{"id":1445,"date":"2010-11-21T00:58:20","date_gmt":"2010-11-20T22:58:20","guid":{"rendered":"http:\/\/www.tauss-gezwitscher.de\/?p=1445"},"modified":"2010-11-25T13:58:51","modified_gmt":"2010-11-25T12:58:51","slug":"pressespiegel-november-anschlage-01-12-2010","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.tauss-gezwitscher.de\/?p=1445","title":{"rendered":"Pressespiegel November-Anschl\u00e4ge (01.12.2010)"},"content":{"rendered":"<p>(<em>Vorsicht: Satire<\/em>) Die gesamte deutsche Presse reagiert auf den deutschen <strong>November-Terror<\/strong>, wie die heutige Zeitungsschau des ARD\/ZDF- Morgenmagazins beweist. Im Moma-Cafe diskutiert <em>Dunja Hayali<\/em> im Gespr\u00e4ch mit dem Chefredakteur des <em>&#8222;Helgol\u00e4nder Vorboten&#8220;<\/em> die wichtigsten Zusammenfassungen zum Tage:<!--more--><\/p>\n<h4><strong>Spiegel-Online<\/strong> <span style=\"font-weight: normal;\">(die digitale Ausgabe des ehemaligen Nachrichtenmagazins) geht vor allem auf die Bedrohung des <em>Reichstags<\/em> ein:<\/span><\/h4>\n<p>&#8230;Der schwarze November 2010 wird sich als Monat beispiellosen Terrors in die K\u00f6pfe einbrennen. Um ein Haar w\u00e4re es beinahe zu zahlreichen Toten, Verletzten und Zerfetzten gekommen. Der ersch\u00fctternde Gedanke, dass das Reichstagsgeb\u00e4ude, wie vorab allein vom SPIEGEL gemeldet, als zentraler Ort dieser perfiden Anschl\u00e4ge vorgesehen gewesen war, wird die Volksgemeinschaft wohl endg\u00fcltig veranlassen, sich geschlossen hinter unserem besonnenen Innenminister <em>de Maizi\u00e9re <\/em> und der Kanzlerin zu versammeln. Weshalb die Terroristen ihr blutiges Werk nicht vollenden konnten, erfuhr der SPIEGEL nach erfolgreicher Folterung eines islamistischen Schl\u00e4fers unbekannter Herkunft durch den BND. Eine bislang unbekannte <em>Brudergruppe<\/em> von <em>Al Qaida <\/em>h\u00e4tte danach in den zum Gl\u00fcck jahreszeitlich tr\u00fcben deutschen Novembertagen schlicht nicht mit dem Ausfall ihres solarbetriebenen Yemen-GPS-Systems gerechnet. Terrorismusexperten vermuten darin einen schweren logistischen Fehler, der wahrscheinlich Millionen von Reichstagsbesuchern \u00a0das Leben rettete! In Unkenntnis lateinischer Strassenbeschriftungen haben die Terroristen den Deutschen Bundestag also lediglich durch diesen gl\u00fccklichen Umstand nur (noch!!!) nicht gefunden. Insofern ist bewiesen, dass der n\u00e4chste Anschlag ganz sicher schon 2011 kommen wird. Die kluge Idee des Pr\u00e4sidenten des BKA, <em>J\u00f6rg Ziercke<\/em>, den Hort unserer Demokratie kurzfristig in die Stadthalle einer unbekannten Stadt zu verlegen, entzog der f\u00fcrchterlichen Bluttat und den Prognosen des SPIEGEL zudem zwar kurzfristig wenngleich wohl letztmalig den Boden! Die furchtbaren Einschl\u00e4ge kommen immer n\u00e4her! Der Kleinbus der offensichtlich v\u00f6llig desorientierten Terroristen konnte nach intensiven SPIEGEL-Recherchen erst kurz vor <em>Bielefeld<\/em>, dem provisorischen Parlamentssitz, von einem Spezialterrorkommando auf der A44 gestoppt werden. Der Zugriff erfolgte am Mittag rasch, milit\u00e4risch pr\u00e4zise und ohne M\u00f6glichkeit der Gegenwehr f\u00fcr die vermutlich 8 Insassen. Die Innenpolitiker von CDU\/CSU, <em>Bosbach<\/em> und <em>Uh<\/em>l, verlangten die unverz\u00fcgliche zeitlich unbegrenzte Vorratsdatenspeicherung aller Tachodaten. &#8222;Das