Uhr

    Die Äußerung dieses JanDarks „Da ich seit über 15 Jahren die Tätigkeiten von Herrn Tauss kenne…“ erklärt m.E., warum er hier mit allen Mitteln (überwiegend juristisch völlig unqualifizierten) Bemerkungen versucht, sich für den Täter einzusetzen.

    Ich denke, jeder Leser mit einem Hauch juristischer Kenntnisse versteht die Ausführungen in der Pressemitteilung.

    Fest steht: Herr Tauss hat sich Kinderpornografie aus rein privaten Gründen bestellt. Worin diese Gründe bestehen, hat das Gericht ausdrücklich offen gelassen (weil dies für die Strafbarkeit als solche nicht relevant war). Als „Möglichkeit“ eines privaten Interesses hat es etwa eine Neugierde von Herrn Tauss angesehen. Ob mit dieser Neugierde zu erklären ist, dass fast ausnahmslos Bilder/Filme von kleinen Jungen bezogen wurden, muss jeder für sich selber ausmachen. Fragt sich nur, aus welchem Grund Herr Tauss dann auf legalem Wege auch diverse Homo-Magazine bestellt hat. Auch aus reiner Neugierde?

    M.E. hatte die Staatsanwaltschaft in Anbetracht der Umstände Recht. Jegliche andere Erklärung außer sexuelles Interesse – wie etwa die Neugierde – sind sehr weit hergeholt (und von Herrn Tauss ja auch gar nicht behauptet; er versuchte sich ja mit einer Recherchetätigkeit rauszureden; dies jedenfalls wurde vom Gericht widerlegt). Rein strafrechtlich gesehen kam es auf das konkrete Interesse aber eben gar nicht an. Dass die Staatsanwältin so ins Detail gehen musste, was Herr Tauss selbst schuld, der sich ja auf dienstliche Interessen berief. Diese dienstlichen Interessen mussten widerlegt werden.

    Was mich an der ganzen Angelegenheit stört ist, dass Herr Tauss seine Internet-Seite dazu benutzt, juristisch nicht so kundige Leser bewusst in die Irre zu führen, indem er behauptet, dass Gericht habe ausdrücklich kein persönliches, sexuelles Interesse festgestellt. Ein persönliches Interesse hat das Gericht sehr wohl festgestellt. Auf ein sexuelles Interesse kam es schlicht nicht an. Nur ist – wie gesagt – nicht nachzuvollziehen, welches persönliche Interesse außer einem sexuellen sonst vorgelegen haben soll.

    Dass Herr Tauss auf Postings, die seine Vorgehensweise kritisieren, mit kindischen Kommentaren antwortet (und ggf. noch seinen Bekannten Jan Dark vorschickt), sagt m.E. wiederum einiges über die Person des Herrn Tauss aus.

    Anmerkung tauss: Allein die plumpe Unterstellung, ich würde jemanden „vorschicken“, sagt wohl mehr über Daniel 78 als über die Person Tauss aus. Das Gericht hat in der Tat aus guten Gründen das Thema „sexuelles Interesse“ so formuliert, wie es sie formuliert hat. Dass es Daniel mit seinen „fundierten“ juristischen Kenntnissen nötig hat, mit weiteren Falschdarstellungen (z. B. private Bestellung von Homomaterial) wie die Staatsanwaltschaft und deren Schreiber allein die vermeintliche Schmuddelkiste zu bedienen, spricht nicht gerade für den Rest seiner ansonsten wenig kommentierenswerten Ausführungen.

  168. Jan Darkam 4. Juni 2010 um 17:55 Uhr

    @Daniel78

    Ihre sexuelle Fantasien sind wenig hilfrech. Das Sie sich nichts anderes vorstellen können bei Kinderpronografie, ist ein Problem ihrer eigenen sexuellen Fantasie.

    Das private Interesse steht nicht fest, sondern das Gericht hat in einem noch nicht rechtskräftigen Urteil spekuliert, dass es die dienstlichen Pflichten eines Abgeordneten nicht versteht, dass es wohl private Interessen sein müssten, die dann rechtswidrig wären.

    Die von der Staatsanwältin in epischer breite vorgetragenen sexuellen Details hängen mit der sexuellen Fantaise der Dame zusammen. Der Richter ist der sexuellen Fantasie der Dame nicht gefolgt und hat ausdrücklich festgestellt, dass sexuelels Interesse nicht feststellbar war. Da hätte sich die Dame noch mehr Mühe geben müssen. Das vorlesen von ekelerregenden Details mag duie Dame befroedigen, aber sachlich bringt es gar nichts.

    Ursula von der Leyen hat ebensolche ekelerregende Kinderpornografie im Januar 2009 Journalisten vorgefürht. Ohne die sexuelle Fantasie der Karlsruher Staatsanwältin ausgestattet hat die Berlin Staatsanwaltschaft ohne Details eifnach befudnen, dass diese Handlungen der Abgeordneten Ursula von der Leyen durch §1184b.5 StGB gedeckt ist. Es geht auch sachlich ohne sexuelle Geschmacklosigkeiten wie in Karlsruhe.

    Da Sie sich offenabr nur im Zusammenhang mit Kinderpronografie nur mit sexuellen Fantasien beschäftigen, sind hier noch mal ein paar Links, wo es um strafrechtliche und gesetzgeberische Aspekte geht:

    Von der Leyen Vorführung, für die sei mehrere Strafanzeigen bekam:
    http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,591526,00.html

    Das Gesetz, mitd em von der Leyen vor Kinderpronografie im Internet nur rote Markierungen anbringen wollte zum leichteren Auffinden für katholische Priester statt den Dreck zu löschen, wird rechtswidrig trotz Unterschrift von Horst Köhler immer noch nicht angewendet.

    Der wegen Untreue (mit Geld nicht wie mit Frauen wie der katholische Bundespräsidentkanditat Wulff, der als Vorbild für katholischen Ehebruch unsere Jugend nach willen der mehrfach verheirateten Frau Merkel begeistern soll) vorbestrafte Manfred Kanther hatte schon in den neunzigern skurrile Ideen zur Totalüberwachung des Internet auf denm Kinderpronografietrip.
    http://www.heise.de/tp/r4/artikel/1/1520/1.html
    Ohne natürlich erfolgreich Kinderpornografie zu bekämpfen, wie das beid en Konservativen üblich ist. Von der Leyen war fest der Meinung, in Indien wäre dieser Dreck sogar legal.
    http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/0,1518,698339,00.html

    Und dann noch ein historisches Schmankerl, dass Sie mit Ihrer Ausrichtung auf reine sexuelle Fantasien sicherlich nicht kennen: der virtuelle Ortsverein der SPD, dessen Vorsitzender Tauss war, befand 1996 wegen der absurden Sperrung von XS4ALL das folgende Dokument:
    http://www.vov.de/links/infoboerse/zensur-xs4all.html

    Und siehe, oh Wunder: schon damals sprach man von Kinderpornografie, die es zu bekämpfen galt. Aber wenn man bei dem Wort Kinderpornografie nur an Sex denkt und nicht daran, wie man den Dreck bekämpft, sieht man sowas natürlich nicht. Schon damals war Tauss Abgeordneter, schon damals war er mit der Bekämpfung des Drecks beschäftigt und als Abgeordneter dazu zur Gesetzgebung verpflichtet.

    Anmerkung tauss: Vielen Dank für die interessante Zusammenfassung. Für @daniel78 stellt sie zweifellos eine intellektuelle Überforderung dar 😉 Für andere ist sie sicher hilfreich.

  169. Zeitreisenderam 5. Juni 2010 um 20:17 Uhr

    Hallo Hr. Tauss

    Was kann man Ihnen schreiben? Hmmm… vielleicht erst einmal, dass ich unsicher bin und es mir nicht erlauben möchte, ein persönliches Fehlurteil zu fällen. Das heißt für mich: Vorsichtig sein und nichts irgnedwo hineininterpretieren, dessen ich mir nicht sicher sein kann. Zumal ich im „Fall Tauss“ Aussenstehender bin.

    Ich finde es gut, dass Sie recht offensiv an die Öffentlichkeit gehen und im Grunde sich selber zur Diskussion stellen. Ich hoffe, das zehrt nicht zu sehr an Ihren Kräften.

    Meine Meinung: Sie haben einen schwereren Fehler begangen. Dafür wurden Sie (erstinstanzlich) verurteilt und müssen die Konsequenzen tragen. Diese sind in Ihrem Fall sicherlich sehr weitreichend. Das ist in jedem Fall bedauerlich; aber es hätte Ihnen im Vorfeld schon klar sein müssen. An einen gewählten Volksvertreter werden eben hohe Maßstäbe angelegt. Und das Ihr Handeln falsch war, dürfte Sie auch nicht zu sehr überraschen. Auch das darf einem Volksvertreter unterstellt werden. So naiv kann kein MdB sein. Für Ermittlungen in Sachen KiPo hätten Sie ganz andere Wege beschreiten und mit entspr. Dienststellen zusammenarbeit – oder sie zumindest informieren – müssen.

    Aber: Sie haben auch ein Recht darauf, dass Ihnen nicht mehr unterstellt wird, als wirklich war. Der Richter hat wohl von „privatem Interesse“ gesprochen. Was das sein soll? Genau das möchte ich mir als Aussenstehender nicht anmaßen zu beurteilen. Privates Interesse ist privates Interesse. Nicht mehr und nicht weniger. Wer hier mehr hineinlegt – gar ein sexuelles Motiv – geht weiter als der Richter. Das ist unzulässig.

    Geschadet haben Sie auch Ihrer ehemaligen Partei. Die hat Sie – das spricht nicht gegen Ihr Engagement – in Amt und Würden gebracht. Was die z.Zt. am wenigsten gebrauchen konnte, war ein „Fall Tauss“. Auch hier ist man zu Recht enttäuscht über Sie. Ihre Flucht zur Piratenpartei, kann in diesem Zusammenhang auch nicht wirklich verstanden werden. Politisch haben Sie sich selber in’s Aus gestellt… mit jener Partei haben Sie sich gar der Lächerlichkeit preisgegeben. Von der SPD zur Piratenpartei… da liegen doch Welten in grundlegenden Fragen. Hier ernst zu nehmen… dort politisch abwegig.

    Verstehen Sie das aber bitte richtig: Das ist keine Verurteilung. Es ist eher ein Kopfschütteln darüber, wie jemand sich selber politisch und beruflich zu Grunde gerichtet hat.

    Noch einmal aber: Das alles ist kein Weltuntergang. Wie viele Menschen tun ähnliches nicht auch. Und damit meine ich nicht irgendwelches Bildmaterial, sondern die Tatsache, sich selber zu schaden. Nach diesem Urteil hat im Grunde niemand das Recht mit dem Finger auf Sie zu zeigen. Für die Konsequenzen sind Sie verantwortlich und müssen sie auch tragen… damit muss aber auch gut sein.

    In diesem Sinne wünsche Ich Ihnen viel Kraft und den Mut einen persönlichen Neuanfang zu wagen.

    Ein Zeitreisender im Netz

    Anmerkung tauss: Herzlichen Dank für ie guten Wünsche. Was meine „Recherchen“ anlangt würde ich die, natürlich nicht vom Ende her betrachtet, aus damaliger Sicht wiederholen. Ihre Staatsgläubigkeit, der sich das Gericht angeschlossen hat, ehrt Sie. 15 Jahre Bundestag haben mir allerdings gezeigt, dass ein Vertrauen in exektutive staatliche Dienststellen grundsätzlich nicht angebracht ist. Dies habe ich an unterschiedlichen Stellen vom Thema Maut bis hin zum Thema Pornografie mit Kindern auf diesem Blog an unterschiedlichen Stellen erläutert. Was die Piratenpartei anlangt, sollten Sie sich einfach mal informieren- kann selbst „Zeitreisenden“ nie schaden;) Dort werden in Sachen Bürgerrechte ernsthaft jene Positionen vertreten, mit denen ich mich in der SPD nicht (mehr) durchsetzen konnte.