Bundesverfassungsgericht muss endlich begreifen, dass Kleinbusse auf deutschen Autobahnen kein rechtsfreier Raum sind&#8220;, betonte Bosbach&#8220; &#8230; <em>(Dirk Kurbjuweit)<\/em><\/p>\n<p><strong>Richtigstellung von 18.24 Uhr: <\/strong>Bedauerlicherweise sprachen wir in der heutigen Online-Ausgabe von verunsicherten <strong>&#8222;Terroristen<\/strong>&#8222;. Dies war ein redaktioneller \u00dcbermittlungsirrtum. Tats\u00e4chlich handelte es sich um einen Kleinbus mit <strong>&#8222;Touristen&#8220;. <\/strong>Wir bitten darum, die geringe sprachliche Abweichung zu entschuldigen, die lediglich dem investigativen Journalismus unserer Berliner Redaktion geschuldet war.<\/p>\n<h4><strong>BILD <\/strong>fragte die Leserinnenreporterin<\/h4>\n<h1>Sie hat den Terroristen gesehen!<\/h1>\n<p>(Agentur-Foto aus Sicherheitsgr\u00fcnden entfernt) <strong>ER <\/strong>kam am fr\u00fchen Abend.\u00a0<strong>ER<\/strong> sprach arabischen Dialekt! <strong>ER <\/strong>rollte mit den Augen! Und <strong>ER<\/strong> fragte sie in komischem Gewand nach dem Hauptbahnhof! Die Berlinerin <strong>Bertha H.<\/strong> (58) wird es nie vergessen k\u00f6nnen. Es war schrecklich, weint sie. Dieser Bart! Diese rollenden Augen&#8230;. Kaum war der Terrorist weg, rief sie, noch unter Schock stehend, jedoch beherzt und mit letzter Kraft die 110 an! Hauptwachtmeister <strong>Benno E. <\/strong>(37) analysierte die Lage k\u00fchl und besonnen: Mir war nach dem glaubw\u00fcrdigen Bericht der Zeugin H. sofort klar, dass <strong>ER<\/strong> es war. Video-Aufzeichnungen beweisen dies: <strong>ER<\/strong> hat <strong>NIE <\/strong>den Bahnhof betreten und somit Bertha <strong>H.<\/strong> t\u00fcckisch get\u00e4uscht! Deutschlands oberster Kripo-Mann, J\u00f6rg <strong>Ziercke<\/strong> (63, SPD) lobte deshalb deren Zivilcourage und warnte zugleich: Nie versuchen, allein einen Terroristen zu fangen! Islamisten verstehen keinen Spass. Vor allem nicht von unverschleierten Frauen! <strong>BILD<\/strong> fordert: Nicht lange zaudern, Herr Bundespr\u00e4sident! <strong>JETZT<\/strong> das Bundesverdienstkreuz f\u00fcr <strong>Bertha H<\/strong>.! (siehe auch: <strong>Gewinnerin<\/strong> des Tages)&#8230; <em>(Kai Diekmann)<\/em><\/p>\n<h4><strong>stern&#8230; <\/strong><span style=\"font-weight: normal;\">leider erst morgen!<\/span><\/h4>\n<p>Deutsche Schicksalszeiten. Deutscher Terror. Deutsche Weihnachtsm\u00e4rkte. Deutsche Verwundbarkeit. Dar\u00fcber werde ich in der morgigen Ausgabe einen <strong>Zwischenruf <\/strong>verfassen. Bl\u00f6d, dass wir nicht schon heute am Mittwoch auf dem Markt sind \ud83d\ude41 &#8230; <em>(Hans-Ulrich J\u00f6rges)<\/em><\/p>\n<h4><strong>Die Zeit <\/strong><span style=\"font-weight: normal;\">erscheint aufgrund der aktuellen Lage jedoch bereits einen Tag fr\u00fcher und \u00a0besch\u00e4ftigt sich vor allem mit den Auswirkungen des Terrors auf die <em>Kultur<\/em>:<\/span><\/h4>\n<p>Warum gibt es keinen Aufschrei der deutschen Intellektuellen? Dabei ist durch den islamistischen Teror bei uns nichts so gef\u00e4hrdet wie die Kultur. Vor allem im Theater! Der Liebreiz einer Schauspielerin in Burka ginge v\u00f6llig verloren. Wie k\u00f6nnten im Einheitsbrei barbarisch verh\u00fcllenden Stoffs noch Gef\u00fchle zum Ausdruck gebracht werden? Denken wir nur an Romeo und Julia! Das Gespr\u00e4ch \u00fcber die Nachtigall w\u00e4re von einem talibanischen Sittenw\u00e4chter sinnentstellend gest\u00f6rt worden. Ernsthaft will dies niemand. Warum also das l\u00e4rmende Schweigen? Erliegen hier die Intellektuellen gar dem verbotenen Charme des Exotischen, statt ihre Stimme zu erheben? Doch diese Tage der Bedrohung haben uns vor Augen gef\u00fchrt: Die R\u00fcckentwicklung der Konsolidierung der Polis ins islamistisch Banale, ins Zerst\u00f6rerische, in Hass und Terror kann nicht mehr ausgeschlossen werden: \u00a0Alle Deutschen m\u00fcssen endlich &#8211; angef\u00fchrt durch uns Intellektuelle &#8211; ein unverkrampftes wehrhaftes Verh\u00e4ltnis zur terroristischen Bedrohung jeglicher Kultur bekommen. So zu tun, als ginge dies nur Lieschen M\u00fcller und den BILD-Leser etwas an, geht nicht mehr!&#8230; (Giovanni de Lorenzo<em>)<\/em><\/p>\n<p><strong>Die TAZ <\/strong>konnte wegen der Feier der 10.250 GenossIn der TAZ-Genossenschaft leider auch noch nicht ausf\u00fchrlich berichten. Die potenzielle \u00dcberschrift wird laut <em>@zeitrafferin<\/em> im Laufe des Tages bekannt gegeben. Mit dem Stichwort <em>Genossen<\/em> leiten wir aber zu einer interessanten, weil wenig geh\u00f6rten, internationalen Stimme \u00fcber:<\/p>\n<p><strong>Der Nordkoreanische Rundfunk:<\/strong><\/p>\n<p>Unser geliebter F\u00fchrer <strong>Kim Jong-Il <\/strong>hat heute seinen geliebtesten Sicherheitsoffizier, Genosse Oberst <em>U- Bum-Bahn<\/em> nach Deutschland entsandt. Da dieses Land von unserer stolzen Hauptstadt <em>Pj\u00f6ngiang<\/em> aus mit dem Zug bereits innerhalb weniger Tage erreichbar ist, sind die Sicherheitsinteressen unserer geliebten Volksrepublik durch die dortige angespannte Situation in erheblicher Weise ber\u00fchrt. Deutschland ist, wie auch unsere geliebte Heimat, aktuell aus dem Ausland bedroht. Deutschland verf\u00fcgt als technisch zur\u00fcckgebliebenes Land aber leider zugleich noch nicht einmal \u00fcber eigene Atomwaffen zum Schutz vor diesen heimt\u00fcckischen feigen ausl\u00e4ndischen Aggressoren! Genosse <em>U-Bum<\/em> wird daher vor Ort untersuchen, wie es dort dennoch mit Hilfe der Speicherung und Sperrung elektrisch verbreiteter Daten im imperialistischen Internet und mittels anderer Errungenschaften des geliebten Volksrepublikvolkes gelungen sein soll, die Infiltration der terroristischen Agenten abzuwehren. Der Besuch gilt zugleich auch der Festigung der unzerbr\u00fcchlichen Freundschaft zur Deutschen Nation, die sich nach den Worten ihres geliebten Aussenministers <em>We- Ster Wel- Le<\/em> gleichfalls bereits auf dem erfolgreichen Weg in den Sozialismus befindet&#8230;<em> (Koer Ting)<\/em><\/p>\n<p><strong>Anmerkung: <\/strong>Oberst <em>U- Bahn<\/em> soll nach einem Berliner Auslandsstudium auch Fachmann f\u00fcr <em>Nachbarschaftsbeobachtungen<\/em> sein. Er hatte bereits 1990 den Verkauf von 120 Berliner <em>U-Bahn-Wagen<\/em> in die nordkoreanische Hauptstadt eingef\u00e4delt.<\/p>\n<p>Die Presseschau f\u00fcr Morgen, <strong>Donnerstag, 2. Dezember<\/strong>, kommt mit aktuellen Terrorlagen wieder von der ARD.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>(Vorsicht: Satire) Die gesamte deutsche Presse reagiert auf den deutschen November-Terror, wie die heutige Zeitungsschau des ARD\/ZDF- Morgenmagazins beweist. 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