  170. Zeitreisenderam 6. Juni 2010 um 15:42 Uhr

    @Daniel78

    Sie tun genau das, was ein Richter abgelehnt hat zu tun. Fragt sich nur mit welchem Recht? Glaskugel?

    MfG

  171. Michaelam 7. Juni 2010 um 15:20 Uhr

    @Zeiteisender = „Nach diesem Urteil hat im Grunde niemand das Recht mit dem Finger auf Sie zu zeigen.“

    ?

    Erzählen Sie das mal der Weltpresse. ^^

    Lupus est homo homini, non homo, quom qualis sit non novit.

    Mit seiner Revision und Strafanzeige gegen Ruhrbarone liefert er ab, was Sie brauchen.

    Anmerkung tauss: Wer ist mit „Sie“ gemeint? Im übrigen gibt es keine Strafanzeige gegen die Ruhrbarone.

  172. Zeitreisenderam 8. Juni 2010 um 02:28 Uhr

    @Miachael

    Die WELTpresse interessiert das Thema wohl kaum. Die kümmern sich z.B. gerade um BP. Das könnte Hr. Taus schon einmal gelassen sehen.

    Und als MENSCH muss man ja nicht alles übernehmen, was einem die Presse in Deutschland so vorkaut. Nicht schlimmer als ein Mensch, der nur die Moral von Wölfen kennt.

    An sonst würde ich sagen „JA“: Hr. Taus wäre insg. besser beraten, in aller Stille seinen Neuanfang anzugehen. Die Revision wird – davon bin ich derzeit überzeugt – nicht viel bringen. Aber auch das ist seine Entscheidung und sein Recht. Und wie gesagt: In Deutschland gibt es genügend Menschen, die an ihrem eigenen Untergang „schaufeln“.

    MfG

    Anmerkung tauss: Ich beabsichtige keinen Neuanfang in „aller Stille.“ Diesem Wunsch meiner Gegner werde ich nicht nachkommen 😉

  173. Basam 8. Juni 2010 um 11:11 Uhr

    @Daniel:
    (Zitat)
    „Fragt sich nur, aus welchem Grund Herr Tauss dann auf legalem Wege auch diverse Homo-Magazine bestellt hat. Auch aus reiner Neugierde?“(Zitat Ende)
    Spielt keine Rolle. Sehe den Bezug zum Prozess nicht. Ist nicht strafbar, und ob er nun homosexuell ist oder nicht, spielt einfach keine Rolle. Möglicherweise wollten Sie darauf hinaus, dass Tauss ein großes Interesse, Neugierde (?) an sexuellen Ausrichtungen hat und wie diese funktionieren, dies wäre allerdings eine Behauptung ohne Beweise.

    Anmerkung tauss: Ungeachtet meiner Zustimmung: Die Behauptung, ich hätte mir auf legalem Weg diverse Homo-Magazine „bestellt“, ist schlicht frei erfunden. Ich lasse solche Texte dennoch zu, weil sie ein Schlaglicht darauf werfen, wie sich in meinem Fall Dichtung und Wahrheit verblüffend mischen.

  174. Zeitreisenderam 10. Juni 2010 um 12:21 Uhr

    Hallo Hr Tauss

    Zu den Fragen des „stillen Neuanfang“ und „Vertrauen in die Exekutive“… da nimmt Ihnen sicherlich niemand das Recht nach eigenem Dafürhalten für Ihre Sache einzutreten. Es muss Ihnen aber klar sein, dass Sie dies als (erstinstanzlich) Verurteilter tun. Da wird Ihre Glaubwürdigkeit mehr als nur in Frage gestellt – und zwar duch Sie selber. Gewisse Pausen und deutliche Eingeständnisse von Schuld würden Ihre Sache eher fördern. Gleiches gilt für die zweite Frage: Sie haben es lange genug für eine der großen Volksparteien letztendlich mitgemacht. Ein Schwenk im Angesicht solcher veränderten Voraussetzungen ist eher ein „Fähnlein schwenken im Wind“! Das nimmt Ihnen keiner ernsthaft ab. Und zur „Piratenpartei“: Danke; aber ich kenne sie zur Genüge. Sie selber sollten wissen, wie Realpolitik aussieht. Zudem werden dort Positionen vertreten, die ich nicht für rechtsstaatlich halte. Gerade in der Frage nach Beitz von KiPo.

    Liebe Grüße ein Zeitreisender

    Anmerkung tauss: Evtl. ist Ihnen entgangen, dass ich mehr aus der SPD gemobbt wurde als dass ich diese verlassen hätte. Ihre ohne jeden Beleg erfolgte Anmerkung zum Besitz von KiPo und den Piraten werte ich als schlichte Uninformiertheit. Sonst müsste ich sie als Unverschämtheit bezeichnen.

  175. Zeitreisenderam 10. Juni 2010 um 13:04 Uhr

    Hallo Hr. Tauss

    Schade, dass Sie das, was im Umfeld der Piratenpartei an Meinungen zum privaten Besitz von KiPo z.B. gepostet wird, nicht sehen wollen. Eine Partei, die hierzu schweigt, ist für mich nicht akzeptabel…

    http://www.piratenpartei.de/Pressemitteilung-100530-Joerg-Tauss-erklaert-seinen-Austritt-aus-der-Piratenpartei#comments

    …und auch in der Stellungnahme der „Piraten“ zu Ihrem Urteil ist lediglich davon zu lesen, wie unfair mit Ihnen umgegangen wurde. Das mag in Teilen sicherlich zutreffend sein; zumal ich das nicht beurteilen kann und mag. Unsere Presse ist gelegentlich ein „Tier“. Allerdings müssten aus meiner Sicht die „Piraten“ auch hier zu einer klaren Stellungnahme zum eigentlichen Vorwurf gegen Sie bereit sein…

    http://www.piratenpartei.de/Pressemitteilung-100528-Zum-Urteil-im-Strafverfahren-gegen-Joerg-Tauss

    Das mit dem Mobbing wird so gewesen sein… aber auch hier gehören zwei Seiten dazu. Und ausgetreten sind Sie.

    Wie gesagt: Gönnen Sie sich doch die Auszeit vor einem Neuanfang. Auch mit dieser Webpräsenz! Sie täten sich leichter.

    MfG ein Zeitreisender

    Anmerkung tauss: In der Beurteilung des Missbrauchs von Kindern sind wir uns sicher einig. Dazu gibt es seitens der Piraten keine abweichende Position. Insofern ist Ihre anders lautende Unterstellung schlicht unkorrekt, um es wohlwollend zu formulieren und um dass Wort bösartig zu vermeiden. Allerdings sehen die Piraten wie ich, dass man in Deutschland mit dem einfachen Ruf „Kinderpornografie“ Demokratie und Freiheit aushebeln könnte. Das ist die eigentlich schlimme Erkenntnis, die ich in den letzten Jahren gewonnen habe.

  176. boelwerkram 10. Juni 2010 um 19:38 Uhr

    @Daniel78
    rein private Gründe == Sexuelles Interesse?
    Wenn ich aus rein privaten gründen ein Kind Zeuge bin ich auch geneigt Kinder zu missbrauchen?
    Solcher Logik kann ich nicht folgen.

  177. Zeitreisenderam 10. Juni 2010 um 20:34 Uhr

    Hallo Hr. Tauss

    Erst einmal geht es mir viel weniger um die Frage nach sexuellen Übergriffen auf Kinder. Für mich ist es eher die Frage, ob Ihr Agieren in der Öffentlichkeit angebracht ist. Sie beklagen sich massiv über das Verhalten der Presse; liefern aber gleichzeitig alles, was diese benötigt. Halte ich nicht für sinnvoll. Aber: Ihre Entscheidung!
    Und „Ja“: Ich gehe davon aus, dass wir uns in der Frage nach der moralischen Bewertung von sexuellen Übergriffen auf Kinder und Jugendliche einig sind. Da ist auch bei den Piraten nichts anderes zu hören. Gut so! Nicht einig sind wir uns vermutlich in der Frage nach dem privaten Besitz von KiPo. Und die Diskussionen – wie oben verlinkt – lassen bei mir genau den Umkehrschluss zu: Mit dem Deckmantel von Demokratie und Freiheit, lassen sich auch die Rechte einzelner Opfer aushebeln. Wie gesagt: Mein Eindruck. Hier wären klare Stellungnahmen gefordert.

    MfG ein Zeitreisender

    P.S. Und Negationen mögen in der Politik chic sein. Für menschliche Diskussionen sind sie tödlich. Wenn Sie also „bösartig“ schreiben wollen – sie habens ohnehin in die Tastatur geklopft – dann tun Sie’s eben. Das ist aber das, was dann auch die Bevölkerung regelmäßig dazu bringt Übertragungen aus dem Bundestag rechtzeitig abzuschalten.

    Anmerkung tauss: Interessant ist, dass sich Mitglieder von Opferschutzverbänden wie MOGIS eher auf meine Seite geschlagen haben. Insofern bitte ich Sie einfach, sich zu überlegen, ob Sie es sich nicht zu einfach machen. Was den Besitz anlangt gibt es nichts zu deuteln. Das Problem ist aber, dass nur darüber und eben nicht über die Opfer diskutiert wird. Insofern hätte ich die herzliche Bitte, gleich ob bösartig oder nicht, in die Position der Piraten nichts hinein zu deuteln, was absolut nicht der Richtigkeit entspricht. Zugleich werden Sie feststellen, dass meine Medienreaktionen stets REAKTIONEN waren.

  178. Zeitreisenderam 10. Juni 2010 um 21:43 Uhr

    Hallo Hr. Tauss

    Ich glaube, der Kinderschutzbund hat’s auch anders gesehen.

    MfG ein Zeitreisender

    Anmerkung tauss: Da haben Sie recht. Und genau diese Leute meine ich, wenn ich davon rede, dass sie bereit sind, Demokratie und Freiheit abzuschaffen. Ohne die üblen Selbstdarsteller vom Kinderschutzbund, die wie das Bundeskriminalamt, von der Leyen & Co schlicht und gezielt Unwahrheiten verbreiten, hätte ich nicht selbst recherchieren müssen. Ich rede von seriösen Vereinen der Missbrauchsopfer, die nicht mit falschen Sensationsmeldungen zu Mitgliedern kommen wollen und müssen. Seriös und Kinderschutzbund passt aber schlicht nicht zusammen.

  179. Zeitreisenderam 10. Juni 2010 um 23:21 Uhr

    Hallo Hr. Tauss

    Sie werfen denen den Willen zur „Abschaffung von Demokartie und Freiheit“ vor? Was sollen die dann Ihnen vorwerfen? Das ist alles andere als seriös, was Sie da tun. Und für sich verbuchen Sie das Recht auf eine faire Berichterstattung. Ich bin trotzdem dafür, dass Sie diese bekommen. Die denkende Mehrheit in unserem Land wird den Sachverhalt dieses Themas ohnehin anders einschätzen. Und genau das ist es, was ich meine… am eigenen Grab schaufeln! Freiheit hat immer noch dort seine Grenzen, wo es die Freiheit des Anderen – in diesem Fall auch noch von Opfern – verletzt. Und das hat nicht einmal etwas mit Zensur zu tun; das ist das Eintreten für die Rechte von Wehrlosen. Hiermit beende ich die Diskussion mit Ihnen. Wir werden sehen, wie Ihre Geschichte zu Ende geht.

    MfG ein Zeitreisender, der nun weiterzieht!

    Anmerkung tauss: Da Sie weder verstehen wollen noch auf Argumente eingehen können, halte ich diese Beendigung des Dialogs in der Tat für zielführend. Ihre „denkende Mehrheit“ erinnert mich sehr an das gesunde Volksempfinden. Den Missbrauch von Kindern für politische Zwecke oder Vereinszwecke zu instrumentalisieren halte ich für widerwärtig, selbst wenn dies Ihrem und möglicherweise dem sonstigen Volksempfinden widerspricht.

  180. Basam 15. Juni 2010 um 10:01 Uhr

    „Das mit dem Mobbing wird so gewesen sein… aber auch hier gehören zwei Seiten dazu. Und ausgetreten sind Sie. “
    Ach so, wenn ein Kind gemobbt wird, ist es natürlich selber schuld und muss alles über sich ergehen lassen (Vergleich). Willst du hier Herrn Tauss den Vorwurf machen, dass er sich dem Mobbing (oder was acuh immer es war, habe relativ wenig darüber gelesen) entrissen hat, indem er ausgetreten ist, anstatt sich weiter auf der Nase herumtanzen zu lassen?

    „Erst einmal geht es mir viel weniger um die Frage nach sexuellen Übergriffen auf Kinder. Für mich ist es eher die Frage, ob Ihr Agieren in der Öffentlichkeit angebracht ist. Sie beklagen sich massiv über das Verhalten der Presse; liefern aber gleichzeitig alles, was diese benötigt. Halte ich nicht für sinnvoll. Aber: Ihre Entscheidung!“
    Das hört sich für mich fast so an, als wäre es seine eigene Schuld. Nur weil man eine Angriffsfläche bietet, darf diese nicht absolut ausgenutzt werden. (Wäre ja ncoh schöner…)

    „Und “Ja”: Ich gehe davon aus, dass wir uns in der Frage nach der moralischen Bewertung von sexuellen Übergriffen auf Kinder und Jugendliche einig sind. Da ist auch bei den Piraten nichts anderes zu hören. Gut so! Nicht einig sind wir uns vermutlich in der Frage nach dem privaten Besitz von KiPo. Und die Diskussionen – wie oben verlinkt – lassen bei mir genau den Umkehrschluss zu: Mit dem Deckmantel von Demokratie und Freiheit, lassen sich auch die Rechte einzelner Opfer aushebeln. Wie gesagt: Mein Eindruck. Hier wären klare Stellungnahmen gefordert.“
    Ich bin sogar der Meinung, dass KiPos (Vor allem die „harmlosen“ Schinken, wo niemandem etwas geschieht (Alte Materialien aus den 80ern (FKK), irgendwelche Posen ohne Geschlechtsverkehr oder einvernehmlicher Geschlechtsverkehr unter Jugendlichen)) Kindesmissbrauch verhindern/reduzieren können, da Pädophile auf diese Art und Weise ihre Sexualität – wenn auch nur begrenzt – ausleben können. Besser, als wenn sie sich dafür reale Kinder vorknöpfen…

    Damit wir uns nciht falsch verstehen, ich bin genauso gegen jeden Kindesmissbrauch wie jeder andere hier auch. Aber die Frage ist nunmal auch, ob KiPos wirklich schaden oder nicht vielleicht sogar nützen.
    Und nein, es geht hier nicht um Geschmack oder ob dieses oder jenes pervers sei.

    Es würde mich nciht wundern, wenn ich mir mit dieser Aussage ein paar Feinde gemacht habe, weil gewisse Leute leider nicht weit genug denken, sondern sich durch ihre Gefühle und Empörung vom logischen Denken ablenken lassen.

  181. Basam 15. Juni 2010 um 10:03 Uhr

    Tauss: Möglicherweise sollten Sie in Erwägung ziehen, rechtliche SChritte gegen einige Presseagenturen einzuleiten – Verleumdung, Rufmord….

    Anmerkung tauss: Wo es notwendig war, habe ich diese Schritte gegen Presseorgane und in aller Regel erfolgreich ergriffen.

  182. Waldemar Zimmermannam 17. Juni 2010 um 16:29 Uhr

    Sehr geehrter Herr Tauss,
    da Sie jedem anbieten, über den „Fall Tauss“ diskutieren zu wollen, wende ich mich an Ihren Blog, um Ihnen persönlich einen offenen Brief zu schreiben – wo denn sonst wenn nicht hier? Denn wer Ihre irreführenden Tatsachenbehauptungen versucht richtig zu stellen, der wird in konzertierten Aktionen Ihrer Anhänger mundtot gemacht und mit Häme, Verunglimpfung, Tatsachenverdrehungen überzogen, es werden Rauchbomben und Nebelkerzen geworfen, um Ihre irreführenden Behauptungen nicht als solche sichtbar werden zu lassen. Ich erinnere:
    Sie behaupteten auf diesem Blog „rot auf weiß“, dass das Gericht „…aber ausdrücklich kein eben irgendwie geartetes persönliches sexuelles Interesse an der Verschaffung oder dem Besitz kinderpornographischen Materials festgestellt hat.“ Sie ereugen so den irreführenden Eindruck, das Gericht hätte sich ausdrücklich mit Ihren sexuellen Präferenzen befaßt und sei nach Würdigung aller Umstände expessis verbis zu dem Ergebnis gekommen, daß Sie nicht pädophil veranlagt seien. Davon stand in dem Urteil aber nichts. Sie verschweigen nämlich den zweiten Halbsatz, daß Ihre sexuelle Präferenz für die Tatbestandserfüllung unerheblich war, weil sie nämlich nicht für Ihre Neigung, sondern für den Besitz des entsprechenden Materials bestraft wurden. Nur deshalb, und auch nur deshalb, hat sich das Gericht nicht mit Ihren sexuellen Präferenzen befaßt, weil es nicht darauf ankam. Das scheinen Sie auch irgendwie gemerkt zu haben und schwenken um auf eine andere Strategie, um Ihre vermeintliche Reinwaschung vom Vorwurf der Pädophilie zu belegen. Ich darf Sie darauf hiunweisen: „Die Staatsanwaltschaft Karlsruhe wiederum hatte vom ersten Tag an mit allen Mitteln versucht, mir ein rein sexuelles Interesse an Kindern und ‚Knaben‘ zu unterstellen…..Genau diesem schmierigen Weg ist das Gericht nicht gefolgt, weil es darauf nicht ankam“. Sie zitieren jetzt zumindest einen Teil des zweiten Halbsatzes, „vergessen“ aber schon wieder den Rest, nämlich weil für die Tatbestandserfüllung nicht relevant. Nun machen Sie nämlich einen gebückten dreifachen Salto Mortale mit Achtfachschraube und doppeltem Rittberger und versuchen, den Eindruck zu erwecken, weil das Gericht nicht den „schmuddeligen“ Vorwürfen der Staatsanwaltschaft gefolgt sei, seien sie diesbezüglich entlastet. Fügt man jedoch richtigerweise den zweiten Halbsatz korrekt an, bleibt alles beim Alten und Sie sind erst vom Ruch der Pädophilie befreit, wenn ein Gericht sich ausdrücklich mit diesem Thema beschäftigt und die Vorwürfe expessis verbis für unberechtigt hält oder wenn ein Gericht Ihnen bestätigt, daß sie berechtigt waren, aus dienstlichen Gründen diese Material zu besitzen. Beides ist noch nicht festgestellt worden. Und nun, Herr Tauss, zur „eigentlichen Rechtsfragen“, um die es hier gehen soll – durften Sie dieses inkriminierte Material „dienstlich“ besitzen und wären als Folge straffrei geblieben? Ihre Argumentation geht zunächst dahin, die Vertriebswege von kinderpornograhischem Material aufzeigen zu wollen. Ja, Herr Tauss, für wie blöde halten Sie unsere Polizei, als daß dieser das nicht längst bekannt war! Einer Ihrer Anhänger, ein „Jan Dark“, schrieb auf Ihrem Blog unwidersprochen, daß Sie solche Recherchen schon 1998 (!) durchgeführt hätten und das Ergebnis also seit dato bekannt war. Weshalb also noch „Recherchen“ im Jahre 2007? Dieser Umstand deutet doch auf eine reine Schutzbehauptung Iherseits hin. Irgendwie scheinen Sie das auch gemerkt zu haben, denn jetzt wollten Sie plötzlich einen Kinderpornoring „ausheben“ (!). Das war der Brüller, ich habe selten so gelacht und mir dabei die Schenkel wundgeklopft. Sie beleidigen mit dieser bizarren und absolut lächerlichen (Schutz)Behauptung den Intellekt aller Beteiligten, der Staatsanwaltschaft, des Gerichts, der Medien und der Bevölkerung. Glauben Sie im ernst, die nächste Instanz nimmt Ihnen das ab? Glauben Sie, es gibt ein „Lex Tauss“, das einem Abgeordneten solche Dinge erlauben würde? Nicht einmal Ihre eigenen Anänger glauben daran (speziell ein Sebstian, der Sie ansonsten mit Klauen und Zähnen verteidigt). Wenn man solche Dinge in den Raum stellt und lieber als „dumm“ denn als „pädophil“ gelten möchte, braucht sich über die Medien nicht zu beschweren, es ist doch klar, daß diese mit Häme reagieren auf solch unglaublichen Unsinn. Und auch das „Volk“ ist nicht so dumm, wie die Politiker es gerne hätten. Neulich im Straßencafe eine Unterhaltung am Nebentisch, es ging um das Für und Wider, rein sachlich, bis einer das Ergebnis (zugegeben in unsachlicher, da emotionaler Form) zusammenfaßte: „Guckt euch halt den mal an, das feiste Gesicht, die Glubschaugen und der weibische Mund, dem hätte ich als Kind nicht im Wald begegnen wollen“, während ein anderer den neuesten Tauss-Witz zum besten gab: „Wer ist der Schutzpatron der Pädophilen? – Der alte Grieche Pädophilos von Tausos.“ Nichts für ungut, Herr Tauus, ich melde mich nach dem nächsten Urteil (mit Sicherheit nicht zu Ihren Gunsten) wieder. Die Häme, die jetzt folgen wird, perlt bei mir ab nach dem Motto: „Was juckt es eine deutsche Eiche, wenn eine Wildsau sich an ihr reibt“.

    Anmerkung tauss: Lieber Herr Zimmermann, nachdem Sie schon bei Bruchsal org. gebeten wurden, es mit Ihrem Dauer- Spam sein zu lassen, bitte ich um Verständnis, wenn ich hier vor Wiederholungen absehe. Ihre netten Zitate belegen eindrucksvoll das Niveau Ihrer Umgebung. Dass Sie sich bei dem Thema gut unterhalten und vor Lachen die Schenkel wund klopfen können, freut mich für Sie. Im übrigen habe ich mich hier schon mehrfach zu den von Ihnen genannten Themen ausgelassen. Was hätten Sie und Ihre Freunde mir an den Kopf geworfen, wenn mir das Gericht ausdrücklich ein „sexuelles Interesse an Kindern“ attestiert hätte. Dann lautete Ihre Argumentation mit Sicherheit genau umgekehrt. Im übrigen halte ich unsere Polizei nicht für „blöd“. Aber ich halte das Bundeskriminalamt in dieser Frage für schlicht unehrlich. Auch das können Sie gut belegt auf diesem Blog nachlesen.

  183. Waldemar Zimmermannam 18. Juni 2010 um 01:53 Uhr

    Herr Tauss,

    1. Auf Bruchsal.org wollte man Ihnen keine Dauerplattform mehr bieten für Ihren Spam
    2. Es bleibt dabei:
    a) Sie sind vom Verdacht, entsprechendes sexuelles Interesse zu haben, nicht befreit.
    darüber täuschen Sie nur juristisch unbedarfte Personen
    b) Sie sind erst entlastet, wenn ein Gericht dieses feststellt, entweder expressis verbis
    oder durch Bescheinigung dienstlichen Interesses
    3. Das wird nicht geschehen, da Sie auch in den nächsten Instanzen nicht glaubhaft
    „rüberkommen“
    4. Es wird Ihnen zuguterletzt nur noch die Plege einer Verschwörungstheorir übrig
    bleiben, an der Sie dann gewaltig stricken werden
    5. Für das Niveau meiner Umgebung kann ich nichts, aber Sie könnten das Niveau Ihres
    Blogs durch Ausschluß allzu undemokratischer Elemente anheben

  184. Waldemar Zimmermannam 18. Juni 2010 um 03:34 Uhr

    Und noch was, Herr Tauss,

    wenn Ihnen das Gericht ausdrücklich sexuelles Interesse an den Kindern attestiert hätte, hätte ich gar nichts unternommen, weil mir Ihre sexuellen Neigungen oder Nicht-Neigungen ziemlich egal sind. Ich möchte Sie auch nicht zum Pädophilen machen, wie Sie zu glauben scheinen. Mir geht es einzig und allein um Ihren irreführenden Umgang mit der Wahrheit bezüglich der oben dargestellten falschen Deutung des Landgerichtsurteils. Das ist alles.

  185. Basam 22. Juni 2010 um 15:11 Uhr

    „Fügt man jedoch richtigerweise den zweiten Halbsatz korrekt an, bleibt alles beim Alten und Sie sind erst vom Ruch der Pädophilie befreit, wenn ein Gericht sich ausdrücklich mit diesem Thema beschäftigt und die Vorwürfe expessis verbis für unberechtigt hält oder wenn ein Gericht Ihnen bestätigt, daß sie berechtigt waren, aus dienstlichen Gründen diese Material zu besitzen.“
    Vom Ruch (sollten Sie sich damit auf die Einstellung der Menschen ihm gegenüber meinen) wird er wohl NIE befreit werden. Egal was ein Gericht sagt, viele Idioten in der Gesellschaft werden ihn so oder so nur noch als „Pädophilen Bastard“ wahrhaben wollen, egal was bewiesen wurde und was nicht.
    Für mich gilt jedoch: Unschuldsvermutung. Es wurde nichts bewiesen noch wiederlegt – unschuldig.

    „Und nun, Herr Tauss, zur „eigentlichen Rechtsfragen“, um die es hier gehen soll – durften Sie dieses inkriminierte Material „dienstlich“ besitzen und wären als Folge straffrei geblieben? Ihre Argumentation geht zunächst dahin, die Vertriebswege von kinderpornograhischem Material aufzeigen zu wollen. Ja, Herr Tauss, für wie blöde halten Sie unsere Polizei, als daß dieser das nicht längst bekannt war! Einer Ihrer Anhänger, ein „Jan Dark“, schrieb auf Ihrem Blog unwidersprochen, daß Sie solche Recherchen schon 1998 (!) durchgeführt hätten und das Ergebnis also seit dato bekannt war. Weshalb also noch „Recherchen“ im Jahre 2007?“
    NUn ja, siehe oben für meine Meinung. Zwei andere Politiker (Soweit ich mich erinnere Frau Ursula von der Leyen und eine 2. Person) haben auch Recherchen getätigt, wurden jedoch nicht strafrechtlich verfolgt oder ihre IMmunität aufgehoben (wobei letzteres auf jeden Fall hätte passieren müssen in einem Rechtsstaat, vor allem auch, weil dies mit Tauss geschah und weil die Beweissicherung und Urteil nicht dem Bundestag obliegen sondern einem Gericht)

    Nachtrag, hier meine beiden Kommentare, auf die ich mich bezog:
    http://www.tauss-gezwitscher.de/?p=989#comment-1472
    http://www.tauss-gezwitscher.de/?p=989#comment-1513

  186. Patrickam 25. Juni 2010 um 10:00 Uhr

    Ich finde es einfach alles nur eine schande!
    Politiker sein darf kein freifahrtschein sein!

    er hatte nie einen auftrag sich damit zu beschäftigen! selbst wenn das so gewesen wäre muss man nicht erst autos klauen um gegen autodiebstahl anzugehen!

    Anmerkung tauss: Selbst durch Dauerwiederholungen werden falsche Behauptungen nicht besser. Erstens nehmen Abgeordnete (hoffentlich) keine „Aufträge“ entgegen. Zweitens war ich in diesen Fragen für den Bereich Neue Medien/ Jugendmedienschutz Sprecher der Arbeitsgruppe und auch selbst Berichterstatter. Drittens hinkt der Autodiebstahlvergleich, weil mir nicht bekannt ist, dass in diesem Kriminalitätsbereich Parlament und Öffentlichkeit falsch informiert wurden und werden.

  187. Netzblockiereram 20. Juli 2010 um 20:22 Uhr

    Sehr geehrter Herr Tauss,

    ich bewundere ihren Mut, insbesondere, dass sie auf eine Klarstellung bestehen und sich nicht wie der Durchschnittsdeutsche zurechtbiegen lassen… Weiter so!

    Dass kein sexuelles Interesse vorlag, war mir klar. es ist gut, dass sie auf diese Klarstellung bestehen.

    Als Anhänger der Piraten und ihrer Persönlichkeit erachte ich es als Notwendigkeit ausgehend von den aktuellen Rechercheergebnissen, dass es zu einem Freispruch kommt.

    Die eindeutige Schmutzkampagne muss ganz klar via Gegendarstellungsrecht bekämpft werden. Es kann nicht sein, dass eine Lehrerin in meiner Schule (anlässlich der Bundestagswahl 2009) vor minderjährigen behauptete, dass die Piratenpartei Kinderpornografie legalisieren will.
    Das ist gegen die Schulneutralität und den politisch neutralen, nichkofessionellen Bildungsauftrag.

    Aber zurück zum Thema: Sobald das zu erwartende bzw. erhoffende Ergebnis (Freispruch) verkündet wurde, würde ich mich über ein Interview oder eine Presserklärunf für das NetzblockiererNewsNetwork (www.youtube.com/Netzblockierer) via eMail oder Telefon (auf Anfrage) freuen…

    Hochachtungsvoll,

    Netzblockierer

    NetzblockiererNewsNetwork
    http://www.youtube.com/Netzblockierer

  188. Pitchforkam 15. August 2010 um 23:03 Uhr

    Karlsruhe wird das Urteil bestätigen, davon gehe ich aus und das erwarte ich mir auch von unserem Rechtsstaat! Das Gericht hat das Urteil so gefällt, weil der PRIVATE Besitz von Kinderpornografie strafbar ist. Ob sexuelle Erregung oder Neugier das Motiv war, beides absolut abstoßend, ist für den Tatbestand des strafbaren Besitzes nicht ausschlaggebend. Kinder werden zur Befriedigung beider Beweggründe gequält und deren Seelen zerstört! Wieviele Kinder-Quälfilme muss man denn sammeln, archivieren und wie oft anschauen, damit man neue Verbreitungswege aufdecken kann, die allgemeinhin bekannt sind, und wie lange kann man sich denn selbst belügen? Warum müssen es denn ausschließlich Quälfilme mit Jungen sein? Machen die sich besser neben den Homo-Pornos unter dem Bett? Die Verschwörungsfantasien sind ja schon fast pathologisch. Was war eigentlich zuerst da, die Immunität als Abgeordneter oder das Interesse an diesen Filmen?

    Herr Tauss, ich selbst habe für einen Abgeordneten der SPD gearbeitet, der gleichzeitig Staatssekretär war. Die Mandatare des Deutschen Bundestages wissen sehr genau, welche Rechten und Pflichten sie haben. Man kann den Abgeordneten sicher viel unterstellen, Naivität zählt nicht dazu. Sie wissen sehr genau, wass Sie durften und was nicht und warum Sie letztendlich so gehandelt haben, wie Sie es taten.

    Sie sind demontiert, blossgestellt und auf dem Arbeitsmarkt schwer bis gar nicht vermittelbar. Viele sähen Sie gerne volgelfrei. Daran ändert auch nicht, dass Sie sich verzweifelt versuchen mit den fadenscheinigsten Argumente reinzuwaschen. Es ist sicher kaum ertragbar, dass das engste Umfeld die Veurteilung wg. des privaten Besitzes von Kinderpornografie erfahren muss. Menschen, an denen Ihnen etwas liegt und die Sie vielleicht bisher stolz in Gesprächen erwähnten… Mein Mann, Sohn, Bruder, Onkel, Nachbar…. der Abgeordnete in Berlin. Damit dürfte es schon längere Zeit vorbei sein und nun, nach dem Urteil wird man sich eher schämen näher mit Ihnen bekannt zu sein. Und das egal ob und wie lange Sie Ihre Lebenslüge vor sich selbst aufrechterhalten können.

    Sie haben Schande über Ihre Eltern, Ihre Frau und auch dem Deutschen Bundestag gebracht, von sich selbst ganz zu schweigen. Sie können mit dem Urteil nicht leben? Da gibt es Mittel und Wege… ich empfehle Ihnen eine letzte Recherche im Internet!!

  189. Jörg Taussam 25. August 2010 um 02:24 Uhr

    Antwort tauss auf pitchwork vom 15. 8.: Ach du lieber Himmel. Noch jemand, der offensichtlich ganz genau weiss wie es war und was war. Der letzte Satz beschreibt das Niveau dieses Schreiberlings aber entlarvend. Diese Empfehlung bekam ich uebrigens auch von der Polizei. Dessen ungeachtet: Verzweifelt? Selbstbewusst! :)) Und zur Info: Aus heutiger Sicht wuerde ich taktisch anders verfahren – aber aus damaliger Sicht jederzeit wieder so handeln.

  190. Waldemar Zimmermannam 14. September 2010 um 23:26 Uhr

    Nun herrscht Ruhe im Karton

    Anmerkung tauss: Wie meinen? Einen ruhigen Tauss wird es nicht geben. Auch nicht nach „Abschluss“ dieser gegen mich gerichteten Politjustizposse;)

  191. Yanaam 28. Mai 2011 um 13:08 Uhr

    Hallo liebe Leser,

    damit geht wohl ein langer, anstrengender Spießrutenlauf zu Ende – auch wenn man hier im Blog manchmal denken könnte, es ginge gerade erst in die letzte Runde. Welches Kapitel kommt als nächstes in diesem Krimi? Kraft sammeln für eine Neuauflage oder es auf sich beruhen lassen, dankbar dafür, dass es vorbei ist? Abspann und Vorhang? Eine Weile innehalten?

    Eines darf man wohl festhalten. Ja, da hat ein Politiker etwas getan, was mit den Worten „saudumm“, „moralisch nicht nachvollziehbar“, „naiv“ und „verantwortungslos“ freundlich umschrieben ist. Schimpf und Schande hat er – mit Recht – dafür auf sich gezogen und ertragen müssen. Und man mag ihm sogar unterstellen, dass er vielleicht aus einer Mischung aus persönlicher Neugier und falschem Rechtsverständnis etwas getan hat, was moralisch und rechtlich falsch war: ganz egal welche guten Absichten er gehabt haben mag.

    Aber damit ist dann auch langsam das Ende dessen erreicht, was man ihm ehrlichen Gewissens vorwerfen kann. So sah das offensichtlich auch das Gericht und hat es – doch wohl mit Absicht – bei einem Warnschuss belassen. Wer einen Fehler macht muss – ohne jede Frage – dafür bestraft werden, jedoch nicht über Gebühr. Denn abgesehen von dieser ausgesprochenen dämlichen Eigenmächtigkeit gibt es doch wohl eines, was man Herrn Tauss auf gar keinen Fall unterstellen kann: pädophil zu sein. Derartige Spekulationen entbehren jedweder Grundlage und sind nicht nur unmoralisch, sondern zeugen von einem Übermaß an Streitlust der Betroffenen. Ein gut gemeinter Zorn, denn sie wohl besser auf lohnenswertere Ziele verwendet hätten, anstatt sie – in Ermangelung eines akuten Falles tatsächlichen Verbrechens – auf eine Alibizielscheibe abzuladen. Dieser hier verdient auch Schande und Spott – keine Frage – aber weder Hass noch Böswilligkeit.

    Der „Fall Tauss“ mag wohl eines ruhigeren Tages zusammengefasst werden mit den Worten: Neugier war der Tod der Katze. Nur gut, dass sie 7 Leben hatte. Das Gericht hat eines davon verbraucht. Wir hoffen jetzt, dass sie mit den anderen 6 sorgsamer und pflichtbewusster umgeht. Aber auch in der Hoffnung, dass sie die Jagd auf politische Mäuse nicht lässt.
    Denn am Ende muss das Leben weitergehen. Dies steht jedem Menschen zu. Auch den unmoralischen. Auch den „politischen Schreihälsen“. Auch völlig naiven, neugierigen und unverantwortlichen Katzen.

    Und jetzt hoffe ich auf die Rückkehr zum Tagesgeschäft. Alles Schlechte ist gesagt – viel Gutes bleibt zu tun.
    Mit freundlichen Grüßen …